Zusammenfassung
In Folge 68 des Kriya Yoga Podcast Deutsch spricht Bernd Prokop über das Thema „Kriya Yoga und Depression“. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Depression heute weit verbreitet ist und viele Menschen ärztliche oder therapeutische Hilfe suchen. Im Transkript wird auch die hohe Zahl von Suiziden und Suizidversuchen in Deutschland angesprochen, die Bernd als gesellschaftlich zu wenig beachtetes Problem darstellt.
Bernd nähert sich dem Thema nicht wissenschaftlich-medizinisch, sondern aus eigener Erfahrung und aus seiner spirituellen Sicht. Er berichtet von schwierigen seelischen Zuständen in seiner Schulzeit, von Rückzug, Einsamkeit und zeitweisen Selbstmordgedanken, die aber nach seiner Darstellung nicht akut oder konkret waren.
Ein weiterer Strang der Folge ist seine Deutung von Lust, Sinneserfahrung und Energie. Bernd beschreibt, dass kurze Lusterfahrungen aus seiner Sicht oft mit späteren Tiefs verbunden sein können. Der Weg in die Meditation und die Hinwendung zum Spirituellen hätten ihm geholfen, Energie anders zu leiten und freier zu werden.
Kritisch spricht er über Psychopharmaka und schildert eigene Erfahrungen aus einem Aufenthalt in einer Psychiatrie sowie eine Begegnung mit einer Frau, die nach seiner Wahrnehmung durch Medikamente stark verändert war. Zugleich räumt er ein, dass psychologische Hilfe für viele Menschen sinnvoll und hilfreich sein kann, betont aber seine Überzeugung, dass spirituelle Praxis und der Kontakt zum eigenen Inneren aus seiner Sicht wesentlich tiefer führen.
Der zentrale Gedanke der Folge lautet: Depression ist für Bernd eine Fehlleitung oder negative Rückkopplung der Lebensenergie. Jeder Mensch empfängt nach seiner Sicht ständig spirituelle Energie. Wird diese Energie nicht sinnvoll, produktiv und auf Entwicklung hin eingesetzt, entsteht ein inneres Störsignal, das sich als Depression zeigen kann.
Spirituelle Übungen – besonders Kriya Yoga – versteht Bernd als Mittel, um psychologische Stärke, Selbstbewusstsein, Unterscheidungsvermögen und innere Standfestigkeit zu entwickeln. Dadurch könne der Mensch depressive Zustände besser lesen, verstehen, umlenken und überwinden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kritik an der mangelnden spirituellen Offenheit in Deutschland. Bernd fordert einen offenen spirituellen Markt, auf dem verschiedene Traditionen, Lehrer und Angebote sichtbar sein dürfen. Er sieht spirituelle Vielfalt als wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen Wege aus festgefahrenen inneren Zuständen finden können.
Zum Schluss spricht Bernd über verschiedene Formen von Depression: einerseits Depression durch Lebensumstände, andererseits eine tiefere Art von Erschöpfung, wenn die eigene Lebensaufgabe zu groß erscheint. Er betont dennoch, dass Selbstmord grundsätzlich keine Lösung sei, weil Probleme spirituell gesehen nicht dadurch verschwinden, sondern erneut bearbeitet werden müssten. Spirituelle Techniken könnten helfen, Lebensentwicklung zu beschleunigen und Widerstände besser zu überwinden.
Strukturiertes Transkript
Kriya Yoga und Depression: Warum spirituelle Praxis der wirksamste Weg heraus ist
Depression ist eine der am weitesten verbreiteten Erkrankungen unserer Zeit. Ein Großteil der Betroffenen geht zum Arzt oder zur Psychotherapeutin, bekommt eine Diagnose gestellt – oft heute schon gestützt durch Stimmerkennungssoftware, die aus Sprachmustern auf die seelische Verfassung schließt – und wird behandelt, bis die Symptome nachlassen. Man fühlt sich dann „geheilt“. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Phänomen, und welchen Weg bietet der Kriya Yoga an, um wirklich aus der Depression herauszufinden?
Eine Volkskrankheit mit stillem Ausmaß
In Deutschland nehmen sich jedes Jahr etwa 10.000 Menschen das Leben, hinzu kommen schätzungsweise um die 100.000 Suizidversuche. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr sterben jährlich rund 2.000 Menschen – und jeder einzelne Fall sorgt für öffentliche Aufmerksamkeit. Die 10.000 Suizide dagegen werden von der Gesellschaft weitgehend stillschweigend hingenommen. 1980 lag die Selbstmordrate in Deutschland noch bei etwa 30.000 im Jahr. Der Rückgang auf ein Drittel innerhalb von 40 Jahren ist bemerkenswert – möglicherweise, weil unsere Gesellschaft insgesamt offener geworden ist und mehr Wege aus festgefahrenen seelischen Zuständen anbietet.
Meine eigene Erfahrung mit depressiven Zuständen
Ich glaube, dass so gut wie jeder Mensch im Laufe seines Lebens Phasen kennt, die man als depressiv bezeichnen könnte – abschnittsweise, unterschiedlich stark. Manchmal verbirgt sich hinter einer nach außen jovialen Fassade in Wirklichkeit ein innerer Schmerz, der aus psychologischen Mechanismen heraus anders dargestellt wird, als er sich tatsächlich anfühlt.
In meiner eigenen Schulzeit, etwa von der 5. bis zur 10. Klasse, erlebte ich selbst solche Phasen. Ich musste lernen, allein zu sein, weil das, was aus mir herausquoll, wenn ich mich öffnete, bei anderen oft nicht ankam. Nach der Grundschule wechselte ich vom Dorf auf eine höhere Schule in der Stadt – der gewohnte Freundeskreis löste sich auf, und mein seelischer Zustand war in dieser Zeit nicht immer gut. Es gab auch Gedanken an Suizid, allerdings nie in konkreter, akuter Form.
Rückblickend habe ich diese Phase auch mit einem Ungleichgewicht in Verbindung gebracht, das früh im Leben entstehen kann: Lusterfahrungen – etwa beim Essen, Trinken oder in der Sexualität – wollen im Ganzen des Seins wieder ausgeglichen werden. Kurze Lustmomente tauschen sich gegen längere Phasen der Trübsal. Erst als ich zu meditieren begann und meine Energie bewusst nach oben, ins Spirituelle lenkte, gelang es mir wirklich, aus diesem Pendel auszusteigen.
