Kurzzusammenfassung
In dieser Folge unterscheidest du zwischen „woke“ als gesellschaftlichem Selbstlabel („die Erwachten“) und „Erwachen“ im Sinne des Kriya Yoga – also Erleuchtung bzw. Jivan Mukti (lebendige Befreiung). Du argumentierst, dass echtes Erwachen nicht durch Selbstzuschreibung entsteht, sondern durch konsequente innere Praxis über lange Zeit (und – in deiner Sicht – über Inkarnationen hinweg). Du sprichst über Körper/Geschlecht als äußere Bedingung der Inkarnation, über mögliche Grenzen rein physischer Geschlechtsumwandlung und stellst dem die innere Transformation durch Yoga gegenüber. Am Ende betonst du: Die wichtigste „Veränderung“ ist die Wende nach innen – und schließt mit einem Song/Gedicht „Ich bin ein Mönch …“.
Strukturiertes Transkript
Woke und Kriya Yoga: Was bedeutet „erwacht“ wirklich?
Liebe Freunde des Kriya Yoga,
das Wort „woke“ begegnet uns heute überall – aber was steckt eigentlich dahinter, und was hat es mit dem echten Erwachtsein im Sinne des Kriya Yoga zu tun?
„Woke“ – eine Begriffsverwirrung
Ich muss zugeben: Ich bin erst relativ spät auf die tatsächliche Bedeutung des Begriffs gestoßen. Zunächst dachte ich, „woke“ sei einfach eine Variation von en vogue – also schlicht „in Mode“. Erst 2023 wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass diese Bewegung sich selbst als „die Erwachten“ bezeichnet.
Was genau die Woke-Bewegung im Einzelnen fordert – wie viele Geschlechter es offiziell geben soll, wie oft man das eigene Geschlecht im Jahr wechseln kann – das habe ich nicht vollständig durchdrungen, und ehrlich gesagt hat es mich auch nicht so sehr interessiert, dass ich tief nachgeforscht hätte. Eines ist jedoch klar: Diese Bewegung steht unter dem Banner der Selbstermächtigung und des Selbstbestimmungsrechts.
Was bedeutet „erwacht“ im Kriya Yoga?
Im Kriya Yoga meint „erwacht“ etwas grundlegend anderes. Erwachtsein ist hier gleichbedeutend mit Erleuchtung oder dem Zustand des Jivan Mukta – des „lebend Befreiten“. Das ist kein Zustand, den man sich selbst verleihen kann, sondern einer, der durch beharrliche spirituelle Praxis über viele Inkarnationen hinweg errungen wird – und mit den Kriya-Techniken in beschleunigter Form.
Ein Erleuchteter wie Lahiri Mahasaya, der den Kriya Yoga in die Welt gebracht hat, verfügt über die sogenannten Siddhis – übernatürliche Fähigkeiten, die aus der vollständigen Herrschaft über den eigenen Körper, den mentalen und emotionalen Körper sowie höhere Bewusstseinsebenen entstehen. Auf diesem Niveau ist das Geschlecht tatsächlich irrelevant, weil das Individuum die physische Ebene vollständig transzendiert hat.
Solange man diesen Zustand jedoch noch nicht erreicht hat, bleibt die Selbstbezeichnung als „Erwachter“ eine bloße Behauptung.
Geschlecht, innere Körper und spirituelle Reife
Der Mensch – oder genauer: der Lebensstrom – ist in seinem Wesen geschlechtsunabhängig. Wenn er jedoch in die physische Welt eintritt, wählt er ein Geschlecht. Neben den biologischen Ausnahmen (Zwitter) gibt es grundsätzlich zwei Geschlechter, mit denen man für ein Leben ausgestattet ist.
Relevant ist dabei nicht nur die physische Ebene. Rudolf Steiner hat in seiner Betrachtung der sieben Körper des Menschen darauf hingewiesen, dass es zwischen Männern und Frauen auch auf den inneren Ebenen Unterschiede gibt. Meine persönliche Einschätzung: Ein chirurgischer Eingriff verändert zwar die physische Ebene, lässt die inneren Körper aber unberührt.
