Zusammenfassung
In dieser Folge geht es um „Kriya Yoga und finanzielle Freiheit“ – und zwar ohne Wohlstands-Mythen. Bernd ordnet ein, warum Geld ein starker Motivator ist (Angst vor Not, Reiz des Geldes), warum das in spirituellem Marketing oft genutzt wird und weshalb Kriya Yoga nicht automatisch „reich macht“. Er spricht offen über eigene Erfahrungen (inklusive Lernkurve, Scheitern, Börse/Bitcoin) und betont: Spirituelle Praxis zielt zuerst auf innere Ziele – Glück, Zufriedenheit, Erkenntnis. Materieller Erfolg kann entstehen, aber nur als individuelle Folge von Fokus, Karma, Charakter und Lebensplan. Der Kriya-Yogi lebt eher nach dem Prinzip „Einfaches Leben – hohes Denken“. Am Ende folgt ein Song/Gedichtteil („Ich bin ein Mönch…“) und ein weiterer poetischer Abschnitt zu Sri Yukteswar.
Strukturiertes Transkript
Kriya Yoga und finanzielle Freiheit – Was hängt wirklich zusammen?
In esoterischen Kreisen kursiert immer wieder das Versprechen: Schicke deinen Wunsch in den Himmel, und alles wird dir zuteil – insbesondere finanzielle Freiheit. Es ist kein Geheimnis, warum dieses Thema so eine Anziehungskraft besitzt. Neben der sexuellen Energie ist die Furcht vor finanziellen Notlagen – oder umgekehrt der Reiz des Reichtums – eine der stärksten treibenden Kräfte im menschlichen Dasein. Sie lässt sich kaum ignorieren, und deshalb eignet sie sich natürlich auch als Motivator, um Menschen für spirituelle Praxis zu gewinnen. Das ist im besten Falle nicht verwerflich, solange niemand dabei die eigenen Taschen auf Kosten anderer füllt.
Spirituelle Gesetze und materielle Realität
Im Kriya Yoga geht es jedoch um etwas grundlegend anderes: um die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit, um das Verstehen der Gesetze, auf denen diese Welt aufgebaut ist. Neben den physikalischen Naturgesetzen, die die Wissenschaft weitgehend erforscht hat, wirken auf der emotionalen, mentalen und spirituellen Ebene Gesetze, die mindestens ebenso mächtig sind – wenn nicht mächtiger. Wer sieht, was der Mensch allein mit physikalischen Gesetzen bewirkt hat, kann ermessen, welches Potenzial in den noch unerforschten Ebenen des Seins schlummert.
Kausalität: Energie folgt der Aufmerksamkeit
Das Gesetz von Ursache und Wirkung gilt im Spirituellen wie im Materiellen. Je mehr Energie und Intelligenz man ins Geldverdienen investiert, desto mehr wird dabei herauskommen. Wer hingegen den Großteil seiner Zeit und Kraft auf spirituelle Praxis verwendet, wird materiell naturgemäß weniger vorweisen können als jemand, der seinen gesamten Ehrgeiz auf wirtschaftlichen Erfolg richtet. Das ist keine Wertung, sondern schlichte Logik.
Aus eigener Erfahrung: Der Leitsatz „Suche zuerst das Reich Gottes, und alles andere wird dir hinzugegeben“ klingt einleuchtend – und er birgt eine tiefe Wahrheit. Doch er entbindet einen nicht von der Lernkurve, die auch im weltlichen Bereich durchlaufen werden muss. Wer diese Lernkurve zu spät oder mit zu hohem Einsatz durchschreitet, zahlt einen entsprechend hohen Preis. Das gilt für Investments genauso wie für jedes andere Lebensfeld.
Göttliche Fügung – und ihre Grenzen
Es gibt Momente, in denen höhere Mächte eingreifen können – und es gibt Momente, in denen sie es bewusst nicht tun. Ein frühes Gelingen dank göttlicher Unterstützung ist kein Dauerzustand und kein Versprechen. Es ist eher ein Zeichen von Stärke des Göttlichen, wenn der Mensch lernen darf, auf eigenen Beinen zu stehen. Wer Kriya Yoga praktiziert, gewinnt an innerer Ruhe, Klarheit und Lernfähigkeit – Qualitäten, die es erlauben, Fehler schneller zu erkennen und aufzuholen, was jahrelange Vernachlässigung des Weltlichen hinterlassen hat.
