Zusammenfassung
In dieser Folge vergleichst du zwei Wege, Kriya Yoga zu erlernen und zu praktizieren:
- SRF (Self-Realization Fellowship / Yogananda) als strukturierte, didaktisch aufgebaute Schule: lange Vorbereitung, klare Routine, schriftliche Lehrbriefe, schrittweise Einführung (Energization → Hong-Sau → OM → Kriya-Techniken → stilles Sitzen). Vorteil: solide Grundlagen, saubere Einbettung der Techniken, hoher Schutz vor “zu schnell zu viel”.
- Dynastische Linie (Lahiri-Familienlinie bis Shibendu Lahiri) als eher komprimierte Einweihung in wenigen Tagen: Techniken werden in kurzer Zeit vermittelt, ergänzt um weitere Elemente (u. a. Talabya Kriya, Navi Kriya). Vorteil: direkter Lehrer-Schüler-Bezug und stärkere “Anforderungen”/Aufgaben für höhere Einweihungen – kann motivieren. Nachteil: für viele westliche Anfänger didaktisch schwierig; ohne Vorwissen fehlt oft das Verständnis, wie man die Techniken langfristig fruchtbar integriert.
Du schilderst außerdem deinen eigenen Weg: von ersten Meditationserfahrungen über SRF-Lehrbriefe und Routineaufbau bis zur späteren Suche nach “Original-Kriya”, Begegnung mit Shibendu Lahiri und der Einsicht, dass die SRF-Grundlagen für viele die beste Startbasis sind. Am Ende leitest du über zu deinem Ansatz: Kashi Kriya Yoga als Versuch, SRF-Didaktik mit wertvollen, erhaltenen Elementen der dynastischen Linie zu verbinden und besonders die höheren Einweihungen sinnvoll weiterzugeben.
Strukturiertes Transkript
SRF vs. Dynastische Linie: Unterschiede im Kriya Yoga
Der lange Weg zur Kriya-Einweihung – meine Geschichte mit der SRF
Im Mai 1986 entdeckte ich die Autobiografie eines Yogi von Paramahansa Yogananda – ein Buch, das mein Leben von Grund auf veränderte. Ich war sofort tief berührt und las es mit großer Sorgfalt über mehrere Monate. Im Frühjahr 1987 bestellte ich die Lehrbriefe der Self-Realization Fellowship (SRF) – damals noch ohne Internet, per Post aus Amerika.
Was ich erhielt, war zunächst nicht das, was ich erhofft hatte: Keine sofortige Meditationsanleitung, sondern ein durchdachter, stufenweiser Aufbau. Zuerst sieben Theorie-Lektionen, dann ab der achten Lektion die Energetisierungsübungen, nach weiteren zwölf Wochen die Hong-Sau-Technik, dann die OM-Meditation – und erst nach mehr als einem Jahr schließlich die eigentliche Kriya-Einweihung.
Für mich war das frustrations-arm, weil ich bereits seit Frühjahr 1985 meditierte – nach einer kurzen Anleitung aus Entschleierte Mysterien von Godfré Ray King. Diese Basis erlaubte es mir, die SRF-Techniken Schritt für Schritt zu integrieren.
Die Meditationsroutine der SRF
Die SRF-Routine ist klar strukturiert und auf etwa eine Stunde ausgelegt:
- Energetisierungsübungen (morgens und abends)
- Hong-Sau (Atemkonzentration)
- OM-Meditation
- Kriya-Techniken: Maha-Mudra, Kriya Pranayama und Yoni-Mudra
- Stilles Nachsitzen (mindestens 15 Minuten)
Das Kernstück ist das Kriya Pranayama: Man beginnt mit zwölf Kriya-Atmungen von etwa 30 Sekunden Dauer und steigert die Anzahl im Laufe der Zeit – in Zwölferschritten bis zu maximal 144 Wiederholungen. Die SRF bietet darüber hinaus auch höhere Einweihungen an, die ich 1995 (zweite), 1997 (dritte und vierte) erhielt.
Die Lehrbriefe waren für damalige Verhältnisse erstaunlich ausführlich – jeweils rund 20 Seiten, ohne Videomaterial. Man musste Disziplin und Eigeninitiative mitbringen. Ich habe das als wertvoll empfunden: Diese langsame, gründliche Heranführung an die Techniken hat mir eine tragfähige Praxis ermöglicht.