Meine kritische Erfahrung mit Psychiatrie und Psychopharmaka
Ich habe selbst einmal einen Tag lang ein radikales Experiment gemacht: einen Schweigetag, an dem ich mich nicht gewehrt, nichts geredet und mich nicht verteidigt habe – ohne jemandem vorher zu sagen, dass es sich um ein bewusstes Schweigen handelte (diese Episode habe ich bereits ausführlicher in Folge 62 geschildert). Meine Eltern hielten mich für verrückt geworden, ich wurde ins Krankenhaus und schließlich in eine Psychiatrie eingeliefert. Weil ich mich weigerte zu sprechen, aber auch nicht randalierte, wurde mir gegen meinen Willen ein Psychopharmakon verabreicht – am Ende mit Gewalt durch mehrere Personen fixiert.
Was ich dabei miterlebt habe, war für mich erschütternd: ein regelrechter Abriss der Verbindung zu meiner inneren Freude, die ich durch die tägliche Meditation aufgebaut hatte. Auch bei einer anderen Person, die ich später kennenlernte – eine Frau mit sehr hohen spirituellen Gedanken, die durch Psychopharmaka nach meinem Eindruck einen Teil ihrer geistigen Erinnerungsfähigkeit verlor –, habe ich gesehen, wie stark solche Mittel in die Persönlichkeit eingreifen können.
Das ist meine persönliche, sehr negative Erfahrung, und ich habe entsprechend große Vorbehalte gegenüber Psychopharmaka. Ich will damit niemandem raten, notwendige medizinische oder psychologische Hilfe abzulehnen – für viele Menschen mag sie sinnvoll und hilfreich sein, das kann und will ich nicht pauschal beurteilen. Meine feste Überzeugung ist aber: Der eigenen spirituellen Praxis und der eigenen Kontaktaufnahme mit dem Inneren, dem Göttlichen, kommt keine andere Methode gleich, wenn es darum geht, dauerhaft aus depressiven Zuständen herauszufinden.
Depression als Fehlleitung spiritueller Energie
Aus meiner Sicht ist Depression im Kern eine Fehlleitung der Lebensenergie, die jedem Menschen in jedem Augenblick zur Verfügung gestellt wird. Solange spirituelle Energie in den Körper hineinfließt, ist der Mensch aufgerufen, produktiv damit umzugehen – sich weiterzuentwickeln. Setzt man diese Energie nicht produktiv ein, entsteht eine Rückmeldung: Das Unterbewusstsein registriert, dass etwas nicht stimmt.
Man kann das mit einer Rückkopplung in der Audiotechnik vergleichen: Wenn ein Mikrofon Rückkopplung erzeugt, entsteht ein unschönes Geräusch. Genau das ist die Depression – das unschöne „Geräusch“ im Menschen, ein Signal, dass man vom eigenen Weg abgekommen ist.
Auch spirituell fortgeschrittene Menschen kennen solche unangenehmen Gefühlszustände – etwa wenn man an eigene Grenzen stößt. Der Unterschied ist: Man lernt, diese Zustände zu lesen, daraus zu ergründen, was gerade fehlt, und das eigene Steuer entsprechend neu auszurichten.
Der Weg durch spirituelle Praxis
Um wirksame spirituelle Übungen durchzuführen, braucht es eine gewisse innere Standfestigkeit und Selbstbewusstsein – vergleichbar mit der körperlichen Kraft, die ein Sportler für seine Disziplin mitbringen muss. Genau diese psychologische Kraft trainiert man mit spirituellen Übungen: die Fähigkeit, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen, sie als das zu erkennen, was sie sind – Herausforderungen, an denen wir wachsen sollen.
Damit einher geht eine innere Annäherung an die Einheit des Ganzen, an Advaita. Das ist der Prozess, der uns im Grunde von psychologischen Problemen – allen voran der Depression – befreien kann.
Wenn die eigene Lebensaufgabe zu groß erscheint
Es gibt neben der „klassischen“ Depression aus schwierigen Lebensumständen noch eine andere Form von Krise, die ich selbst im vergangenen Jahr erlebt habe: das Gefühl, von der eigenen Lebensaufgabe überwältigt zu werden. Man ist innerlich eigentlich stark und dem eigenen Weg treu, aber die Widerstände erscheinen zu groß, und man denkt: Ich mag jetzt nicht mehr.
Auf einem fortgeschrittenen spirituellen Weg geht es ohnehin nicht mehr um das eigene Ich und seinen Willen, sondern darum, Gottes Willen zu ergründen und zu erfüllen. In dieser Phase habe ich zu diesem höheren Bewusstsein gesagt: „Take me out“ – nimm mich hier heraus, ich bin nicht mehr scharf darauf, weiterzumachen. Das war kein Entschluss, das eigene Leben zu beenden, sondern ein Freistellen: die Entscheidung darüber, ob und wie es weitergeht, bewusst nicht mehr selbst in der Hand zu behalten, sondern Gott zu überlassen.
Warum Suizid grundsätzlich kein Ausweg ist
Selbst zu entscheiden „ich bringe mich jetzt um“ ist demgegenüber ein Kurzschluss, der keinerlei Probleme löst – gerade wer spirituell schon einen Weg gegangen ist, sollte das wissen. Nach der Lehre der Reinkarnation kehrt man im nächsten Leben an dieselbe Situation zurück. Wer die „Ehrenrunde“ nicht nutzt, um zusätzliche innere Kraft und Standfestigkeit zu gewinnen, muss an genau derselben Stelle wieder von vorn beginnen.
Es gibt Ausnahmesituationen, die ich nachvollziehen kann – etwa wenn Menschen durch Unrecht oder böswillige Mächte in ausweglos erscheinende Lagen geraten, oder wenn jemand sein Leben im Widerstand gegen eine Gewaltherrschaft für eine Sache aufs Spiel setzt. Das sind jedoch Grenzfälle, keine Blaupause. Grundsätzlich gilt: Selbstmord, um Problemen aus dem Weg zu gehen, ist ein Irrweg. Auch die Probleme, die uns heute überwältigend erscheinen, verlieren mit den Jahren ihre Schärfe – Erfahrungen, über die man später oft nur noch lächeln kann. Wer über Jahre unter Traumata leidet, dem können, davon bin ich überzeugt, spirituelle Techniken sehr viel wirksamer helfen als alles andere, weil sie unsere Lebensentwicklung beschleunigen und uns Werkzeuge an die Hand geben, mit denen wir Widerstände überwinden können.
Gesellschaftliche Offenheit als Teil der Lösung
Ein Grund, warum viele Menschen gar nicht erst zu spirituellen Übungen finden, liegt in eingefahrenen Glaubensmustern und einer gesellschaftlichen Verengung des Blicks auf etablierte Kirchen und Religionen. Ich selbst bin aus der katholischen Kirche herausgewachsen und habe in Gesprächen mit kirchlichen Vertretern erlebt, wie stark andere spirituelle Wege dort abgewertet werden.
