Kurzzusammenfassung

In Folge 63 des Kriya Yoga Podcast Deutsch geht es um die Frage: Was ist die beste Investition im Leben? Ausgangspunkt sind die vielen Werbungen und Versprechen rund um Geld, Krypto, Börse, Affiliate Marketing und schnelle finanzielle Erfolge. Bernd Prokop stellt dem die Frage gegenüber, ob finanzielle Investitionen wirklich die höchste Form der Investition sind.

Er räumt ein, dass materielle Sicherheit eine Grundlage bildet. Nach Maslows Bedürfnispyramide müssen gewisse Bedürfnisse erfüllt sein, damit der Kopf frei wird für höhere Fragen. Zugleich stellt er aber fest, dass das Anhäufen von Reichtum irgendwann selbst zur Last werden kann und von wertvolleren Investitionen ablenkt.

Als nächste Stufe nennt er die Investition in Persönlichkeitsentwicklung, wie sie zum Beispiel Maxim Mankevich in seinen Kursen und Podcasts betont. Diese Form der Weiterentwicklung sei sinnvoller als rein finanzielle Investitionen, aber aus Sicht des Kriya Yoga gebe es noch eine höhere Investition: die Investition der eigenen Lebenszeit in Innenschau, Meditation und eine wirksame spirituelle Praxis.

Im Zentrum steht die These: Die tägliche Kriya-Yoga-Praxis ist die intelligenteste, genialste und lukrativste Investition, weil sie auf die wichtigsten menschlichen Werte zielt: Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Freiheit, Selbstbewusstheit, Unabhängigkeit und Furchtlosigkeit.

Bernd erklärt, dass Kriya Yoga nicht in erster Linie eine finanzielle Investition ist. Zwar entstehen Kosten für Anreise, Unterkunft und Seminarhaus, doch die Kriya-Yoga-Einweihungen und höheren Einweihungen beruhen auf freiwilliger Basis. Die eigentliche Investition ist die tägliche Zeit, die man in Praxis und Meditation gibt.

Diese Investition amortisiert sich nach seiner Erfahrung selbst: Man erspart sich Umwege, Tretmühlen, Zeitfresser und Ersatzbefriedigungen. Zudem kann die Praxis dazu führen, dass man mit weniger Schlaf auskommt und die gewonnene Zeit wieder für Meditation verwendet. Dadurch entsteht eine Art Selbstläuferinvestition.

Ein weiterer Aspekt ist die spirituelle Langzeitwirkung: Durch Meditation und Kriya Yoga werde der Energiefluss im Körper verstärkt. Diese Energie, dieses Momentum, sei nach Bernds Darstellung das eigentliche Kapital, das man in die nächste Inkarnation mitnimmt. Es führt zu mehr Bewusstheit, größeren inneren Kräften und besseren Möglichkeiten, sich auch in kommenden Lebenssituationen spirituell weiterzuentwickeln.

Die Folge endet mit der Kernbotschaft: Die beste Investition ist die tägliche Investition der eigenen Zeit in die Praxis des Kriya Yoga.


Strukturiertes Transkript

Die genialste Investition des Lebens – Kriya Yoga als Return on Investment

Warum die tägliche Meditationspraxis mehr wert ist als jede finanzielle Anlage

Einleitung

Wer heute YouTube öffnet, wird früher oder später mit Werbung überhäuft: Krypto, Affiliate Marketing, Börsenkurse – alles verspricht schnellen Reichtum, und am Ende steckt meistens ein kostenpflichtiger Kurs dahinter. Geld ist für viele Menschen ein zentrales Thema, und die Frage, wie man es am klügsten investiert, beschäftigt Millionen. In dieser Folge des Kriya Yoga Podcasts Deutsch möchte ich eine andere Antwort auf diese Frage geben – eine, die über das Finanzielle weit hinausgeht.

Maslow, Mankevich und die Grenzen des Materiellen

Natürlich bildet materielle Absicherung die Grundlage. Wer nach Maslows Bedürfnispyramide seine Grundbedürfnisse nicht befriedigt hat, kann seinen Kopf kaum für tiefergehende Fragen freimachen. Das ist unbestritten.