Warum ich nach 20 Jahren weitergeschaut habe
Über viele Jahre praktizierte ich die SRF-Techniken intensiv. Ich dehnte meine Meditationszeiten aus, knackte irgendwann die Vier-Stunden-Marke, erhielt die höheren Einweihungen – und erlebte dabei immer wieder tiefe spirituelle Erfahrungen.
Doch ein bekanntes Phänomen trat ein: Mit der Zeit passt sich der Körper an die Techniken an, ihre Wirkung lässt nach. Man braucht entweder mehr Wiederholungen oder potentere Techniken.
Ab etwa 2007/2008 erfuhr ich in englischsprachigen SRF-Foren, dass Yogananda die originalen Kriya-Techniken von Lahiri Mahasaya vereinfacht haben soll. Das war für mich neu – ich hatte immer geglaubt, die SRF-Version sei der Kriya Yoga. Diese Erkenntnis brachte mich auf die Suche nach dem ursprünglicheren Kriya Yoga.
Shibendu Lahiri und die dynastische Linie
Meine Suche führte mich zu Shibendu Lahiri (1942–2024), dem Urenkel von Lahiri Mahasaya. Die Weitergabe in dieser Familie verlief direkt: Lahiri Mahasaya → Tinkori Lahiri → Satya Charan Lahiri → Shibendu Lahiri. Der Anspruch: ein relativ unverfälschter, ursprünglicher Kriya Yoga.
Im Januar 2013 reiste ich nach Varanasi zur ersten Einweihung. Der größte strukturelle Unterschied zur SRF war sofort spürbar: Drei Tage – Freitagabend bis Sonntagmittag – für die gesamte Vermittlung. Was bei der SRF über ein Jahr aufgebaut wird, wird hier in einem Wochenende durchgenommen.
Was inhaltlich anders ist
Die Grundtechniken – Kriya Pranayama, Maha-Mudra und Yoni-Mudra – kannte ich bereits aus der SRF, werden dort aber teilweise anders ausgeführt. Neu für mich waren:
- Talabya Kriya: Eine wichtige Vorübung für das Kechari-Mudra, das in der SRF zwar erwähnt, aber kaum betont wird.
- Navi Kriya: Eine Übung mit Bezug zum Nabel, die bei der SRF ebenfalls fehlt.
- Höhere Einweihungsstufen: Mit deutlich höheren Anforderungen an Wiederholungszahlen – die Latte liegt hier astronomisch hoch, aber man muss diese Höchstleistung nur einmal erbracht haben.
Mein ehrliches Fazit zum Vergleich
Die erste Einweihung bei Shibendu Lahiri hat mir persönlich wenig gebracht – meine langjährige SRF-Praxis war schlicht stärker verwurzelt. Erst die zweite höhere Einweihung schlug bei mir richtig ein, und das – da bin ich überzeugt – nur dank der langen Vorbereitung durch die SRF.
Das ist kein Zufall, sondern ein Strukturproblem: Drei Tage sind für einen Anfänger kaum ausreichend, um sich die Techniken wirklich anzueignen. Dazu kam, dass Shibendu Lahiri einen erheblichen Teil der Zeit mit Geschichten aus der indischen Tradition füllte – interessant, aber auf Kosten der Einübungszeit.
Viele Teilnehmer kamen beim nächsten Mal wieder, ohne verstanden zu haben, was die Voraussetzungen für die nächste Einweihungsstufe überhaupt sind.
Meine klare Empfehlung: Wer mit Kriya Yoga beginnt, sollte zuerst zur SRF. Deren didaktischer Aufbau ist durchdacht, die Techniken werden behutsam und wertschätzend eingeführt. Erst wenn man dieses Material wirklich ausgereizt hat, lohnt sich der Blick auf andere Linien.
Was ich daraus gemacht habe: Kashi Kriya Yoga
Nach 2022 – als Shibendu Lahiri nicht mehr in der Lage war, selbst einzuweihen – erhielt ich die Lehrerlaubnis. Seitdem gebe ich die Einweihungen weiter und entwickle dabei meinen eigenen Ansatz: den Kashi Kriya Yoga.