Was wirklich zählt: Einfaches Leben, hohes Denken
Paramahansa Yogananda prägte den Leitspruch: „Einfaches Leben und hohes Denken.“ Das trifft den Kern dessen, was der Kriya Yoga in Bezug auf materielle Güter empfiehlt. Reichtum um des Komforts willen ist für jemanden, der sich selbst innerlich besiegt hat, kein Wert an sich – denn dieser Mensch lebt ohnehin in innerer Zufriedenheit und braucht keine äußere Bestätigung. Geld und Ressourcen bekommen dann einen anderen Sinn: als Mittel, anderen zu dienen, größere Projekte zu verwirklichen, Licht in die Welt zu tragen.
Wer hingegen Reichtum anstrebt und dabei auf dem spirituellen Weg bleibt, wird ihn wahrscheinlich auch sinnvoll einsetzen. Die Fähigkeit, materiellen Erfolg mit spiritueller Reife zu verbinden, wächst oft erst in späteren Lebensphasen – wenn man emotional, mental und physisch gereift ist.
Fazit: Kein automatischer Zusammenhang
Kriya Yoga und finanzielle Freiheit schließen sich nicht aus. Aber sie stehen in keinem automatischen Kausalzusammenhang. Ob und wie materieller Wohlstand auf dem spirituellen Weg eine Rolle spielt, hängt vom individuellen Karma, Charakter, Lebensplan und den eigenen Möglichkeiten ab. Es ist eine persönliche Entscheidung – keine Garantie, die mit der Praxis mitgeliefert wird.
Das Wesentliche bleibt: Für Kriya Yoga braucht man kein Vermögen. Was man braucht – Zeit, Stille, Ausdauer – steht jedem zur Verfügung, der sich ernsthaft auf den Weg macht. Und das größte Kapital, das sich dabei aufbaut, ist kein finanzielles: Es ist die innere Zufriedenheit, das Wissen um die eigene Quelle des Glücks – unabhängig von äußeren Umständen, Orten oder Menschen.
Hari OM Tat Sat – Namaste.
Der heutige Song: Ich bin ein Mönch (Hip Hop)
Track 8 aus dem Album „Ich bin ein Mönch aus einem Orden“
Ich bin ein Mönch in einem Orden, Der mich allein zum Bruder hat, Durch Raum und Zeit, durch Leid und Sorgen, Führt mich mein Pfad, still und apart.
Die Welt, sie lockt mit Glanz und Streben, Mit flüchtigem Traum und leerem Sein, Doch jedes Tun, jedes Erleben, Soll nur ein leiser Wecker sein.
Denn jenseits dessen, was wir fassen, Strahlt golden hell die wahre Macht, Die Quelle ruft uns heim ins Lassen, Dort schwindet Trennung, Tag und Nacht.
Die große Sonne will uns leiten, Ihr Licht ist Urgrund, Herz und Ziel, Wir irren fort durch dunkle Zeiten, Doch ihre Strahlen rufen still.
So geh ich weiter, leise schreitend, Durch Schatten, Licht und Erdenleid, Die Sehnsucht führt mich heimwärts gleitend, Zur Sonne tief in Ewigkeit.
Transkript mit wenigen Verbesserungen
Liebe Freunde des Kriya Yoga, heute geht es um das Thema Kriya Yoga und finanzielle Freiheit.
Man hört ja oft in so esoterischen Bewegungen, in esoterischen Moden, dass man den Wunsch nur in den Himmel hinausschicken muss und schon kommt alles mögliche und vor allen Dingen wird dann immer finanzielle Freiheit besprochen oder angeschnitten, angedeutet oder sogar sich darauf fixiert. Das mag auch ein guter Motivator sein, um die Leute dann dazu zu bringen, dort mitzumachen. Denn neben der sexuellen Kraft ist die Furcht vor finanziellen Notlagen oder der Reiz des Geldes, der daraus natürlich entsteht, die agierende Kraft in der Welt überhaupt.