Spirituelles Kapital übersteht den Tod
Ein faszinierender Aspekt des Kriya Yoga ist die Vorstellung, dass spirituelle Errungenschaften nicht verloren gehen. Wer in einem Leben echte innere Fortschritte erzielt, trägt dieses „Guthaben“ in die nächste Inkarnation. Es ist wie ein Bankkonto: Der Betrag ist vorhanden, auch wenn man nach der Geburt zunächst keinen direkten Zugriff darauf hat.
Mit wachsender Reife in einem neuen Leben findet man jedoch wieder Anschluss an das früher Erreichte. Wann genau das geschieht, lässt sich nicht pauschal sagen – es hängt von Familie, Umfeld und dem göttlichen Plan ab. Ich habe früher oft an Jesus gedacht, der zwischen dem 12. und dem 30. Lebensjahr offenbar in Indien und Tibet war, um sich spirituelles Wissen anzueignen, bevor er mit 30 seine Mission antrat. Aber das ist sicher kein allgemeingültiger Maßstab.
Die wichtigste Veränderung: der Weg nach innen
Die Woke-Bewegung hat durchaus griffige Slogans: „Die Welt verändert sich, und wir müssen die Veränderung vorantreiben.“ Das klingt gut. Aber wohin geht die Veränderung? Eine Veränderung in die falsche Richtung bringt uns nicht weiter.
Im Kriya Yoga lautet die Antwort klar: Die wichtigste Veränderung ist die Innenschau – das Kehren des Bewusstseins nach innen, der Weg zur Selbsterkenntnis durch beständige spirituelle Praxis. Wer diesen Weg gegangen ist und von dort auf die Forderungen der selbst ernannten „Woken“ blickt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu anderen Schlüssen kommen.
Fazit: Woke vs. wirklich erwacht
„Woke“ und „erwacht im Sinne des Kriya Yoga“ – das sind zwei grundverschiedene Dinge:
- Woke ist eine gesellschaftspolitische Selbstbezeichnung, die auf Selbstermächtigung und kollektiver Identitätspolitik beruht.
- Erwacht im Kriya Yoga ist das Ergebnis tiefgreifender spiritueller Arbeit über Inkarnationen hinweg, das sich in echter Bewusstseinserweiterung und – bei vollständiger Erleuchtung – in der Überwindung aller körperlichen und mentalen Begrenzungen zeigt.
Den selbst ernannten Woken sei ihre Erfahrung gegönnt – auch sie ist Teil ihres Lebensweges. Doch sollte man aufmerksam sein, wenn gesellschaftliche Entwicklungen in eine Richtung driften, die dem inneren Wachstum des Menschen nicht förderlich ist. Das Wahlrecht ist hier ein konkretes Mittel, um Einfluss zu nehmen.
Die wichtigste Einladung bleibt: Finde den Weg nach innen. Die Kriya-Yoga-Techniken sind ein erprobter und wirkungsvoller Pfad dorthin.
Hari OM, Tat Sat. Alles Gute. Namaste.
🎵 Der heutige Song: „Ich bin ein Mönch“ (aus dem Album „Ich bin ein Mönch aus einem Orden“, Track 6)
Ich bin ein Mönch in einem Orden, Der mich allein zum Bruder hat, Durch Raum und Zeit, durch Leid und Sorgen, Führt mich mein Pfad, still und apart.
Die Welt, sie lockt mit Glanz und Streben, Mit flüchtigem Traum und leerem Sein, Doch jedes Tun, jedes Erleben, Soll nur ein leiser Wecker sein.
Denn jenseits dessen, was wir fassen, Strahlt golden hell die wahre Macht, Die Quelle ruft uns heim ins Lassen, Dort schwindet Trennung, Tag und Nacht.
Die große Sonne will uns leiten, Ihr Licht ist Urgrund, Herz und Ziel, Wir irren fort durch dunkle Zeiten, Doch ihre Strahlen rufen still.
So geh ich weiter, leise schreitend, Durch Schatten, Licht und Erdenleid, Die Sehnsucht führt mich heimwärts gleitend, Zur Sonne tief in Ewigkeit.
Keywords: Kriya Yoga, erwacht, Woke, Jivan Mukta, Erleuchtung, Lahiri Mahasaya, spirituelle Praxis, Bewusstsein, Rudolf Steiner, innere Körper, Inkarnation, Selbsterkenntnis, Kriya Yoga Deutsch, Kriya Yoga Podcast
Leicht überarbeitetes Transkript
Liebe Freunde des Kriya Yoga!