Meiner Überzeugung nach bräuchte es auf dem spirituellen Feld – ähnlich wie in der Wirtschaft – echten Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Angeboten, mehr öffentliche Sichtbarkeit und Gleichbehandlung in Medien und Rechtsprechung. Organisationen wie Yoga Vidya in Bad Meinberg zeigen für mich, wie zeitgemäß gelebte Spiritualität aussehen kann. Je mehr Menschen Zugang zu einem breiten, offenen spirituellen Markt haben, desto eher finden sie den Weg, der zu ihnen passt – und desto eher lässt sich, davon bin ich überzeugt, auch der Volkskrankheit Depression wirksam begegnen.
Fazit
Depression ist aus meiner Sicht keine Krankheit, die man nur medikamentös „wegbehandeln“ sollte, sondern ein Signal – eine Rückmeldung darüber, dass Lebensenergie nicht produktiv fließt. Der zuverlässigste Weg, diese Energie wieder in Fluss zu bringen, ist die eigene, konsequent praktizierte Spiritualität. Kriya Yoga bietet dafür einen konkreten, erprobten Übungsweg.
Hari OM Tat Sat – Namasté.
Der heutige Song stammt vom Album „Oh Yogananda, Himalaya des Kriya“ – Track 8: „Oh Yogananda, Himalaya des Kriya“ (live).
Leicht überarbeitetes Transkript
Liebe Freunde des Kriya Yoga. Heute zum Thema: „Kriya Yoga und Depression“. Warum Depression? Weil Depression heutzutage eine weit verbreitete Krankheit ist. Also man geht zum Arzt. Ich habe jetzt gerade einen Podcast gehört. Eine Frau geht zum Arzt. Sie weiß nicht, was sie hat. Oder sie hat eine Nachbarin, die ist Psychotherapeutin oder so etwas und die sagt dann: „Ja, du weißt nicht, was du hast, aber du hast Depressionen, weil aus den Symptomen, die du zeigst, du hast Depressionen. Du musst behandelt werden“, und dann lässt sie sich behandeln und dann wird ihr gesagt, du hast keine Depression mehr.
Dann fühlst sie sich bestärkt. Sie hat jetzt keine Depression mehr. Und es ging eigentlich darum, um Stimmerkennungsoftware, die aus Stimmfragmenten oder aus Gesprächsfragmenten herausnimmt … Oder man sagt einige Sätze und dann entscheidet die Software, ob die Frau Depressionen hat oder nicht. Oder welche Stimmung die hat. Da bin ich jetzt drauf gekommen.
Gut, das war jetzt der Anlass. Aber es gibt natürlich einen tieferen Grund, weil eben sehr viele Menschen offensichtlich an Depressionen leiden und es ist auch immer noch so, dass sich jährlich ungefähr in Deutschland 10.000 Menschen umbringen, also Selbstmord begehen und wahrscheinlich so 100.000 Selbstmordversuche, oder 10.000 Leute. Das ist schon ein ganz schöner Brocken.
Also Verkehrstote gibt es so 2.000. Wenn jemand umgebracht wird, dann schreit man. Es gibt verschiedene Anlässe, wo großes Tohuwabohu entsteht, wenn Menschen sterben. Aber diese 10.000, 10.000 Leute in einem Jahr, die werden so hingenommen, mehr oder weniger. Man hat kein Rezept dagegen.
Gut, jetzt halt diese Psychoanalytiker oder Psychologen und Psychiater, die die Leute dann behandeln und dann wird es damit halt, vor allen Dingen mit Geld zugeschüttet oder ja. Das sind Methoden, gut, die wirken möglicherweise. Denn 1980 hat die Selbstmordrate noch bei 30 000 gelegen. Ich will jetzt keine Ursachenforschung anstellen. Mit meinen Mitteln ist das auch gar nicht möglich. Ich will nur meine Gedanken ein bisschen oder auch aus meinen Erfahrungen selbst ein bisschen etwas davon mitteilen.
So Depressionserfahrungen, ich glaube, ich denke mal, das wird so ziemlich jeder haben, im Leben oder gehabt haben im Leben – abschnittsweise. Der eine mehr, der andere weniger. Es heißt ja, es gibt so Typen, joviale Typen oder irgendwas. Ich meine, manchmal ist ja das nach außen gekehrte, das Joviale in Wirklichkeit ein innerer Schmerz, der da aufgrund von verschiedenen psychologischen Prozessen oder Mechanismen außen falsch dargestellt wird. Das gibt es ja alles.
Ich würde mal sagen, aus meiner eigenen Erfahrung: Ich hatte in der Schulzeit 5., 6., 7., 8., 9., 10. Klasse ungefähr so, ziemliche psychologische, ja gut, ziemlich, nicht viel, aber es hat sich nicht so gut angefühlt. Ich habe mich dann natürlich gefragt, wo das herkommt. Ich musste lernen, allein zu sein, weil mein Typ noch nie so richtig angekommen ist, wenn ich mich geöffnet habe und natürlich dann das von mir gegeben habe, was aus mir herausgequollen ist. Das kam irgendwie nie an.
Deshalb musste ich mich etwas zurückziehen, dann bin ich nach der 4. Klasse auf eine höhere Schule gegangen, vom Dorf, musste ich in die Stadt reinfahren. Die anderen waren irgendwo anders verstreut. Man hatte keinen so einen Freundeskreis und ja, da war mein Seelenzustand nicht unbedingt gut. Da hat es auch Selbstmordgedanken gegeben, aber eigentlich nichts Konkretes. Also es war nicht irgendwie akut.
Aber ich habe das später immer darauf hin zurückgeführt oder im Laufe der Zeit darauf zurückgeführt, dass ich mit dem Masturbieren irgendwo in der 2. Klasse, glaube ich, angefangen habe. Es soll ja heutzutage Masturbationsecken geben in Kindergärten schon, und wenn den Leuten beigebracht wird zu masturbieren. Das hat sicher Vor- und Nachteile, aber im Endeffekt, ich denke, es ist sicher gut, damit zu experimentieren.