Also das ist etwas, dessen man sich kaum entziehen kann und deswegen ist es auch natürlich ein gutes Marketing-Tool oder man muss es eigentlich positiv ausdrücken: Es wird genutzt, um den Menschen die Motivation zur Motivation zu verhelfen, sich spirituell zu betätigen, spirituelle Übungen zu machen, im besten Sinne. Das ist meiner Ansicht nach gar nicht verwerflich, sondern das dient ja dann zu einem guten Zweck, solange nicht derjenige, der das verwendet, dann sich auf diesem Weg seine eigenen Taschen vollfüllen möchte. Aber das ist meiner Ansicht nach ziemlich ausgeschlossen. —
Mit dem Kriya Yoga und auch das, was ich ja vorher gemacht habe, diese I AM-Aktivity, diese Bewegung, da geht es definitiv nicht darum, sich die Taschen voll zu machen, da geht es wirklich darum, die Wahrheit zu erkennen, die göttliche Wahrheit, das, was die Welt zusammenhält, die Gesetze auf denen die Welt aufgebaut ist, die inneren Gesetze, die natürlichen Gesetze, im Gegensatz zu den Naturgesetzen, die auf physischer Ebene vor allen Dingen wirken und die weitgehend erforscht sind, gibt es dann noch eben auf höheren Ebenen, auf der emotionalen Ebene, auf der mentalen Ebene und auf der spirituellen Ebene genauso Gesetze und die sind vom Potenzial her zumindest um einiges wirkmächtiger als die physischen Gesetze.
Und wenn man jetzt weiß, was man mit den physischen Gesetzen schon alles erreicht hat, dann kann man sich vorstellen, was dann mit diesen anderen Gesetzen, die noch nicht erforscht sind und die ja weitgehend von den Wissenschaftlern, sagen wir mal, von den begrenzten Wissenschaftlern, die eben jenseits ihrer physischen Gesetze nichts gelten lassen wollen, obwohl es viele Hinweise gibt, dass es dort noch mehr geben muss, wenn alles erklärt sein will, was es an Erscheinungen im Universum gibt.
Aber gut: Finanzielle Freiheit und Kriya Yoga.
Man kann damit werben, will ich mal sagen, also im Kriya Yoga ist mir das bis jetzt noch nicht untergekommen, dass jemand sagt, wenn du Kriya Yoga übst, dann wirst du steinreich. Das schließt einander natürlich nicht aus. Aber man muss doch sagen: Also im Großen und Ganzen, wirkt halt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Je mehr Energie man in die Richtung von Geldverdienen steckt, gepaart mit der entsprechenden Intelligenz, dann wird natürlich dabei mehr herausspringen.
Wenn man jetzt seine Zeit vor allen Dingen auf das Praktizieren von spirituellen Techniken verlegt, dann ist es von diesem Verhältnis her natürlich logisch, dass man materiell nicht so gut dasteht wie jemand, der da seinen ganzen Eifer, seine ganze Entwicklung, sein ganz Bestreben reinsteckt. Also wenn man das auch stiefmütlich … Also ich habe ja BWL studiert und habe das immer versucht, nebenbei zu machen.
Also ich habe mich konzentriert auf das Spirituelle und habe dann gehofft, entsprechend des Leitsatzes: Suche zuerst das Reich Gottes und dann wird dir alles andere hinzugegeben, habe ich gedacht: Ja, dann suche ich das Reich Gottes und dann … Das habe ich jetzt schon öfters erwähnt … Das hat eben so nicht funktioniert und das vor allen Dingen, weil ich wahrscheinlich nicht mit der, ja … Es gibt ja da genauso eine Lernkurve.
Ich denke mal, jeder, auch die Erfolgreichsten, die werden irgendwann mal eine Phase durchlebt haben, in der sie gescheitert sind und bei mir … Ich hatte den richtigen Riecher, zumindest beim Bitcoin. Aber ich habe möglicherweise zu spät damit angefangen und habe dann eben diese Lernkurve zu spät durchschritten und dann habe ich Fehler gemacht, die man in der Anfangsphase noch hätte mit wenig Verlusten ausleben können.
Dann habe ich das eben in späterer Phase gemacht und dann war es für mich mehr oder weniger tödlich für meine Finanzen. Aber gut, ich habe natürlich daraus gelernt, aber eben nicht in dem Maße, dass ich jetzt damit … ich weiß ja nicht, wie lange ich noch auf diesem Planeten wandeln werde, wie lange ich noch diese Erfahrungen nutzen kann, die ich natürlich aus diesen Erfahrungen des Scheiterns auch gewonnen habe.
Aber … Es gibt natürlich verschiedene Einflussfaktoren, es gibt das Vorleben, es gibt die geistige Welt, die dich unter Umständen unterstützt in gewissen Situationen und es gibt natürlich deine eigene Energie die du, da hineinsteckst im gegenwärtigen Leben und das sind alles Einflussfaktoren und ich habe diese Erfahrung gemacht, als ich noch überhaupt nichts gewusst habe, also als ich wirklich auf Gott vertraut habe und nur auf Gott vertraut habe, da hatte ich Erfolg an der Börse, wenn man so sagen will und das hat mich durch, wahrscheinlich die schwierigsten Zeiten meines Lebens, geholfen, als ich spirituell und emotional und mental noch nicht so gestärkt war, dass ich größere Desaster hätte verkraften können.