Aber ab einem gewissen Punkt kippt das Anhäufen von Reichtum ins Gegenteil: Es wird zur Last. Der Unternehmer und Podcaster Maxim Mankevich – bekannt durch seinen Podcast Die Köpfe der Genies – betont in seinem umfangreichen Werk seit 2019 konsequent, dass die wichtigste Investition jene in die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist. Und darin hat er recht. Wer einigermaßen finanziell abgesichert ist, tut gut daran, seine Ressourcen nicht weiter in materielle Anhäufung zu stecken, sondern in sich selbst.

Doch nach meiner Erfahrung gibt es noch eine Stufe darüber.

Die höherwertige Investition: Zeit in die innere Praxis

Was von außen kommt – ob Persönlichkeitsseminar, Coaching oder Kurs – mag nützlich sein. Aber es gibt eine Investition, die all das übertrifft: die eigene Lebenszeit, die man konsequent für die Innenschau, für Meditation und für eine effektive spirituelle Praxis wie den Kriya Yoga aufwendet.

Ich sage das nicht, weil dahinter ein großes Gewinnstreben stünde. Die Kriya Yoga Einweihungen, die ich anbiete, funktionieren auf Basis eines freiwilligen, anonymen Beitrags – so wie es in der Tradition von Shibendu Lahiri üblich ist. Reise, Unterkunft und Seminarhaus werden geteilt, das Wissen selbst ist – wie Shibendu Lahiri immer sagte – priceless, unbezahlbar. Jeder gibt nach seinen Möglichkeiten und seinem Gutdünken.

Warum Kriya Yoga die klügste Investition ist

1. Freiheit von Ängsten und inneren Treibern

Die Kriya-Praxis führt dazu, dass man erkennt, was wirklich die Quelle von Glück, Zufriedenheit und Gesundheit ist. Dadurch löst man sich Schritt für Schritt von Ängsten – der Angst vor Armut, vor Unglück, vor Mangel. Man kommt aus einer Selbstermächtigung heraus, anstatt äußere Umstände für das eigene Wohlbefinden verantwortlich zu machen.

2. Die Investition amortisiert sich selbst

Wer täglich meditiert – anfangs vielleicht eine Viertelstunde, später eine Stunde oder mehr – wird mit der Zeit feststellen, dass er weniger Schlaf braucht, weniger Zeit mit sinnlosen Gewohnheiten verbringt und insgesamt effizienter durch den Tag kommt. Was man anfangs an Zeit investiert, holt man bald an anderer Stelle zurück. Die Praxis wird zum Selbstläufer.

Ich erlebe das täglich: Während andere morgens länger schlafen, nutze ich diese Stunden für die Meditation – ohne das Gefühl, Zeit zu opfern. Im Gegenteil.

3. Der Return on Investment in der Währung, die zählt

Was bringt der größte finanzielle Reichtum, wenn die innere Verfassung nicht stimmt? Die Geschichte zeigt: Viele der reichsten Menschen waren seelisch am schlechtesten dran, und nicht selten folgte auf extremen Reichtum der völlige Zusammenbruch. Wer seinen Verstand, sein Bewusstsein und seinen Körper nicht unter Kontrolle hat, riskiert früher oder später den Ruin – ob finanziell oder gesundheitlich.

Kriya Yoga liefert den Return on Investment in den Währungen, die wirklich zählen:

  • Glück und innere Zufriedenheit
  • Gesundheit und Vitalität
  • Unabhängigkeit und Freiheit
  • Selbstbewusstheit und Furchtlosigkeit

4. Das Einzige, was wir mitnehmen

Aus yogischer Perspektive gibt es noch einen weiteren, entscheidenden Aspekt: Was nehmen wir ins nächste Leben mit? Nicht Geld, nicht Besitz – sondern Energie, den gesteigerten Energiefluss durch den eigenen Körper, den die Praxis aufbaut. Dieses Momentum, diese Entelechie, ermöglicht in der nächsten Inkarnation einen höheren Ausgangspunkt: bessere Bedingungen, tiefere Einsichten, stärkere Werkzeuge zur Weiterentwicklung.

Wer regelmäßig Kriya praktiziert, legt also nicht nur für dieses Leben vor, sondern spart auf einem Konto an, das kein Finanzamt kennt und das kein Marktcrash vernichten kann.

Fazit

Die intelligenteste, genialste Investition ist die tägliche Praxis des Kriya Yoga. Nicht weil ich das sage – sondern weil sie sich auf allen Ebenen auszahlt: im Hier und Jetzt durch mehr Freiheit, Gesundheit und Bewusstheit, und darüber hinaus durch einen Energieaufbau, den wir als einziges wirklich mit uns tragen.