Dieser vereint:
- Die didaktische Stärke Yoganandas und der SRF – für die erste Einweihung, die ich gegenüber der dynastischen Tradition deutlich aufwerte
- Die potenten höheren Einweihungen der dynastischen Linie – die ich so originalgetreu wie möglich weitergebe
- Eigene Erfahrungen und Einsichten aus über 35 Jahren intensiver Praxis
Mein Ziel ist es, diese höheren Einweihungen lebendig zu halten und sie langfristig auch schriftlich zu dokumentieren. Über die genauen Besonderheiten des Kashi Kriya Yoga im Vergleich zu anderen Linien werde ich in einer eigenen Folge berichten.
Hari Om Tat Sat – Namaste
Lied: Oh, Sri Yukteswar Progress
(aus dem Sri Yukteswar Album)
Geringfügig überarbeitetes Transkript
Leicht überarbeitetes Transkript
Hallo, liebe Freunde des Kriya Yoga. Heute wollte ich die Frage beantworten: Was ist der Unterschied zwischen dem Kriya Yoga der SRF und dem Kriya Yoga der dynastischen Linie, also der Linie von Lahiri Mahasaya zu seinem Sohn Tinkori Lahiri, dann dessen Sohn, Satya Charan Lahiri und wiederum dessen Sohn, also dem Ur-Enkel von Lahiri Mahasaya, Shibendu Lahiri.
Ja, die SRF, die habe ich kennengelernt in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. 86 im April (vielmehr Mai) war das noch. Der Ostersonntag war das, glaube ich (tatsächlich war es der Pfingstsonntag), habe ich dieses Buch entdeckt oder den Tag davor und am Ostersonntag bin ich dann damit in die Natur hinaus, habe darin ein wenig gelesen und war sofort ergriffen, tief berührt und habe dann langsam darin weiter gelesen, also wichtige Bücher habe ich immer sehr langsam gelesen, besonders solche gehaltvolle wie diese „Autobiografie eines Yogi“ und ich war dann im Frühjahr 1987 damit fertig, so ziemlich fertig.
Und dann war in dem Buch die Adresse der Self Realization Fellowship, des Mutterzentrums und das Angebot, die Lehrbriefe zu bestellen. Das war eben in dem Buch so eine kleine Werbung, so lief es damals ab, also kein Internet, sondern es lief meistens über Bücher ab und so habe ich dann diese bestellt im Frühjahr 1987. Ich habe die nach fünf, sechs Wochen bekommen und ich habe damit dann gearbeitet, jede Woche, also in zweier Packs kamen diese Lektionen alle zwei Wochen, also die kamen aus Amerika und relativ unregelmäßig, einmal kamen die späteren schon ein bisschen früher.
Aber gut, das ging dann so, dass ich mich mit diesen Lektionen vorbereitet habe auf die Kriya Einweihung im Laufe eines Jahres. Heute ist es ein bisschen kürzer gemacht worden, seit 2019 soweit ich weiß (zumindest die englische Ausgabe).
Aber damals war es so, dass man eben zuerst diese Energetisierungsübung …. Gut zuerst hat man ein bisschen Theorie, so in sieben Lektionen verschiedene Themen wurden behandelt und dann die richtige Technik, die erste wahre Technik-Lektion kam dann mit der 8. Lektion. Das waren aber auch nur Energetisierungsübungen. Also wenn jemand jetzt dahin gehen will und Meditieren lernen, dann war es schon ein bisschen oder wäre das frustrierend gewesen.
Aber ich habe ja vorher schon meditiert, zu meditieren begonnen nach dieser kurzen Meditationsanleitung in „Entschleierte Mysterien“ von Godfré Ray King, auf der 11. Seite, relativ kurz, aber das habe ich relativ stur, seit Frühjahr 85, habe ich relativ stur durchgezogen und so habe ich schon 2,5 Jahre meditiert und dann kamen diese Lektionen von Yogananda.
Das war ja mein Ansinnen, dass ich eine Meditationsanleitung mit dieser kurzen Anleitung von Saint Germain aus der „I AM“ Activity hatte, mit der auch schon einige spirituelle Erfahrungen gemacht habe, wie Lichterfahrungen und allgemeine Glücksempfindungen. Aber ich war mir immer nicht ganz sicher, wie diese Anleitung genau zu verstehen war. Das war eine halbe Seite mit Anleitung (die ich auswendig gelernt und mir bei jeder Sitzung vorgesagt hatte) und das war es dann schon im Grunde auch ja, Visualisierung und dann Ruhephase und zum Schluss ein bisschen Samyama, also ein bisschen die Energie nach außen tragen, das war dort auch schon drin, diese verschiedenen Phasen, aber sehr rudimentär.