Und da wurde mir eben durch möglicherweise göttlichen Eingriff, andere würden sagen Zufall. Aber ich würde sagen: Die höheren Mächte können eingreifen, wenn sie wollen. Aber es ist kein Zeichen der Stärke, wenn die höheren Mächte immer eingreifen.
Normalerweise sollte man, wenn man den Kriya Yoga praktiziert oder sich auf dem spirituellen Weg befindet, also natürlich zuerst seine spirituellen Ziele, Glück, Zufriedenheit, ein erfülltes Dasein, Erkenntnis; wenn man das erreicht hat, dann kann man auch sein Augemerk auf weltliche Dinge noch richten mit diesem Hintergrund und dann kann man dadurch, weil man an Effektivität, an innerer Ruhe gewonnen hat und dann aus Fehlern vielleicht schneller lernt als andere, dann kann man dadurch das wieder aufholen, was man durch das Hintanstellen, für viele Jahre versäumt hat mehr weniger.
Aber es ist auch die Frage, ob man das will. Es ist immer die Frage, was man damit bezweckt und was der Lebensplan ist. Also für viele mag es völlig unerheblich sein dann, wenn man das Ziel des Lebens, der Erkenntnis des Göttlichen, der Erkenntnis des eigenen Selbst, das Maximale aus seiner Entwicklung herausgeholt hat, dann verzichtet man vielleicht gerne auf irgendwelchen äußeren Reichtum.
Aber vielleicht will man ja damit auch wieder etwas erreichen. Das ist ja der einzige Sinn, dass man Reichtum hat. Reichtum des Luxuses wegen, das ist eine Kontradiktio in Adijekto, also ein Widerspruch in sich selbst. Reichtum an sich, oder Bequemlichkeit, Komfort ist kein Wert an sich für jemanden, der sich selbst besiegt hat, der ist immer im Komfort, der ist immer in der Zufriedenheit, der braucht dann das Geld nur, um seinen Mitmenschen zu helfen, vielleicht ein größeres Projekt auf die Beine zu stellen, das für die vielen, die eben in der Dunkelheit noch wandern, dann erhellend wirken kann.
Wenn man wirklich Reichtum will, dann muss man sich auch darauf konzentrieren. Wenn man natürlich den Kriya Yoga, seine spirituellen Übungen in den Vordergrund stellt … Es gibt ja ein Maximum an dem, was der Körper an spiritueller Praxis verkraften kann, sinnvollerweise, um weiterzukommen, und wenn man das ausschöpft und dann nebenbei in der Freizeit sozusagen dann noch einen gewissen Teil zumindest auf das Geldverdienen verlegt, mit noblen Produkten oder Dienstleistungen, dann ist das nicht verwerflich und ist eben die Entscheidung des Einzelnen, und wenn er auf dem spirituellen Weg weitergeht, dann zweifle ich nicht daran, dass der dann auch seinen Reichtum sinnvoll einsetzen wird und dass das im göttlichen Plan geschehen wird.
Aber jetzt zu sagen, wenn du Kriya Yoga übst, dann wirst du auch materiell reich sein, das ist eben ein ungültiger Kausalzusammenhang, den ich also nicht aufstellen würde, sondern: Das ist individuell unterschiedlich, muss in den Lebensplan passen, kann sich vielleicht entwickeln in späteren Jahren, wenn man wirklich gefestigt ist, mental, emotional und physisch natürlich auch, wenn die Gesundheit da ist.
Aber im großen Ganzen würde ich eher sagen, der Kriya Yogi der lebt getreu dem Motto von Paramahansa Yogananda: Einfaches Leben und hohes Denken, also man kann in einer einfachen Umgebung, ohne sich jetzt zu sehr festzunageln in dieser äußeren Welt mit diversen Verpflichtungen.
Also jeder Reichtum verpflichtet ja auch und ist zeitaufwendig und lässt einem dann vielleicht doch nicht mehr irgendwann mal die Zeit zum sinnvollen und zu dem Maß des Übens, das das täglich Mögliche ausreizt mit seinen spirituellen Übungen, das wird dann möglicherweise irgendwann verhindert.