Aber im Endeffekt muss ich doch sagen. Das sind so Lusterfahrungen, die man hat, die natürlich im Großen und Ganzen des Seins wieder ausgeglichen werden müssen. Also wenn man, da, es heißt auch im Yoga, auch bei normalen Sinneserfahrungen: Die Lust, die man irgendwo hat, die, z. B. beim Essen, beim Trinken, beim Sex, die muss ausgeglichen werden durch Schmerz und natürlich auch diese Lust, die man beim Masturbieren hat, die muss, also dann hat man da Höhen und dann wieder Tiefen. Das ist so ein Pendel, das immer hin und her schwingt,
und ich habe mir schon immer gedacht, ja, wahrscheinlich tausche ich da kleine oder kurze Lusterfahrungen mit längeren Trübseligkeiten und habe dann auch immer versucht, davon wegzukommen, was nicht leicht war oder was ich lange Zeit nicht geschafft habe. Aber erst damit, dass ich dann begonnen habe zu meditieren, oder vor allem, mich dem Spirituellen zugewandt habe, damit natürlich auch meine Energie nach oben geleitet habe, damit habe ich dann das auch wirklich geschafft, davon frei zu werden und da muss ich schon sagen, also:
Ich kann eigentlich nicht vorstellen, alle psychologische Hilfe, gut, das mögen so Stützen sein. Aber erstens mal solche psychologische Hilfen und dann auch noch Psychopharmaka. Ich war selbst mal eine Psychiatrie. Den Fall habe ich ja auch schon mal dargestellt, ich glaube, in meiner Lebensbeschreibung (Folge 62) Aber da bin ich jetzt nicht eingeliefert worden, sondern da habe ich mal einen Tag lang das Experiment gemacht, dass ich mich nicht zur wehr gesetzt habe, kein Wort geredet habe, mich nicht verteidigt habe.
Ich wollte eigentlich nur meditieren und schweigen, und das habe ich durchgezogen, das war ein Schweigetag, ich habe niemandem verraten, dass ich einen Schweigetag habe. Meine Eltern haben dann gemeint, der ist jetzt verrückt geworden, und dann am Abend wurde ich dann zuerst ins Krankenhaus eingeliefert und da habe ich dann auch nicht geredet, dort ein bisschen, haben wir versucht zu behandeln. Dann konnten sie nichts mit mir anfangen, dann haben sie mich weiter überwiesen in eine Psychiatrie, nach Nürtingen.
Auf jeden Fall wurde ich dann eingeliefert abends. Dann wollte mich da ein Psychologe oder Betreuer da hypnotisieren, was er nicht geschafft hat, und weil ich wahrscheinlich so gefährlich war, und so gefährlich ausgeschaut habe. Ich habe nichts geredet, ich war völlig passiv, habe nicht randaliert irgendwas. Weil ich eben so ein gefährlicher Typ war, musste man mir dann da unbedingt ein Psychopharmaka verabreichen, was ich nicht einnehmen wollte.
Also man hat mir das gegeben, und ich habe es dann in Blumentopf reingeschüttet, und das, dieser aggressive Akt, der wurde dadurch bestraft, dass dann einige starke, kräftige Leute zusammengerufen wurden, um mich an allen Vieren dann festzuhalten, und mir dann spritzenmäßig diese, ich habe mich da auch nicht gewehrt, also ich habe völlig passiv dann mit mir das übergehen lassen, weil ich war sowieso, war abzusehen, dass auch Gegenwehr nichts genutzt hätte, dann wurde mir das eben mit Spritze in den Hintern hineingerammt.
Dann konnte ich miterleben, was solche Psychopharmaka ausrichten. Also du hast dabei einen wirklichen Schirmriss. Du hast den Zugang zu deiner inneren Freude, zu deiner inneren Glückseligkeit, die ich ja durch tägliche Meditation eigentlich hatte, oder besaß, die ist dann weg, du wirst, also ich war dann auch mit jemandem im Raum, der dann ständig aufgestanden ist in der Nacht, und durch die Gegend gelaufen ist. Also das ist wahrscheinlich auch dieser Effekt, dass du völlig unruhig wirst, dass du nicht mehr zu deiner Stille kommen kannst.
Gut, das war eines, es gibt wahrscheinlich verschiedene andere Psychopharmaka, ich habe ein anderes, das ich mir nur von außen kennengelernt habe, wo einer Frau, die spirituell sehr hohe Gedanken hatte, die aber mehrmals in der Psychiatrie gelandet war, und der wurde offensichtlich mit Psychopharmaka, ihre ganze geistige Erinnerungsfähigkeit, oder da wurde auf jeden Fall sehr viel zerstört, weil die war, ich habe eine ganze Nacht mit ihr verbracht, so bin ich durch die Straßen Stuttgarts gezogen, habe mich mit ihr unterhalten, und auch verabschiedet.
Aber dann habe ich die drei oder vier Wochen später noch einmal getroffen, da hat sie sich nicht an mich erinnert. Die hat erzählt, dass sie Psychopharmaka nehmen muss, und solche Psychopharmaka, die zerstören halt hier die Fähigkeit, sich auszudrücken. Die Fähigkeit der richtigen Energieverarbeitung, du wirst da runtergeschraubt mit deinen Fähigkeiten. Das ist eine Sedierung, also in deinen psychischen, in deinen menschlichen Fähigkeiten, wirst du soweit zurückgeschnitten, dass du praktisch nicht mehr gut, nicht mehr böse sein kannst.
Also habe ich sehr große Bedenken, alles, was mit Psychopharmaka zusammenhängt, psychologische Hilfestellung, mag natürlich für viele Menschen sinnvoll und hilfreich sein, kann ich jetzt nicht beurteilen, aber definitiv kann ich sagen, 100 mal, 1000 mal besser als alle Psychopharmaka und alle psychologische Behandlung ist definitiv die eigene spirituelle Praxis und die eigene spirituelle Kontaktanbahnung,
denn die Annäherung an das eigene Innere, an das Göttliche, die Freude, die Glückseligkeit im eigenen Inneren das Selbstbewusstsein, die Intelligenz im Inneren das ist alles da für jeden Menschen und es ist vor allem nötig, spirituelle Übungen zu machen, einfache Übungen, dazu wird man bei der SRF sehr gut herangeführt.
Es ist mir klar, dass es … Also erst mal gibt es da die psychologische Hürde, weil viele Menschen ja in ihre Glaubensmuster eingebunden sind, die Atheisten, dann die Katholiken, die Muslime, dann die Evangelischen, dann die Buddhisten, die machen ja … spirituelle Übungen sind dort etwas Akzeptiertes. Im Hinduismus gibt es da auch mehr Zugang und Offenheit, dazu würde ich mal grob sagen.
Aber das ist einmal ein Grund, aber dann, dass die Leute da so programmiert sind, dass sie da gar nicht, ja, sich psychologisch herantrauen, irgendwie spirituelle Übungen zu machen. Ich bin ja aus der Katholischen Kirche da herausgewachsen, war dann auch später noch einmal im Kirchenchor in Eichstätt, als ich schon lange eigentlich ausgetreten war aus der Katholischen Kirche, hab das niemandem verraten, und da hat sich auch niemand danach erkundigt, und da war mal so eine Sprechstunde,
und da hab ich den Bischof, glaub ich, auch mal gefragt, was er da auszusetzen hat, an diesen, an der Esoterik oder an solchen Leuten, die sich halt anders da mit dem Göttlichen, mit der Spiritualität beschäftigen. Da hat er gesagt: „Ja, die wollen sich alle selbst erlösen, und das funktioniert nicht. Jesus hat uns erlöst, und die sind irgendwie alle auf dem Holzweg, die kommen alle in die Hölle, werden alle krank“, oder so, in der Weise.