Wie es so schön heißt: Die letzte Hose hat keine Taschen. Was bleibt, sind wir selbst – und die Energie, mit der wir uns die nächste Erfahrung gestalten.

Hari OM Tat Sat. Namaste.

Leicht überarbeitetes Transkript

Ja liebe Freunde des Kriya Yoga, heute zum Thema: Was ist die beste Investition im Leben?

Ja wenn man YouTube schaut, da gibt es ja das Thema, ich weiß nicht ob das jetzt gerade von mir, weil ich eben selbst ein bisschen das Thema habe oder interessiert dran bin, weil ja alles personalisiert ist, dann mir diese zugeschustert werden. Auf jeden Fall bekomme ich laufend irgendwelche Werbung da eingespielt, wie man Geld machen kann, also an einem Tag reich, oder an der Böse, Krypto, Affiliate Marketing, diese Masche und jene Masche alles kostenlos und dann stellt sich heraus, dass es doch wieder ein Kurs ist, der verkauft wird.

Geld ist, ich denke mal, für alle ein Thema und investieren, was man mit seinem Geld macht, das ist auch ein Thema, wenn man Geld hat. Aber ja: Was ist die beste Investition? Es gibt diese finanziellen Investitionen, die sind natürlich nicht ohne, nach Maslows Bedürfnispyramide müssen bestimmte Bedürfnisse erfüllt sein, um den Kopf frei zu bekommen für andere Sachen, die vielleicht etwas sinnvoller sind, als das Materielle. Aber das Materielle, das bildet die Basis. Nur ist die Frage, wie viel materielle Basis man braucht.

Irgendwann wird das Anhäufen von Reichtümern zur Last und hindert einen daran, die wirklich wertvollen Investitionen zu tätigen, die es vielleicht auch noch gibt und das ist eigentlich das, worauf ich hinaus will.

Da gibt es ja diesen Maxim Mankevich, der einen sehr schönen Podcast hat: „Die Köpfe der Genies“ und da wiederholt er immer wieder, nicht immer wieder, aber wenn man die anhört, diese Podcasts und die hören sich wirklich sehr gut an, das sind sehr interessante Informationen, sind da feilgeboten, seit 2019 glaube ich schon, also ein Riesenreservoir von Podcasts, Vorträgen, Interviews. Ich habe mir das zeitweise konsequent angehört und eigentlich so ziemlich alles gehört.

Es wiederholt sich dann auch vieles wieder, manche ist auch neu, gerade wenn interessante Personen da sind. Der betont halt immer wieder, wie wichtig die Investition in die eigene Weiterentwicklung, also die Persönlichkeitsentwicklung, also eigentlich das, was dieser Maxim Mankevich selbst anbietet. Der hat ja ganz viele Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung im Angebot und da betont er halt, auch wenn die jetzt … Die kosten natürlich Geld und wahrscheinlich auch nicht gerade wenig und er hat Tausende von Teilnehmern, so wie es aussieht.

Aber er sagt halt, das ist die wichtige Investition, die man tätigen kann, um das zu erreichen, was man eigentlich will: glücklich, zufrieden zu sein, gesund zu sein, mit dem Leben klarzukommen, mit den Menschen klarzukommen, die persönliche Weiterentwicklung und das stimmt auch. Also wenn das Materielle einigermaßen befriedigt ist. Man kann natürlich in dieser materiellen Tretmühle, da kann man sich natürlich darin aufhängen und kann nach immer mehr streben, das kann natürlich auch passieren.

Aber wenn man jetzt sagt, man hat jetzt irgendwann genug, ich habe genügend Geld, wo investiere ich jetzt, dann ist das sinnvollste natürlich in sich selbst zu investieren und dann natürlich in der persönlichen Weiterentwicklung und da bietet halt dieser Maxim Mankevich, verschiedene Kurse an. Ich weiß jetzt nicht, was die alle beinhalten. Aber: Also nach meiner Erfahrung, alles, was so von außen kommt, das ist immer .., mag vielleicht besser sein, also nur materielle Investitionen, finanzielle Investitionen, aber es gibt da immer noch eine höherwertigere Investition und das ist die, wenn man seine Zeit, die Zeit der Lebenszeit, das ist unsere Energie, wenn man die dafür aufwendet für die Innenschau, für das Meditieren, für effektive Meditationen, für eine effektive Meditationspraxis, wie zum Beispiel dem Kriya Yoga, was ich jetzt wiederum im Angebot habe.