Und drum ist es am besten, ein angenehmes Leben … Wir im Westen haben ja im Grunde, jeder hat ein angenehmes oder selbst mit staatlicher Unterstützung lebt man noch viel besser als der Großteil der Menschheit.
Wenn man damit zufrieden ist, dann hat man, dann hat man den größten Reichtum: eben einmal die spirituelle Verwirklichung, die innere Zufriedenheit und ein Leben, das nicht von illusionären Wünschen getrieben ist, also irgendwelchen Wünschen, wo man sein Glück in irgendwelchen äußeren Dingen oder Menschen, Zuständen oder Orten meint finden zu können, sondern dann weiß man, dass man das Glück jederzeit in sich selbst findet durch seine spirituellen Übungen.
Und was man mit Geld machen kann, das ist ein Mittel, um noch besser den anderen Menschen zu dienen. Aber sonst welchen Wert hat Geld oder das, was man sich mit Geld aufbauen kann, es ist alles sehr relativ und wer wirklich auf den Reichtum fixiert ist, der muss halt … der darf an seinen Motivationen, an seinen Koordinaten, die ihn festlegen, arbeiten.
Aber der muss jetzt nicht seine Zeit für dieses Bestreben ausgeben, da ist es vielleicht sinnvoller, noch mehr Zeit ins Praktizieren zu legen oder ins Lehren. Man macht sich dann lieber abhängig von anderen Menschen, von Schülern vielleicht, um auf diesem Weg Gründe zu schaffen, mit Schülern zusammenzukommen, in Austausch zu kommen. Das ist, glaube ich, eher der Sinn und Zweck der Sache.
Aber das jetzt meine Gedanken zu Kriya Yoga und finanzieller Freiheit. Das schließt sich einander nicht aus, ist aber auch andererseits nicht irgendwie ein festes, enges Verwandtschafts- oder Familienverhältnis, das liegt im Bereich von individueller Entscheidung, individuellen Möglichkeiten, individuellem Karma, individuellen Aufgaben, individuellem Charakter, da muss man dafür geschaffen sein, damit richtig umgehen zu können.
Das ist im Großen und Ganzen ein eher sekundärer Bestandteil des Kriya Yoga und steht dort nicht im Mittelpunkt, ist also keine Kategorie, die uns groß Kopfzerbrechen bereitet. Denn das wenige, was man braucht, um Kriya Yoga zu üben, das ist für jeden in der westlichen Welt vorhanden und auch in den anderen Ländern, hoffen wir, dass wir so weit kommen, dass wir auf der Erde das haben und so, dass jederzeit überall auf der Welt die Leute, wenn sie die Informationen erhalten, was Kriya Yoga ist, was man damit erreichen kann, dann auch die Zeit finden, also diesen Bruchteil des Tages, den man dafür hergibt, um dann sein Pensum der spirituellen Entwicklung, der täglichen, selbsterwirtschafteten selbst hervorgerufenen täglichen spirituellen Entwicklung durch seine spirituelle Praxis im Rahmen des Kriya Yoga.
Das ist dann das Ziel und das andere, wie gesagt, hat vielleicht auch seinen Platz, aber das ist definitiv nicht automatisch damit verbunden und auch nicht besonders erstrebenswert.
Hari, OM, Tat, Sat.
Der heutige Song der achte aus dem „Ich bin eine Mönch aus einem Orden“ Album
Ich bin ein Mönch 8 (hip hop)
Ich bin ein Mönch in einem Orden,
Der mich allein zum Bruder hat,
Durch Raum und Zeit, durch Leid und Sorgen,
Führt mich mein Pfad, still und apart.
Die Welt, sie lockt mit Glanz und Streben,
Mit flüchtigem Traum und leerem Sein,
Doch jedes Tun, jedes Erleben,
Soll nur ein leiser Wecker sein.
Denn jenseits dessen, was wir fassen,
Strahlt golden hell die wahre Macht,
Die Quelle ruft uns heim ins Lassen,
Dort schwindet Trennung, Tag und Nacht.
Die große Sonne will uns leiten,
Ihr Licht ist Urgrund, Herz und Ziel,
wir irren fort durch dunkle Zeiten,
Doch ihre Strahlen rufen still.
So geh ich weiter, leise schreitend,
Durch Schatten, Licht und Erdenleid,
Die Sehnsucht führt mich heimwärts gleitend,
Zur Sonne tief in Ewigkeit.