Heute zu der Frage: „Woke und Kriya Yoga“.
Woke, ja das ist ja heute, ich bin da erst relativ spät draufgekommen, woke, dass es nicht vogue, was ist „en vogue“, was ist „in Mode“, das habe ich eigentlich darunter verstanden. Aber „woke“ soll ja eigentlich sein: „Die Erwachten“, die Erwachten und das dahingehend, dass wir eben diese Gleichmacherei haben.
Also es gibt keine Geschlechter mehr, keine unterschiedlichen Geschlechter mehr, ja alles unterliegt alles dem Selbstbestimmungsrecht eines jeden Einzelnen. Man kann also, wie oft man im Jahr sein Geschlecht wechseln kann und wie viele Geschlechter es gibt. Ich weiß nicht, ob ich das ganz verstanden habe, ich habe mich nicht so sehr interessiert, dass ich nachgeforscht habe.
Auf jeden Fall bin ich letztes Jahr (2023) darauf hingewiesen worden, dass es „woke“, dass dieses eigentlich „woke“ heißt und dann bin ich erst später draufgekommen. Also diese Bewegung, diese Geisteshaltung, dass die von sich sagen, sie seien die Erwachten. Also ich kenne mich da nicht so ganz aus, was die alles wollen und was die alles meinen, aber erwacht ist das in ihrem Verständnis wahrscheinlich. Aber was ist erwacht im Sinne des Kriya Yoga?
Im Kriya Yoga ist das „erwacht“ sowas wie „erleuchtet“ oder Jivan Mukti, befreit, Jivan Mukta „lebend befreit“ im Grunde. Es gibt keine Grenzen mehr, gut, ich weiß nicht, die Aufgestiegenen Meister, wenn man jetzt erleuchtet ist, so erleuchtet im Sinne des Kriya Yoga, dann müsste es wahrscheinlich auch möglich sein, mit einem Frauenkörper, also wirklich aus der Selbstermächtigung heraus, aus dem eigenen Bewusstsein heraus, sich eines anderen Körpers zu bedienen, denn das stimmt natürlich schon, der Mensch oder das Individuum, der Lebensstrom, der ist grundsätzlich unabhängig davon vom Geschlecht.
Aber wenn er in die physische Welt eintritt, dann muss er sich für ein Geschlecht entscheiden. Gut, es gibt ja noch Zwitter, die gibt es natürlich auch noch, biologisch Zwitter gibt es definitiv und bei Menschen gibt es auch so ein bisschen Zwitterwesen. Aber im Grunde gibt es eben diese zwei Geschlechter und damit ist man dann ausgestattet, für ein Leben lang außer man lässt sich natürlich da Geschlechtsumwandeln.
Aber das ist dann auch, ich glaube, das Wesentliche am Geschlecht ist auch die Gefühlskonstitution und Rudolf Steiner hat ja dazu gesagt, dass es da auch gewisse Unterschiede zwischen Männer und Frauen hinsichtlich der inneren Körper gibt. Ich glaube, was Rudolf Steiner so gesagt hat, das hat so ziemlich viel Hand und Fuß. Rudolf Steiner hat ja von sieben Körpern gesprochen und bei Frauen sei das irgendwie umgedreht, dort die Betonung. Auf jeden Fall soll es dabei Unterschiede geben.
Aber wenn man sich das Geschlecht umwandeln lässt, jetzt einfach durch einen physischen Eingriff, dann ist auf physischer Ebene das Geschlecht umgewandelt, aber die inneren Ebenen sind da, glaube ich, nicht betroffen nach meinen Verständnis.
Aber ein aufgestiegener Meister oder ein Erleuchteter, wie zum Beispiel Lahiri Mahasaya, der den Kriya Yoga in die Welt gebracht hat, also einer mit den Siddhis Ausgestatteter, der so viel Herrschaft über sich selbst, über seinen Körper, über die mentale, die emotionale Ebene und noch höhere Ebenen hat, der müsste meinem Verständnis nach auch, ich glaube, da ist es dann sowieso, da ist das Geschlecht irrelevant, wenn man dann so weit kommt.