Aber, das kann ich auch gleich sagen: Da ist jetzt nicht ein Gewinnstreben dahinter, obwohl ich jetzt nicht wie Maxim Mankevich mit vielen Millionen schon ausgesorgt habe, sondern grundsätzlich beim Kriya Yoga … Also man muss natürlich die Reise, Anreise zahlen, Übernachtung und Seminarhaus, das muss gezahlt werden, da beteiligt sich natürlich jeder daran.

Aber das, was da geboten wird jetzt in der Veranstaltung der Kriya Yoga Einweihungen, zuerst der normalen Kriya Yoga Einweihung und den höheren Einweihungen, das ist alles auf freiwilliger Basis. Also es ist kein, wie in anderen Kriya Organisationen, dass ein bestimmter Betrag genannt wird, der mehr oder weniger eingefordert wird, sondern da ist das ein freiwilliger, anonymer Beitrag. Auch wenn die Leute zu mir kommen und gerade in der ersten Zeit meiner Seminare, wo ich eben dann begonnen habe, da war ich ja unbekannt oder kam mir nicht viel, dann waren zwei, drei oder vier, da könnte man natürlich dann durch die Kuverts, die man bekommt, die anonymen, dann irgendwie natürlich feststellen, wer was gegeben hat.

Aber da kann ich auch versichern, ich mache diese Kuverts nicht auf, ich sammle die erst einmal bis mehrere zusammengekommen sind und dann mache ich sie mal irgendwann vielleicht einmal im Jahr auf und dann weiß ich schon lange nicht mehr, wer was gegeben hat, also da braucht auch niemand Angst haben.

Man soll natürlich schon ein bisschen das auch wertschätzen und gerade in unserer westlichen Welt, wenn man erkennt, was man da bekommt, wozu es eigentlich gedacht ist, also die tägliche Praxis dann auch durchhält und sich daran hält, dann wird man selbst das wertschätzen. Shibendu Lahiri hat immer gesagt: „It’s priceless“, also man kann gar keinen Preisschild hinmachen, weil es eigentlich unbezahlbar ist. Aber jeder nach seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten und natürlich nach seinem Gutdünken.

Diese Investition, die jetzt nicht groß ist, die jetzt vor allen Dingen darin besteht, dass man sich einmal einweihen lässt, dafür Zeit aufwendet und dann natürlich täglich seine Zeit investiert, um sich täglich einmal hinzusetzen, mindestens einmal, besser zwei zumindest anfangs, regelmäßig morgens und abends, wenn man nicht so lange meditieren kann, wenn man jetzt morgens zwei, drei Stunden meditiert, dann braucht man am Abend nicht mehr ebenfalls zwei, drei Stunden zu machen. Wenn man Zeit hat, warum nicht, gerade wenn man jetzt aus dem Berufsleben ausgeschieden ist und dann viel Freizeit hat, dann kann man natürlich auch verschiedene Wege finden, seine Zeit totzuschlagen.

Aber dann, wenn man erkannt hat, was man eigentlich anfangen kann mit seiner Zeit, indem man effektive Meditationsmethoden anwendet, dann wird man das möglicherweise auch darauf verwenden. Darum geht es eigentlich, das jetzt bewusst zu machen, es geht nicht um finanzielle, nicht so sehr um finanzielle Investitionen hier, man muss natürlich ein bisschen was zahlen, das kostet ein bisschen was. Aber das kann sich in diesem Land, Deutschland und überhaupt in Europa jeder leisten, dass er da ein Seminar mitmacht und dann auch diese oder Auffrischungs-Seminare auch und dann auch die höheren Einweihungen mitmacht. Das kann sich jeder leisten, dass sich anzueignen.

Wichtig ist dann die tägliche Investition der eigenen Zeit in die Praxis des Kriya Yoga. Da möchte ich halt das ein bisschen strapazieren oder betonen, dass im Grunde das, die wirklich klügste und sinnvollste und wertvollste, die lukrativste Investition ist, die sich eigentlich auf allen Ebenen jeder vorstellen kann. Denn das, was man durch das, was das Ergebnis dieser regelmäßigen Kriya Praxis, dieser Meditationspraxis von spirituellen Übungen, was natürlich im begrenzten Umfang, auf alle spirituellen Übungen dann zutrifft, wenn man soweit ist in seiner Entwicklung, die für jeden, wie gesagt, gleich abläuft.