Deshalb habe ich mich danach gesehen, etwas Konkretes, etwas wirklich Gutes zu haben und nach Lesen, der „Autobiografie eines Yogi“, habe ich mir gedacht: Der Yogananda, der müsste doch sicher wissen, was Sache ist und was ich dann bekommen habe von der SRF, das war wie gesagt zuerst mal nicht das, was ich eigentlich hoffte, also gleich gute Meditationsanleitungen. Es kam erst Theorie, dann diese Energetisierungsübungen nach 8 Wochen und dann hat es noch mal 12 Wochen gedauert, bis die Hong-Sau-Technik mit der Atemkonzentrationsübung kam.
Dazu habe ich auch schon mal eine Podcastfolge gemacht. Dann nochmal 10 Wochen bis zur OM Meditation und dann nochmal fast ein halbes Jahr so, bis ich dann die richtige Kriya Einweihung bekommen habe. Also das ist das, wie ich das gelernt habe, es ist jetzt, denke ich mal, immer noch so im Großen und Ganzen, nur dass es ein bisschen gestraft wurde (auf Englisch zumindest). Die Lehrbriefe, die wurden nicht mehr in 6 Seiten geheftet verschickt. Sondern die wurden in ein kleines Heftchen gepackt und es sind nicht mehr 50 und für 3 Jahre, sondern es ist wie gesagt gestrafft (18 bis zu den Kriya Lektioenen), ein bisschen angepasst an die heutige Zeit, wo alles schneller gehen muss, offensichtlich.
Also mir ging es natürlich auch zu langsam, ich hatte Ungeduld. Das Gute war eben, dass ich schon eine Meditationsanleitung hatte und dann immer das halt hinzunehmen konnte, was ich über die Lektionen dann von der SRF bekam. Andererseits habe ich auch schon aus den kurzen Hinweisen aus der „Autobiografie eines Yogi“, da ist ja nichts Konkretes zu Techniken gesagt, aber dass es sich dabei um die Chakren handelt und ein Umkreisen der Chakren, so habe ich das herausgelesen, das habe ich dann schon immer probiert, ein bisschen damit zu arbeiten. Aber das war halt ein bisschen ein stümperhaftes Herumstochern, in dem, was vielleicht hätte gut sein können. Damit habe ich manchmal gute Erfahrungen gemacht. Aber es war nichts, wie man heute ja sagt, nichts Tragfähiges.
Und so lief es halt bei der SRF ab, dass man dort eine Meditationsroutine dann im Laufe von einem halben Jahr bekommen hat und die Übungen wurden sehr genau erklärt über mehrere Briefe, Lehrbriefe. Also dann so 20 Seiten mindestens jeweils, die zu den Energisierungsübungen … Zuerst Theorie natürlich und dann die Praxis, was man sich alles über die Lehrbriefe selber aneignen musste. Man hatte kein Videomaterial. Ja, das war schon ein bisschen, also man musste schon ein bisschen Disziplin aufbringen und ein bisschen Eifer und das hatte ich, Gott sei Dank. Damit kam ich eigentlich gut da rein.
Also, ich habe mich auch sehr auf das verlassen, was dort mitgeteilt wurde. Man hatte noch nicht das viele Material wie heute, dass man an jeder Ecke irgendwas anderes angeboten bekommt, und ich habe mich voll darauf gestürzt und habe dann eben ständig an meiner Meditationsroutine gearbeitet, das Alte dann wegfallen lassen und dann eben, zuerst aus der Energisierungsübung, die man zweimal am Tag machen sollte, morgens und abends, dann danach die Hong Sau Konzentrationsübung und dann die OM-Meditation.
So war dann hier eine Routine gegeben, die man intensiv praktiziert hat oder die ich intensiv praktiziert habe und erst nach einem Jahr dann oder mehr als einem Jahr, weil ich da gerade dann umgezogen bin, gab es noch ein bisschen Schwierigkeiten und dann bekam ich die Lehrbriefe zu der Kriya Einweihung und das war dann auch ein Pack von neuen Lehrbriefen, also 9 mal 6: Das sind dann 54 Seiten so rund, plus oder minus, weil manchmal waren da auch sieben Seiten, aber das war dann das Material, dass man dann erst mal sich aneignen musste, wo man natürlich auch nicht alles auf einmal hatte und dann im Laufe des Sommers, ich habe dann auch schon studiert.