Aber solange man eben so weit noch nicht ist, da kann man sich als „woke“ bezeichnen, also erwacht, aber das ist halt weit entfernt von dem erwacht, was Hand und Fuß hat, was mit der Wirklichkeit zu tun hat, wo man die Grenzen seines Bewusstseins, die Grenzen des menschlichen Bewusstseins, sprengt und dann sich die körperliche Ebene, die physische Ebene untertan machen kann, das kommt mit dem Kriya Yoga durch die Praxis des Kriya Yoga und nicht durch eine Selbstermächtigung in der Form, also wie man sagt, selbst ernannt: Ich bin der selbst ernannte Guru, selbst ernannte Papst, selbst ernannte Experte, selbst ernannte Erwachte, woke, selbst ernannte Woke.
Das funktioniert so nicht, das ist, sehr viel Einbildung. Die haben ja sehr gute Sprüche drauf. Zum Beispiel: Die Welt verändert sich und wir müssen die Veränderung vorantreiben. Das sind alles gute Sprüche? Aber wohin geht die Veränderung? Es gibt ja auch falsche Richtungen, wenn man sich in eine falsche Richtung verändert, dann schaut man irgendwann mal blöd durch das Ofenrohr.
Beim Kriya Yoga sagen wir halt: Die wichtigste Veränderung ist die, des nach innen Kehrens des Bewusstseins, den Weg nach innen zu finden, den Weg nach innen zu bestreiten, mit Hilfe der Kriya Yoga-Techniken und dann erreicht man einen Zustand, der Erwachtheit, der „wokeness“ und wenn man dann mit diesem Zustand die Welt betrachtet und das, was die Woke, die selbst ernannten Woken, da als richtig und gut und für unzweifelhaft ansehen, dann wird man da, glaube ich, eher andere Ansichten haben.
Also woke, vogue: man muss unterscheiden zwischen Vogue, im Sinne diesen en vogue, ich glaube, das ist mir in Mode, dieses Vogue und dieses woke, das Erwachte, im Sinne des Kriya Yogas. Das sind natürlich ganz unterschiedliche Dinge.
Das Erwachtsein im Kriya Yoga ist Folge von spirituellen Übungen über Inkarnationen hinweg, forciert halt mit effektiven Techniken wie den Kriya-Techniken, wo es dann natürlich schneller geht, wo man einiges aufholen kann, und was man definitiv auch nicht verliert.
Wenn man woke, also wirklich erwacht im Sinne des Kriya Yoga stirbt und nochmal auf die Erde zurückkommt, dann hat man dieses Guthaben, das ist wie auf der Bank, dort hat man ein Guthaben, das nicht geringer werden kann. Wenn man wiedergeboren wird, dann hat man da erst mal keinen Zugriff oder wenig Zugriff drauf, weil man sich aus der Unbefähigung, die man mit dem Baby-Sein erlangt, erst herausarbeiten muss.
Aber die Energie ist da und wir sind die Energie, die Energie macht uns aus und die Energie, die uns zur Verfügung steht, die erlaubt es uns dann schnell wieder oder relativ schnell wieder herauszuarbeiten und da anzuschließen, wo wir im letzten Leben aufgehört haben.
Ich habe mich mal gefragt, wann das so sein wird. In der Regel, wann hat man den Zustand erreicht, weil Leben ist ja, das menschliche Leben ist ja eine Entwicklung. Auch derjenige, der erleuchtet, schon wahr und wieder geboren wird, um bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Der muss das erst wieder erlangen, ob es da irgendwelche Grundsätze gibt, wie lange das ist, vielleicht 18. Lebensjahr? 25. Lebensjahr? Oder wie ich immer gedacht habe: Jesus ist auf die Welt gekommen.
Vom 12. bis zum 30. Lebensjahr ungefähr war er untergetaucht, soll in Indien, Tibet gewesen sein und sich dort das spirituelle Wissen angeeignet haben, dann ist er zurückgekehrt und hat dann mit 30 Jahren seine Mission angetreten. So habe ich mir immer gedacht: Es könnte sein, dass es so 30 Jahre ist, wann man dann wieder Anschluss hat und dann richtig auftreten kann und dort anschließt.
Aber das glaube ich auch wieder nicht. Das hängt natürlich ab von der Umgebung, von Familie, in welchem Rahmen man aufwächst. Wenn man natürlich weit weg vom Schuss ohne verständige Eltern aufwächst, was natürlich andererseits auch wieder ganz förderlich sein kann, weil der Widerstand im Äußeren, der fordert natürlich auch die inneren Kräfte hervorzurufen und dann schnell wieder in die inneren Kräfte zu kommen.