Es gibt keinen, der jetzt irgendwie schlechter ist, sondern alle machen den gleichen Weg durch. Es gibt nur Leute, die halt auf verschiedenen Stufen des Weges sind und darum braucht niemand sich irgendwie erheben über einen anderen. Sondern wenn man es wirklich erkannt hat, dann wird man mit sehr viel Wohlwollen auf alle schauen und allen versuchen weiter zu helfen, wofür halt verschiedene Menschengruppen natürlich mehr oder weniger empfänglich sind und es gibt halt diejenigen, denen man mehr helfen kann, dann wird man sich wahrscheinlich eher an die wenden und für die seine Zeit aufopfern, wenn man denen dann halt das näherbringt, was man selbst erfahren hat.

Aber gut, also das ist die Investition, die am wertvollsten ist, meiner Behauptung nach und jetzt werde ich das ein bisschen ausführen, warum das so wertvoll ist. Die Wenigsten werden das glauben, die Wenigsten werden es einsehen, die Wenigsten werden es überhaupt anhören, wenn ich das sage.

Aber diejenigen, die das interessiert, warum die Kriya-Yoga-Praxis oder überhaupt die spirituelle Praxis, die intelligenteste, die genialste Investition ist, dann folgt das jetzt. Es ist halt immer die Frage: Was will man erreichen? Jeder, der sein Geld investiert, um das zu vermehren, möchte mit diesem Geld … Im Grunde, es gibt diese negativen Motivatoren, dass man weg will von irgendetwas, von der Armut, von der Unsicherheit, von finanziellen Engpässen, von den Einschränkungen, die durch zu wenig Geld gesetzt werden. Diese Grundlage muss man geschaffen haben, dass man genügend frei ist.

Es ist dann auch wieder eine Sache der Mentalität, der Einsicht, wie viel man eben von materieller Absicherung und finanzieller Freiheit braucht, um glücklich zu sein. Die Praxis des Kriya Yoga spielt da auch schon eine sehr wichtige Rolle, weil man, wenn man diese Einsichten durch die spirituelle Praxis gewinnt, wenn man in sich hineingeht, hineinhört und erkennt, was wirklich wichtig ist, was die wirkliche Quelle von Glück und Zufriedenheit ist: Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, dann erspart man sich schon viele Tretmühlen oder Schikanen, denen man sich unterziehen muss, um den Körper oder diese Einbildung des Körpers zu befriedigen, die Ängste des Körpers.

Man macht sich frei von Ängsten, der Angst vor Armut, der Angst zu wenig Geld zu haben, der Angst vor Unglücksfällen. Dadurch wird man, also durch die Praxis des Kriya Yoga, wird man da schon freier – einmal, weil man sich dann vieles, was man meint, man müsste tun, um sich besser zu fühlen, ersparen kann, weil man sich einfach, wenn man die Abkürzung nimmt und gerade dahingeht, wo man sich besser fühlt, aus einer Selbstermächtigung heraus …

Das ist einmal ein positiver Gesichtspunkt dieser Investition in die Zeit der eigenen Praxis.

Dann die Zeit, die man investiert, um Kriya Yoga zu praktizieren, die wird sich über kurz oder lang selbst wieder amortisieren. Das heißt, wenn ich mich regelmäßig hinsetze, eine Viertelstunde, eine halbe Stunde am Tag, um zu meditieren anfangs und das vielleicht sogar steigere auf ein oder zwei Stunden oder drei Stunden sogar, dann wird man am Ende erkennen, dass selbst diese Investition der Zeit sich auszahlt in der Form, dass man dann für z.B. Schlaf, weniger Zeit braucht, für irgendwelche unsinnige Sachen, die man gewohnt ist oder meint, machen zu müssen, um glücklich zu sein oder um zufrieden zu sein, die einen andererseits vielleicht sogar schädigen oder ruinieren.

Also wenn man nur daran denkt, zu rauchen, Alkohol zu trinken, zu Feierlichkeiten, seine Zeit damit zu verbringen, dann spart man da schon aus dem Grund, dass man weniger Umwege macht, also Unsinniges, was durch Zeitfresser dann selbst aufgefressen wird.