Am Wochenende habe ich mich der Lehrbriefe damals gewidmet. So habe ich mir diese Kriya-Routine dann nach den Vorgaben der SRF vorgenommen und selbst angeeignet und natürlich ständig dann auch an der Routine gebastelt. Es kam ständig etwas Neues dazu.
Aber es gab genaue Vorgaben, dass man zuerst die Energetisierungsübungen, Hong-Sau dann OM-Meditation und dann schließlich die Kriya Meditation oder Kriya Übungen. Das waren ja auch mehrere kleine Übungen und dann danach sollte man noch mindestens 15 Minuten sitzen bleiben, das war so die Vorgabe.
Ich habe dann auch schon meine Meditationszeit immer ausgedehnt, weil ich von der Theorie ausgegangen bin oder von der Vermutung, dass mit der Länge der Meditation auch mehr spirituelle Erfahrungen kommen und dass ich vielleicht eine Grenze, dass es da eine Grenze gibt, wenn man vier Stunden sitzen kann und meditieren kann, dass man dann vielleicht die Erleuchtung hat. Entsprechend dieser Idee habe ich dann auch mich motivieren lassen, regelmäßig länger zu sitzen.
Es war auch dann immer die Vorgabe, dass man einmal in der Woche auch länger sitzen sollte. So habe ich dann auch bald die vier Stunden geknackt. Aber es kam eben dann nicht zum Durchbruch. Aber das war trotzdem gut, weil diese Motivation hat dazu geführt, dass ich mir die Fähigkeit angeeignet habe, lang zu sitzen.
Denn wie bei jedem, der es nicht gewohnt ist, am Boden zu sitzen, wie das ja bei uns Westeuropäen oder bei unseren Europäern überhaupt ist, dass wir gewohnt sind, auf dem Stuhl zu sitzen, nicht am Boden und der Sitz am Boden, der kreuzbeinige, hat halt bestimmte Vorteile für das Meditieren. Ich habe zwar auch einige Jahre im Sitzen (auf dem Stuhl) meditiert, aber ich bin dann wieder zum Meditieren auf den Boden zurückgekommen, weil es doch die Tendenz hat, innerlicher sein zu können.
Das ist eben die Vorgehensweise in der SRF und das, was man bei Shibendu Lahiri (+2024) lernt, ist doch sehr anders. 1986 habe ich angefangen zu lesen, 87 habe ich die Lehrbriefe bekommen, 88 habe ich die Kriya-Einweihung und dann über die Lehrbriefe bekommen und 89 bin ich dann schon in die USA gereist, um dort an der Convocation teilzunehmen, also der großen Zusammenkunft, die einmal im Jahr stattfindet, wo dann die Mönche Vorträge halten, wo man dann Möglichkeit hat, mit Mönchen zu reden, Fragen zu stellen.
Andererseits kommen die Mönche bei der SRF auch jährlich, reißen durch die Länder also nach Deutschland eigentlich fast immer, wo halt viele Schüler sind, da reisen sie dann hin und besuchen die eigentlich fast jährlich und da gibt es dann auch jährlich Zusammenkünfte, wo man dann auch Fragen stellen kann an die Mönche.
Dort gibt es dann auch deutsche Mönche, die eben in diesem Ashram in den USA leben und die kommen dann nach Deutschland, können Deutsch reden. Die meisten oder nicht alle, aber ja die nicht Deutsch reden werden halt übersetzt und so werden dann jedes Jahr in diesen Zusammenkünften, an denen man teilnehmen kann, dort kann man dann die Techniken wiederholen.
Ich habe dort auch schon, ich glaube, es war schon 87, glaube ich, das erste Mal teilgenommen und dann 88, glaube ich, noch einmal. Das war damals in Schliersee, die Zusammenkünfte waren noch relativ klein. Heute sind es größere Veranstaltungsorte mit viel mehr Teilnehmern. Aber es war auch klein, aber ganz angenehm.
Die Geschichte, wie ich dann aus reiner Ungeduld, weil ich die Kriya Einweihung oder Kriya-Techniken kennenlernen wollte, die muss ich auch noch einmal erzählen extra. Aber jetzt sind wir beim Unterschied zwischen der SRF-Vorgehensweise den Kriya zu vermitteln und auch die Mediation.