Also da kann ich jetzt kein richtiges Urteil abgeben oder keine pauschalen Rahmenbedingungen nennen. Auf jeden Fall würde ich sagen, es hängt von Rahmenbedingungen ab, wie schnell man Anschluss findet an das früher erreichte Niveau. Aber man hat das zumindest zur Verfügung und wird dann auch sicher durch die Erfahrungen, die man gemacht hat, geleitet, je nach dem Aufgaben.
Ich würde sagen, jeder Mensch hat seine Aufgabe im Leben, deswegen wird er geboren, entweder um sein eigenes Ziel noch zu erreichen, des Erwachtseins, das ist definitiv ein Ziel, aber eben nicht die Selbsternennung, die reicht da nicht aus.
Und wenn man erwacht ist, dann hängt es, wenn man trotzdem wiedergeboren wird und nicht irgendwo anders hingeht, wie es ja heißt … Die meisten Menschen, wenn die erwacht sind, verlassen die die Erde und gehen in andere Gefilde. Aber wenn man zurückkommt und hier noch irgendwelche Missionen erfüllen muss, oder soll oder will, dann hängt es von den Rahmenbedingungen ab, Rahmenbedingungen oder auch vom göttlichen Plan.
Es muss ja alles reinpassen, es ist ja alles ein großes Gefüge. Zufall kann man es nennen, aber es ist kein Zufall, es ist alles irgendwie vorbestimmt. Man kann es voraussehen. Alle Ereignisse im Grunde, was uns ja auch in der „Autobiografie eines Yogi“ durch mehrere Episoden so klar gemacht wird.
Also es hängt von vielen Faktoren ab, wann das früheste Alter ist, kann ich nicht sagen, wann das späteste Alter ist, kann man, glaube ich, auch nicht sagen.
Das wäre es jetzt soweit zu diesem Thema: Woke, die Woke Kultur, die sich so überlegen ansieht. Es ist eher eine Mode. Das Wichtige wäre eigentlich, das Wichtige wäre, die Menschen auf den Weg der inneren Vervollkommnung zu bringen.
Aber das hängt natürlich auch von vielen Faktoren ab. Die machen natürlich auch ihre Erfahrungen, diese selbst ernannten Woken, die voguen Woken. Das passt natürlich auch in ihren Lebensplan. Das bringt sie natürlich auch weiter. Das soll ihnen gegönnt sein.
Andererseits muss man natürlich aufpassen, dass die die Kultur nicht in die falsche Richtung treiben, was natürlich auch möglich ist. Also alles sollte man nicht mit sich machen lassen und man soll natürlich trotzdem schauen, wo es hingeht.
Und wenn es eben nicht in die richtige Richtung geht, dann sollte man zumindest sein Wahlrecht ausnutzen und dann solche Leute wählen, die dem vielleicht Einhalt gebieten können.
Soweit zu diesem Thema, „Wokeness — erwacht sein im Sinne des Kriya Yogas.
Hari, OM, Tat, Sat. Alles Gute. Namaste. Tschau.
Der heutige Song der sechste aus dem „Ich bin eine Mönch aus einem Orden“ Album
Ich bin ein Mönch (Harmonium)
Ich bin ein Mönch in einem Orden,
Der mich allein zum Bruder hat,
Durch Raum und Zeit, durch Leid und Sorgen,
Führt mich mein Pfad, still und apart.
Die Welt, sie lockt mit Glanz und Streben,
Mit flüchtigem Traum und leerem Sein,
Doch jedes Tun, jedes Erleben,
Soll nur ein leiser Wecker sein.
Denn jenseits dessen, was wir fassen,
Strahlt golden hell die wahre Macht,
Die Quelle ruft uns heim ins Lassen,
Dort schwindet Trennung, Tag und Nacht.
Die große Sonne will uns leiten,
Ihr Licht ist Urgrund, Herz und Ziel,
wir irren fort durch dunkle Zeiten,
Doch ihre Strahlen rufen still.
So geh ich weiter, leise schreitend,
Durch Schatten, Licht und Erdenleid,
Die Sehnsucht führt mich heimwärts gleitend,
Zur Sonne tief in Ewigkeit.