Ja, das sind halt auch so Vorteile, die manche dann verinnerlichen und dadurch abgeschreckt werden, man muss natürlich so viel Selbstbewusstsein aufbringen, sich das mal zu trauen, man muss bestimmte psychologische Stärke mitbringen, um … Das ist wie beim Sportler, eine bestimmte physische Kraft, Kraft braucht du, um bestimmte Sportarten zu betreiben, und genauso ist es mit spirituellen Übungen.
Du brauchst psychologische Kraft, und im Grunde trainiert man mit spirituellen Übungen, seine psychologische Kraft, allen Widrigkeiten, oder allen katastrophalen Zuständen, die in der Welt so erscheinen mögen, zu trotzen. Das ist ja alles, wenn man es wirklich durchblickt, dann sieht man, es ist Maja, es ist das, was Gott für uns fabriziert, damit wir herausgefordert werden, uns mit dem auseinanderzusetzen und uns selbst daran zu messen und auch daran zu wachsen.
Die spirituellen Übungen helfen uns, psychologische Stärke, Selbstbewusstsein, Unterscheidungsvermögen zu schulen, zu stärken, und damit einhergeht halt eine innere Annäherung an, die Einheit des Ganzen an das Advaita. Ja, das ist der Prozess, der uns im Grunde von allen psychologischen Problemen, vor allen Dingen Depression befreit.
Also Depression ist in meinen Augen eine ganz einfache Fehlleitung der spirituellen Energie, der Lebensenergie, die jeder Mensch, jeden Augenblick zur Verfügung gestellt bekommt. Also Leben bedeutet, dass in den Körper noch spirituelle Energie hineinfließt. Die spirituelle Energie ist der Mensch. Nicht der Körper ist der Mensch und solange sie noch hineinfließt, solange ist der Mensch aufgerufen, damit etwas anzufangen,
und wenn man die nicht produktiv einsetzt, diese spirituelle Energie, dann gibt es die Rückmeldung. Das Unterbewusstsein weiß, was produktiv im höchsten Sinne, also in Verantwortung der Energie … Also man bekommt diese Energie, oder man ist die Energie, die da reinkommt, und mit dem Auftrag, sich weiterzuentwickeln, und wie man sich weiterentwickelt, in welche Richtung, das herauszufinden, ist jedes Menschen eigene Aufgabe.
Wenn er da nicht auf einem grünen Zweig ist, auf Irrwegen, irgendwie abstumpft, die Aufgabe verweigert, dann kommt es zu Depression, was auf der physischen Ebene eine Rückkopplung ist, eine negative Rückkopplung. In der Audiotechnik ist es so, wenn das Mikrofon Rückkopplung hat, dann gibt es ein unschönes Geräusch, und so das unschöne Geräusch im Menschen, das ist die Depression, das unschöne Gefühl.
Normalerweise ist die Energie da, um mit ihr Glückserfahrungen zu haben, und wenn man da nicht auf den Dreh kommt, wie man das macht, dann gibt es die Depression. Also kann ich mit großer Überzeugung sagen, dass der Weg heraus aus aller Depression der wichtigste, der verlässlichste, der beste Weg ist, spirituelle Übungen zu machen.
Da gibt es verschiedene Angebote, man muss sich sowieso heraufarbeiten, wir bieten ja den Kriya Yoga an, oder ich biete auch den Kriya Yoga an, wobei ich jetzt eher das vermittle, was man braucht, wenn man Kriya Yoga zum Beispiel in einer normalen Kriya Yoga Organisation gelernt hat, wenn man da noch mehr haben will, noch unterfordert ist, dann kann ich noch was bieten, was noch ein bisschen anstrengender ist, was noch ein bisschen, wenn man da nicht ausgelastet, wenn man sagt, man ist an gewisse Grenzen gekommen, was dann auch wieder zu Depressionserfahrungen führt.
Die sind natürlich um einiges milder als das, was depressive Menschen dann haben. Aber das ist ja auch das Steuerungsmittel, das Kybernetiksysteme im Menschen, Rückmeldungen. Man muss ja ständig entscheiden, wo ist der Weg, was macht man, und das sind diese Lust und Unlustgefühle, Depression, Freude, das sind die Mechanismen, mit denen man hier Rückmeldungen bekommt, was gut vereinen ist,
und das gibt es also auf allen Ebenen natürlich, so Menschen, die von Spiritualität nichts wissen, die sind da viel stärker betroffen, die sind da in viel übleren Situationen ausgesetzt, und leiden da richtig darunter. Bei uns ist es, also wenn man dann weiter ist, dann sind das halt auch so ein bisschen unschönere Gefühlszustände, die man aber dann versucht zu lesen und daraus zu ergründen, was jetzt gerade fehlt, und dann muss man halt seine Richtung ändern, sein Steuer ein bisschen rumreißen, und auf andere Wege gehen, wo eben die Rückmeldung dann wieder mehr Freude ist.
Das ist ein ganz natürliches, eine ganz natürliche Erscheinung, die jeder nutzen kann. Bedauerlich natürlich alle, die zum Arzt gehen müssen und sich sagen lassen müssen, du hast jetzt Depression, dann in Behandlung gehen und dann gesagt bekommen, du bist jetzt von der Depression befreit.
Da ist dann vielleicht noch weit entfernt von spirituellen Übungen. Man muss eine gewisse spirituelle Standfestigkeit haben, ein Selbstbewusstsein, glaube ich, um spirituelle Übungen wirklich effektiv ausführen zu können. Wenn Menschen halt sehr weit davon entfernt sind, dann sind vielleicht die Psychologen das einzige, was ihnen da zur Verfügung steht.
Die werden ja auch, also in jedem Menschen ist ja Gottes Geist, der wirken kann und helfen kann, wenn er so gestimmt ist, und dann werden die sicher auch ihr Bestes draus machen. Aber ja, im Grunde sind, sage ich immer, die sind alle so bedauern, die keine spirituellen Übungen, die noch nicht zu spirituellen Übungen gefunden haben, da ist aller Reichtum, aller Luxus, alles Vermögen, kann man vergessen gegen den Reichtum, den spirituelle Übungen, richtig angewandte spirituelle Übungen, die Befriedigung, das Glück, ja, die reichen Lebenserfahrungen, die mit spirituellen Übungen kommen, da kann man alles andere dagegen vergessen.