Also Meditation ist halt dann auch an das angelegt, wie die Lehrbriefe dann aufgebaut sind. Also zuerst macht man eben diese Energetisierungsübung, dann Hong-Sau, OM Mediation, dann die Kriya Techniken und zum Schluss noch ein ruhiges Sitzen und dafür wird so eine Stunde eigentlich veranschlagt, dass man das machen können soll, wobei man dann selbstständig entscheiden kann, sobald man die Kriya-Einweihung empfangen hat oder die Kriya Techniken empfangen hat.
Die Haupttechnik ist da das Kriya Pranayama und dieses Kriya Pranayama, da beginnt man mit zwölf Kriya Atmungen und die Dauer einer Kriya Atmung, die ist so also die empfohlene Dauer ungefähr 30 Sekunden, ich weiß gar nicht mehr genau, ich glaube, 30 Sekunden und dann kann man, wenn man dann diese Kriya Techniken bekommen hat, dann ist es nicht das Ende der Fahnenstange, dann gibt es die Möglichkeit das noch zu auszuweiten, man soll das zwölf Mal die Kriya Atmung machen und Maha-Mudra und Yoni-Mudra dann auch noch und zwölf Mal die Kriya Atmung erst einmal und die Kriya Atmung, die kann man dann steigern in Absprache mit dem Mutterzentrum, da schreibt man die Briefe hin.
Da schrieb man immer, das war damals so und muss man auch so Fragen, dort gibt es immer einen Fragenkatalog so einen kleinen, den man beantworten musste schriftlich und ich habe das alles auf Englisch gemacht, weil ich ja durch die Mitgliedschaft in der I AM-Activity relativ gut Englisch gelernt habe und auch mein Englisch immer weiterbilden wollte und dann das auch genutzt habe, um das Englisch besser zu lernen, was ich eigentlich jedem empfehlen kann.
In der heutigen Zeit ist Englisch sehr wichtig auch im spirituellen Markt. Es gibt es so vieles auf Englisch, was es auf Deutsch nicht gibt und wenn man des Englischen nicht mächtig ist, dann fehlt einem ein ganz wichtiger Blickpunkt auf die Erde. Also Sprachen im Allgemeinen sind wichtig und das habe ich ja, das war immer oder ist auch heute noch mein Hobby, Sprachen zu lernen.
Damit ja kann man in anderen Kulturen eintauchen ein bisschen und besonders auf dem spirituellen Markt hat man da große Vorteile.
Gut, dann hat man die Möglichkeit das noch zu erweitern, indem man eben die Anzahl der Kriya Atmungen erhöht, jeweils um 12. 12-24-36-48-60-72-84-96 dann 108 120 132 und 144. 144 war dann so das Maximum, was in der SRF so empfohlen wurde, mehr sollte man nicht machen.
Dann gab es dort noch höhere Einweihungen, die wurden aber nicht besonders so propagiert. Ich glaube, in den Lehrbriefen tauchten die gar nicht so auf, sondern das war so …
Ich habe damals in Stuttgart studiert, BWL beginnend 1986. In Fellbach gab es damals eine Meditationsgruppe der SRF, die gibt es jetzt soweit ich weiß heute nicht mehr. Fellbach liegt also 10 bis 12 Kilometer außerhalb oder ein Stadtteil heute, glaube ich, eingemeindet auch in Stuttgart. Dahin bin ich dann gefahren regelmäßig und hab da mitmeditiert und dort habe ich dann solche Sachen erfahren.
Also Tratsch halt, dass es auch höhere Einweihungen gibt, und da bin ich dann aufmerksam darauf geworden. Dort habe ich dann die höhere Einweihung dann nach ich glaube 95 habe ich dann die zweite höhere Einweihung dann beantragt und bekommen und 97 dann auch die dritte und vierte noch einmal und das war dann das Ende in der SRF.
Gut, das ist eine große Organisation die SRF mit sehr viel Materialien an Büchern die von Yogananda eben stammen und auch anderen Unterstützungsmaterialien, Liedern, Vorträgen, Audioaufnahmen von Yogananda, seine Gesänge, ein Liederbuch gibt es dort extra, dann Schallplatten gab es damals, jetzt gibt es natürlich die Downloads mp3 und alles Mögliche und es gibt natürlich einen ganzen Shop voll Möglichkeiten, was man dort kaufen kann.
Auch dieses Monatsheft gab es damals, Monatsheft. Ich glaube, das ist jetzt zu einem Jahresheft geworden. Damals gab es, glaube ich, elf Ausgaben. Da habe ich dann immer die alten Ausgaben so verbilligt dann gekauft.