Andererseits spart man auch konkret Zeit, weil man mit der Zeit dann auch die Fähigkeit erwirbt, mit weniger Schlaf auszukommen. Was man dann weniger schläft, dann holt man einmal das rein, was man anfangs vielleicht mehr Zeit gebraucht hat, oder zusätzliche Zeit. Aber dann, wenn man sich die Zeit beim Schlaf spart und dann diese als Meditationszeit verwendet, dann ist das sogar eine kostenlose, eine Selbstläuferinvestition.

Ich sehe das bei meiner Partnerin so, wenn ich mit Leuten zusammen bin, die schlafen halt am morgen länger oder gehen früher ins Bett und ich nutze halt diese Zeit, die ich da spare, für das Meditieren und habe im Grunde gar keinen Zeitaufwand. Aber ich bin durch diese Gewohnheit der Meditation auf dem Weg, dass ich jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr tiefer hineinkomme, in verwunderliche Einsichten, in eigene Kräfte, in Fähigkeiten, meinen eigenen Körper unter Kontrolle zu halten, ihn zu heilen, zu reinigen und mich dann letztendlich frei zu machen und dann im Endeffekt alles das, was andere durch finanzielle Investitionen vielleicht erreichen wollen, selbst habe, ohne dann viel finanziell besitzen zu müssen. So erreiche ich im Grunde alles und spare mir sogar noch Zeit damit, bin glücklicher

Und was noch dazu kommt, ich baue vor oder ich reichere mir was an oder lege auf das Sparguthaben des Lebens, ich spare in Form von Momentum, dann für die nächste Inkarnation. Das heißt: Also das Meditieren, das führt ja dazu, dass der Körper mehr durch Energie durchflossen wird, was alleine schon im Vergleich jetzt zum Beispiel mit dem Computer verständlich sein sollte, je mehr Energie durch ihn fließt, je höher die Taktrate ist, desto mehr kann er verarbeiten. Man wird also leistungsfähiger, zumindest im Vergleich zu Peer Group, also gleichaltrigen Gruppe, wenn ich das so bezeichnen kann.

Da wird man leistungsfähiger und man erreicht das, was eigentlich jeder will, was das Ziel des Lebens ist: Glück, Zufriedenheit und Gesundheit, das erreicht man ohne die Umwege über finanzielle große Ausstattung, wo man dann meint, man ist ärztlich dann besser versorgt und das alles … Davon kann man sich vieles sparen und ist trotzdem noch besser dran.

Darum also insgesamt kann ich nur sagen: Die Praxis des Kriya Yoga ist die intelligenteste Form der Investition, wenn man da seine Zeit darauf verwendet, dann hat man den größten Return of Investment in der Währung, die für uns Menschen am wichtigsten ist, also Glück, Zufriedenheit, Gesundheit, Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbewusstheit, Furchtlosigkeit. Das sind die Werte, die mit einer Kriya Yoga Praxis einhergehen und die mit irgendwelchen anderen Investitionen überhaupt nicht einhergehen müssen.

Es hat schon so viele Beispiele gegeben, dass die reichsten Menschen seelisch nicht gut dran waren, dann von Reichtum ist es dann irgendwann mal umgeschlagen in völligen Bankrot. Also wer sich selbst nicht, wer seinen Körper nicht, seinen Mind, seinen Verstand, sein Bewusstsein nicht unter Kontrolle hat, der wird früher oder später an den Punkt kommen, wo er völlig ruiniert ist, ob jetzt das finanziell ist oder auch nur, dass er eben stirbt, ohne das wichtigste Kapital aufgebaut zu haben, was der Kriya Yogi eben aufbaut, die Energie, den Energiefluss.

Denn das ist das, was wir ins nächste Leben mitnehmen, den Energiefluss, den stärkeren Energiefluss, das ist gleich Bewusstheit, das münzt sich dann einmal darin um, dass wir uns eine bessere Inkarnation aussuchen können, die uns bessere Chancen vermittelt. Das muss nicht eine leichtere sein. Aber da wir mit besserer Energie ausgestattet sind, sind wir dann in der Lage, größere Herausforderungen zu meistern und das ist das einzige, was man in der Kriya Yoga Praxis sich aneignet und erlernt, also den Umgang mit der Energie, das Losschlagen der Energie, einen größeren Durchfluss von Energie durch den eigenen Körper.