Das kann ich mit ganzer Überzeugung sagen. Aber das wäre der Weg heraus aus Depressionen, und möglicherweise ist ja, was ich mir gedacht habe, der Rückgang der Selbstmordrate von 30.000 auf 10.000 innerhalb von 40 Jahren ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass unsere Gesellschaft offener geworden ist.
Natürlich Vielfalt hilft natürlich auch, so depressive Zustände aufzulösen, weil mit Vielfalt geht einher, dass es viele Möglichkeiten gibt oder viele Anlässe, Anstöße, da heraus andere Wege zu finden, um aus irgendwelchen festgefahrenen Zuständen herauszukommen, und auch die Öffnung im Spirituellen. Es ist viel mehr los als vor 40 Jahren, so im spirituellen Bereich, obwohl das öffentlich, also das selbst ernannten Qualitätsmedien, das immer noch nicht auf dem Schirm haben, da leider sehr blind immer noch unterwegs sind,
und gerade in Deutschland, in Amerika, dem Stern, unserem Leitstern auf unserer Welt, muss ich wahrscheinlich auch mal darüber reden, warum das so ist. Aber in Amerika gibt es einen spirituellen Markt, genauso eine spirituelle Konkurrenz, wie es eine spirituelle Offenheit, eine spirituelle Gleichheit, wie es in, glaube ich, in kaum einem anderen Land auf der Erde gegeben ist.
Da gibt es halt viel mehr spirituelle Freiheit, Entfaltungsmöglichkeit und auch spirituelle Qualität, viel mehr. In Deutschland gibt es auch in Ansätzen inzwischen vieles davon, aber es muss immer noch ganz unterm Radar verlaufen. Immer wenn jemand ein bisschen mehr den Kopf herausstreckt, dann kommen gleich diese Qualitätsmedien und schießen einen ab, weil andererseits natürlich auch die Bevölkerung offensichtlich da, ein Großteil der Bevölkerung immer noch sich hinters Licht führen lässt.
Deswegen ist dieser spirituelle Markt, der bei uns auch ein bisschen kommt und leider aber noch weit entfernt ist, da offen zu werden. Es muss, das ist meine Überzeugung, genauso wie es in der Wirtschaft Konkurrenz geben muss, das beste Unternehmen setzt sich durch, das beste Angebot für die Verbraucher setzt sich durch, die beste Qualität setzt sich durch.
So muss es auch auf den spirituellen Markt eine Konkurrenz geben zwischen verschiedenen Angeboten, verschiedensten Angeboten, die die Menschen je nach ihren Bedürfnissen wahrnehmen können, mitmachen können, Erfahrungen sammeln können und dann von einer spirituellen Gruppe zu anderen wechseln, ohne dass man dann sagt, das ist eine Sekte, das ist ja Sekte, Sekte, Sekte, das ist alles ganz schlimm, das ist ein Guru, ganz schlimm!
Nein, an ihren Früchten wirst du sie erkennen. Das hat Christus schon gesagt, das heißt jetzt nicht, das nehmen die einzelnen Kirchen dann für sich in Anspruch: Ich bin die alleinselig machende Kirche, wie das die katholischen sagen, auch die evangelischen natürlich ähnlich, und der Islam natürlich in gleicher Weise. Völlige Primitivität eigentlich Mittelalter, wir haben mittelalterliche Zustände in Deutschland im Bereich der Spiritualität, das muss sich öffnen können.
Da muss nicht ständig von diesen Monopolisten da immer alle Kleineren in die Pfanne gehauen werden, wenn die ein bisschen größer werden, was leider regelmäßig geschieht, und die Qualitätsmedien, die machen da leider mit.
Da muss Offenheit herrschen, da muss jeder gleichberechtigt sein, jeder gleiche Lautstärke bekommen, gleichen Widerhall in den Medien und in der Politik eigentlich auch, und dann hätten wir auch im Bereich von Depression sehr viel weniger Schwierigkeiten, denn die Menschen würden dann sehr viel leichter Zugang zu den Organisationen finden, die ihnen weiterhelfen.
Es gibt vielfältige Angebote und Möglichkeiten, natürlich ist nicht alles Gold, was glänzt auf dem spirituellen Markt. Aber das ist auch eine Fähigkeit, die man sich aneignen muss, die Spreu von Weizen zu unterscheiden.
Das heißt nicht, das alles was irgendwie esoterisch und spirituell ist, ist gut. 80:20 ist es vielleicht. Dass vielleicht sogar 80% Müll sind. Aber dieser 80% Müll ist da, damit die Leute, damit Erfahrungen sammeln können und selbst lernen können zu unterscheiden, was gut und richtig ist und was schlecht ist, oder was nicht förderlich für sie und was förderlich ist.
Es erfüllt alles seinen Zweck, aber diese Pauschalverunglimpfung, was heute so gängig ist in den Qualitätsmedien, die wir ja finanzieren. Der öffentliche Rundfunk, dort gibt es natürlich auch teilweise Ansätze, ist natürlich auch nicht alles so. Manchmal, also im Bayerischen Rundfunk gibt es ja oder gab es zumindest Dokus über Religionen, die relativ wertfrei sind.
Aber im Großen und Ganzen, wenn dann doch mal eine Gruppe da ist, Bagwan zum Beispiel, oder sonst etwas. Da gibt es natürlich überall auch nicht so koschere Erscheinungen. Aber dann die ganzen Leute zu verunglimpfen, die sind im Vergleich zu allem, was die katholische Kirche, gut, die sind auch nicht, natürlich auch nicht, da kann ich auch nicht verteufeln, da gibt es schlechte Zustände, da gibt es schlechte Zustände.
Aber da wird immer so getan, katholische Kirche, evangelische Kirche und heute natürlich ist mir ganz offen, die Weltoffenheit, meine Toleranz zeige ich jetzt dadurch, dass die Islam auch noch damit herein nehme ins Boot. Aber das sind mittelalterliche Strukturen, die braucht man nicht bekämpfen, die sollte man nur verlassen und sich denen zuwenden, die zeitgemäße Angebote machen, wie zum Beispiel Yoga-Vidya in Bad Meinberg.
Das ist gelebte Spiritualität unserer Zeit und solche Organisationen sollte es in Deutschland, in Europa, auf der Welt viel mehr geben und da kann man Spiritualität erleben, wie sie in der heutigen Zeit angebracht sind.
Aber das ist leider noch nicht in unsere Qualitätsmedien vorgedrungen, die ja leider massiv teilweise hetzen gegen solche Sachen und auch die Gerichte, die dann diese Formen der Spiritualität, die so viel wohlbringender sind, wie all dieses Gezeugs von Katholizismus, Evangelismus, was vielleicht Christentum ist, aber sicher nicht das, was sich Christus vorgestellt hat.
Und der Islam genauso natürlich. Da gibt es sehr viel Besseres und das, wie das ein deutscher Richter, am Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Der hat ja Yoga-Vidya den Status der Religion und der Weltanschauung abgesprochen, obwohl bei Yoga-Vidya nach meinen Erfahrungen, ich war oft dort, ich habe das erlebt.
Dort gibt es eine spirituelle Energie, wie man sie woanders nicht findet. Also die Pilgerstätten der katholischen Kirche, die ja sehr große Kraftorte sind, die geben das nicht her, was Yoga Vidya in Bad Meinberg und auch im Westerwald und sicher auch in den anderen Ashrams auch aufgebaut hat, aber dieser Organisationen, Yoga-Vidya, wird dann der Weltanschauungsstatus und der Religionsstatus aberkannt,
weil ein Qualitätsmedium in Deutschland, der WDR so massiv gehetzt hat und nach meinen Erkenntnissen Schützenhilfe geleistet hat, Hetze betrieben hat, die Richter beeinflusst hat durch diese Medienpräsenz und diese Parteinahme für eine, die gegen Yoga Vidya geklagt hat, das ist schon sehr erbärmlich und zeigt den traurigen Zustand, den wir hier in Deutschland haben an
und dass wir von Amerika, von der USA, von dem Zustand, von den spirituellen Zuständen dort sehr viel lernen können, vor allem diese Offenheit, diese Konkurrenz zwischen den Organisationen, die öffentliche Sichtbarkeit, dass jeder Zugang hat dazu, dass man aufmerksam werden kann darauf. Das ist in Amerika sehr viel leichter möglich und dadurch …
Gut, in Amerika gibt es natürlich viel mehr Schwarz und Weiß, das ist bei uns alles gedeckelt, ist natürlich auch nicht alles gut. Aber Depression könnte, glaube ich, auch dadurch viel mehr noch behoben und eingeschränkt werden und den Leuten geholfen werden, wenn auf diesem Gebiet der Religiosität, der Spiritualität eine größere Offenheit, eine größere Erlaubnis von Sichtbarkeit.
Man bekommt Werbezeit, man bekommt öffentliche Präsenz, man bekommt im Fernsehen, Minuten, was berichtet wird über katholische Kirche und alles möglich. Das sind alles kostenlose Werbeträger, was für die kleineren Gruppen da eben nicht, denen nicht gewährt wird und da sind wir in einer großen Schieflage.
Also es gibt sehr viele wertvolle Sachen, gerade aus der östlichen Religion, kommt sehr viel Gutes, auch nach Deutschland, ist schon teilweise da, ist aber nicht so sichtbar, dass es auch in die breite Masse übergehen könnte, um auch der Volksplage Depression mehr Abhilfe schaffen könnte.
Ja gut, es gibt einmal diese Depression, die, das wollte, ich glaube, ich noch sagen, es gibt natürlich diese Depression von Lebensumständen her, dass man gefühlsmäßig eben es nicht mehr auf die Reihe bekommt.
Es kann aber andererseits auch eine Depression geben, die Depression geben, die ich gerade im letzten Jahr mal gefühlt habe, dass man sagt: Ich habe jetzt hier eine Aufgabe, meine Lebensaufgabe ist das und das, und das schaffe ich jetzt nicht, also das ist irgendwie so groß, das überwältigt mich und da gebe ich jetzt auf, also ich mag nicht mehr, ich mag jetzt nicht mehr,
das ist mir zu viel und das ist, glaube ich, ja man kann natürlich alles ein bisschen miteinander tun, aber das ist noch eine andere, sage ich mal, andere Kategorie, wo jetzt nicht so, wo man eigentlich innerlich stark ist, auch resistent gegen,
gegen, also gerade wenn man auf dem spirituellen Weg schon weiter ist, dann ist es sowieso nicht mehr, dann geht es nicht mehr um das „Ich“, sondern dann geht es um, was ich will, dann geht es um Gottes Wille und dann ergründet man Gottes Wille und dann versucht man auch Gottes Wille zu tun
und dann hat man seine Lebensaufgabe und versucht die eben dann zu erfüllen und dann kann man sagen, also ja ich mach das natürlich, ich bin bereit, aber irgendwie die Widerstände sind doch zu groß und dann sagt man, also ja ich mag jetzt nicht mehr, ich schmeiße hin.
Also bei mir war das dann so letztes Jahr, dass ich Gott gesagt habe, oder wie immer man dieses höhere Bewusstsein, das alles steuert, nennen möchte, habe ich gesagt, also „take me out“, also nimm mich hier heraus, ich mag nicht mehr. Also ich bin jetzt nicht mehr scharf darauf, jetzt hier weiter zu machen. Also im Grunde habe ich ja genügend gelebt. Ja, und dann habe ich das freigestellt …
Ja genau, das wollte ich eigentlich noch sagen. Dann ist es nicht mein, also selbst zu entscheiden, ja ich möchte jetzt nicht mehr leben. Das ist sowieso ein relativer Kurzschluss, dann einfach zu sagen: „Ja, ich bring mich jetzt um.“ Das löst keinerlei Probleme. Gerade wenn man spirituell schon ein bisschen weiter ist, das könnte man natürlich auch diesen Leuten sagen: Damit erreichst du nicht, nichts im Grunde, manchmal …
Ich glaube, es gibt Situationen, wo Selbstmord ein Ausweg sein kann, in dem Fall, wo man wirklich in Situationen reingeraten ist, durch böse Mächte oder finstere Zustände, also zum Beispiel, ja ich habe da mal einen Bericht gelesen, wo eine junge Frau da durch so Immobilien Haie, da die bekam eine Wohnung angedreht,
mit dem Versprechen, da würde sie finanziell halt Gewinn draus machen und die hat sich dann verschuldet, diese zu kaufen und dann hat sich herausgestellt, dass es eine Schrottimmobilie war und dann wurde sie da festgenagelt, dass sie eigentlich ihr ganzes Leben hätte nur abzahlen müssen, ihren Kredit und abzahlen müssen, wäre nie mehr frei geworden.
Diese Frau hat dann den Ausweg gewählt, sich dieser Verdammung oder dieser Ungerechtigkeit zu entziehen, indem sie sich umgebracht hat. Also gut, da ist es verständlich, das ist ein Weg vielleicht, dieser Ungerechtigkeit dann zu begegnen. Das ist, glaube ich, nachvollziehbar. Da kann es sein, dass es besser ist für einen, diese Ungerechtigkeit auf diese Weise zu trotzen, als dass man sich da fügt.
Also das ist mehr so ein Widerstand. Oder, dass man halt, um seine Sache zu verteidigen, wenn irgendeine Gewaltherrschaft ist, oder so, dann setzt man halt sein Leben auf das Spiel für sein Ziel, das ist auch ein bisschen ein Selbstmord, dann hat es auch einen Sinn.