Das ist das einzige, was wir mitnehmen in die nächste Inkarnation und das macht sich dann so bemerkbar in der nächsten Inkarnation, dass wir an die Orte kommen, wo uns das Wissen vermittelt wird, wir zu Personen kommen, die uns das vermitteln, wir in Situationen kommen, die uns das bewusst machen, mit Gegenständen zusammenkommen, die auch förderlich dahingehend sind, dass wir uns wieder dem Spirituellen öffnen und dann da weiter arbeiten können, um noch tiefer reinzugehen, um noch mehr Energie durch uns fließen zu lassen und noch bewusster zu werden.

Deswegen ist auch von dieser Perspektive her, was können wir mitnehmen, ins nächste Leben, was nehmen wir überhaupt mit? Von dem Gesichtspunkt her ist ebenfalls die Investition der Zeit und das wenigen Geldes, das es auch noch erfordern mag, für Kriya Praxis die sinnvollste und genialste Investition, die sich jemand vorstellen kann.

Hari OM Tat Sat. Das war’s.

Ich habe heute zu lange geschlafen, darum bin ich jetzt etwas müde. Aber so ist es wirklich, ja. Zu viel Schlaf ist nicht gesund oder nicht so gut und zu wenig ist auch nicht so gut. Damit war’s das aber für heute, also: Was ist die intelligenteste, die genialste Investition, das ist die Investition, die regelmäßige, die tägliche Investition der eigenen Zeit in die Praxis des Kriya Yoga. Ich hoffe, das habe ich ausführlich erläutert und wenn nicht, dann muss ich das noch mal ein bisschen anders anfangen, aber Tatsache ist, dass es so ist. Ich hoffe, ihr könnte damit was anfangen und könnt euch damit motivieren, wirklich den Kriya zu praktizieren.

Wie gesagt, das Einzige, was wir mitnehmen, auch wenn die letzte Hose keine Tasche hat, das sind wir selbst, nämlich diese Energie, diese Entelechie, die Energie, die sich dann wieder eine Inkarnation sucht und die, wenn sie schon mit stärkerer Energie ausgestattet ist, dann kann sie ganz anders anfangen und kann dann sich einarbeiten in neue Situationen, die eben dann die Welt und das Individuum selbst voranbringen.

Hari OM Tat Sat. Namaste.

So weit für heute. Tschüss.

Der heutige Song stammt wieder dem Album „Oh Yogananda, Himalaya des Kriya“

Der vierte Song daraus:

Song:

Oh Yogananda, Himalaya des Kriya shoegaze

O Yogananda—Himalaya des Kriya,
ein stiller Strom der Weisheit.

Nicht für den Ruhm, nicht für den Lärm,
kamst du mit klarem Blick.
Du sprachst: „Prüf selbst, sei still, sei wach“—
und gabst selbst das strahlende Beispiel.

Atem wird tief,
Unruhe schwindet.

Kriya Yoga—Wissenschaft der Seele,
kein Wort als Gesetz, sondern Übungen
für die Selbsterfahung im Inneren
Ein inneres Licht, das heller wird,
wenn der Atem uns mit der Quelle verbindet
Jaya Yogananda.
Kriya Yoga führt uns nach innen
—Schritt für Schritt.

Mit deinem Buch öffnetest du ein Tor,
ein Funke gegen das Vergessen.
Und Menschen fanden Mut im Stillsein,
wo sie nur Lärm besessen.

Atem wird tiefer,
Wirbelsäule wird Straße

Kriya Yoga—Wissenschaft der Seele,
kein Wort als Gesetz, sondern Übungen
für die Selbsterfahung im Inneren
Ein inneres Licht, das heller wird,
wenn der Atem uns mit der Quelle verbindet,
Jaya Yogananda.
Kriya Yoga führt uns nach innen
—Schritt für Schritt.

Ost und West—kein Streit der Formen:
ein Herz, ein Ton, ein stilles Ja.
Wo Liebe übt, wird Grenze weich,
und Gott wird Gegenwart.

Kriya Yoga—Wissenschaft der Seele,
kein Wort als Gesetz, sondern Übungen
für die Selbsterfahrung im Inneren
Ein inneres Licht, das heller wird,
wenn der Atem uns mit der Quelle verbindet,
Jaya Yogananda.
Kriya Yoga führt uns nach innen
—Schritt für Schritt.

Der stille Strom bleibt—
im Atem, im Herzen, im Licht.
Jaya Yogananda.
Jaya Yogananda.
Jaya Yogananda.