In dieser Form, glaube ich, ist es, ist es ganz in Ordnung oder kann es für die Lebensentwicklung, für die eigene Entwicklung jetzt das Märtyrertum im Islam, das ist ja wieder eine ganz andere Sache, das Märtyrertum im Christentum ist eine sehr, sehr noble Angelegenheit, aber das Märtyrertum im Islam, wo man dann kämpft für den Islam, andere Menschen umbringt und sich selbst in die Luft jagt und noch Tausende andere mitnimmt,
Das ist sicher eher ein Rückschritt, ein Irrweg. Es gibt Situationen, aber grundsätzlich ist aller Selbstmord, um Problemen aus dem Weg zu gehen, ein Irrweg. Denn man kommt wieder zurück.
Im Grunde, man kann alle Probleme, auch diese Frau, die natürlich da in eine doofe Situation geraten ist, die hätte natürlich andererseits auch daran arbeiten können, ihre eigene Stärke soweit zu steigern, um Geld irgendwie halt schneller flott zu machen. Also das als Antrieb zu nehmen, das als Ansporn zu nehmen und dann so da heraus zu kommen, und da hätten ihr vielleicht auch spirituelle Techniken und Praktiken geholfen.
Denn man ist ja im Leben, um größere spirituelle und psychologische Selbstbewusstseinsstandfestigkeit zu erhalten, und das übt man, trainiert man und das entwickelt man nur durch das Leben. Also wenn man im Leben ist, dann muss man damit arbeiten und muss sich an jedweden Problemen abarbeiten.
Es gibt keine besseren oder schlechteren. Es ist in unseren Vorurteilen halt vielleicht vieles ungerecht. Aber die Gerechtigkeit besteht darin, dass wir aus allem was lernen können und uns an allem abarbeiten können, an allem wachsen können und somit dann unsere eigene Lebensaufgabe an allem erfüllen können, möglicherweise findet man auch niemals eine Lösung.
Da sind die Leute definitiv auf dem Holzweg. Man kann auch im hohen Alter … Wenn man geistig nicht mehr die Fähigkeiten hat, dann wird es natürlich schwierig. Grundsätzlich: Selbstmord in jüngeren Jahren, das ist keine Hilfe, das ist kein Ausweg, denn man kommt, so heißt es ja, im nächsten Leben an dieselbe Situation zurück,
und wenn man dann nicht in der Ehrenrunde, die man gedreht hat, dann gewisse zusätzliche Kräfte oder Standfestigkeit errungen hat, dann muss man genauso wieder an selber Stelle anfangen und sich eben dann was einfallen lassen, um diese Probleme zu überwinden.
Das wird ja jeder wissen, die Erfahrungen, die Probleme, die einen irgendwann mal geschreckt haben, die sind nach einigen Jahren, da lacht man nur drüber. So soll es normal sein, und wenn man wirklich viele Jahre an irgendwelchen Traumata leidet, dann ist man auch arm dran,
dann würden auch wieder spirituelle Techniken viel besser helfen als alles andere. Denn die spirituellen Techniken, die sind Mittel, um unsere Lebensentwicklung um ein Vielfaches zu beschleunigen, und dadurch bekommen wir Problemlösungsmöglichkeiten an die Hand, und können eben alle Widerstände auch viel leichter überwinden, und dadurch natürlich auch Depressionen aus dem Weg gehen, die überwinden und mit denen umgehen lernen.
Also Selbstmord ist keine Lösung und eine spirituelle Offenheit in unserem Land, ein Marktplatz von Spiritualität, wo offen geworben werden kann, wo gleichberechtigt geworben werden kann, wo gleichberechtigte Sichtbarkeit für so etwas hergestellt wird in den öffentlich-rechtlichen, die scheuen sich ja da irgendetwas anderes in den Mund zu nehmen, als katholisch, evangelisch oder Islam.
Und das wird dann auch noch so kommuniziert, dass alles andere Sekte ist, gefährlich. Da sind irgendwelche selbstsüchtige satanische Mächte am Werk, was völliger Bullshit ist.
Da ist noch viel zu entwickeln. Jeder kann dazu beitragen, indem er selbst spirituelle Übungen praktiziert, dadurch das spirituelle Niveau, die spirituelle Energie in unserem Land anhebt, und dadurch auch die Spiritualität hereinzwingt in alle Bereiche unseres Lebens, auch in den öffentlichen Rundfunk- und sonstigen selbsternannten Qualitätsmedien.
Das sei es jetzt. Hari, OM, Tat, Sat, Alles Gute, Namasté.
Der heutige Song stammt wieder dem Album „Oh Yogananda, Himalaya des Kriya“
Der achte Song daraus:
Song: Oh Yogananda, Himalaya des Kriya live
O Yogananda—Himalaya des Kriya,
ein stiller Strom der Weisheit.
Nicht für den Ruhm, nicht für den Lärm,
kamst du mit klarem Blick.
Du sprachst: „Prüf selbst, sei still, sei wach“—
und gabst selbst das strahlende Beispiel.
Atem wird tief,
Unruhe schwindet.
Kriya Yoga—Wissenschaft der Seele,
kein Wort als Gesetz, sondern Übungen
für die Selbsterfahrung im Inneren
Ein inneres Licht, das heller wird,
wenn der Atem uns mit der Quelle verbindet
Jaya Yogananda.
Kriya Yoga führt uns nach innen
—Schritt für Schritt.
Mit deinem Buch öffnetest du ein Tor,
ein Funke gegen das Vergessen.
Und Menschen fanden Mut im Stillsein,
wo sie nur Lärm besessen.
Atem wird tiefer,
Wirbelsäule wird Straße
Kriya Yoga—Wissenschaft der Seele,
kein Wort als Gesetz, sondern Übungen
für die Selbsterfahrung im Inneren
Ein inneres Licht, das heller wird,
wenn der Atem uns mit der Quelle verbindet,
Jaya Yogananda.
Kriya Yoga führt uns nach innen
—Schritt für Schritt.
Ost und West—kein Streit der Formen:
ein Herz, ein Ton, ein stilles Ja.
Wo Liebe übt, wird Grenze weich,
und Gott wird Gegenwart.
Kriya Yoga—Wissenschaft der Seele,
kein Wort als Gesetz, sondern Übungen
für die Selbsterfahrung im Inneren
Ein inneres Licht, das heller wird,
wenn der Atem uns mit der Quelle verbindet,
Jaya Yogananda.
Kriya Yoga führt uns nach innen
—Schritt für Schritt.
Der stille Strom bleibt—
im Atem, im Herzen, im Licht.
Jaya Yogananda.
Jaya Yogananda.
Jaya Yogananda.