Also beim ersten Mal, als ich damals in Schliersee war, habe ich ganz schön eingekauft, Schallplatten. Da war ich gut eingedeckt mit Materialien und das war eben auch sehr gut, also was von Yogananda kommt.
Auch die Organisation empfand ich als sehr solide. Das kann ich auch immer noch sagen. Also zu kritisieren gibt es natürlich immer etwas. Alles ist natürlich nicht glänzend gewesen. Aber darauf gehe ich jetzt auch nicht drauf ein.
Aber im Unterschied dazu natürlich dann Shibendu Lahiri, das war eine Ein-Mann-Vorstellung. Der hat sich immer ja damit gebrüstet, dass er eben keine Organisation aufgebaut hat und Lahiri Mahasaya soll auch irgendwann mal gesagt haben: Es braucht für den Kriya Yoga keine Organisation, braucht es auch nicht.
Aber für das, was Yogananda aufgebaut hat und wofür ich eigentlich nur dankbar sein kann, denn wenn Yogananda diese Organisation nicht aufgebaut hätte, nie wäre da diese Möglichkeit in meinen jungen Jahren diese Techniken zu erhalten, wo ich nur ewig dankbar sein kann, dass ich die erhalten habe so.
Wie wären die sonst zu mir gekommen in diesen jungen Jahren. Ich hätte noch einige Jahre mindestens darauf warten müssen. Mein Leben wäre sicher ziemlich anders verlaufen, wenn ich diese nicht erhalten hätte. So kann ich nur dankbar sein.
Aber dieser Shibendu Lahiri hat halt immer das abwertend dann dargestellt.
Ich habe ja mit Shibendu Lahiri, nachdem ich 20 Jahre bei der SRF war … Oder ich war eigentlich nicht aktives Mitglied. Ich habe mir das die ersten drei Jahre angeschaut. Ich war in den USA, habe da in diesem Meditationszentrum zwei oder drei Jahre mitgemacht und da habe ich mich aber zurückgezogen, hatte diese Lehrbriefe hatte diese Techniken und habe damit gearbeitet.
Ich habe nie aufgehört, diese Techniken zu praktizieren, habe immer ein bisschen auch rumgefeilt. So habe ich dann auch die höheren Einweihungen genossen, diese auch eingebaut in meine Routine.
Dann ist es aber, ja, das ist ein Phänomen, glaube ich, das üblich ist bei so spirituellen Techniken. Diese wirken halt eine Zeit lang. Dann lässt die Wirkung nach aus ganz plausiblen Gründen: Weil der Körper sich auf diese Techniken einstellt. Dann braucht man eigentlich, bräuchte man eigentlich mehr davon.
Entweder steigert man die Anzahl oder man nimmt noch Techniken hinzu, die halt potenter sind. Das waren diese höheren Einweihungsformen der SRF, die waren potenter.
Also beim ersten mal Praktizieren waren das enorme Erfahrungen, die damit verbunden waren. Aber mit der Zeit hat sich das auch wieder abgeschwächt. Ein Schlendrian hat sich einerseits eingeschliffen. Ich habe dann noch einmal studiert, noch ein zweites Studium angeschlossen, wo ich dann auch mehr Zeit darauf verwendet habe.
So kam ich dann ein bisschen heraus und ja hab dann auch nicht mehr so viel praktiziert zeitweise und auch ja so Gewohnheiten haben sich eingeschliffen. Das hat alles nicht mehr so gut funktioniert wie am Anfang oder zeitweise vorher. Dann war ich irgendwann mal auch auf ein bisschen einem anderen Trip.
Ich habe diese Living on Light, also diese Lichtnahrungsmode muss ich auch ein bisschen sagen in den Nullerjahren mitgemacht. Dann kam das Internet und dann bin ich auf Yogani gestoßen und da habe ich dann eben gehört, dass Yogananda diesen Kriya Yoga vereinfacht haben sollte, und ich hatte immer die Vorstellung oder die Überzeugung, dass das, was Yogananda über den Kriya Yoga vermittelt: Das ist der Kriya Yoga.
Er wurde von Lahiri Mahasaya vorgesehen für das, von Sri Yukteswar beauftragt, das zu verbreiten und es gibt nur einen Kriya Yoga und diesen Kriya Yoga habe ich über die SRF erfahren. Das war meine Überzeugung.
Erst dann also 2007, 2008, als ich mich dann wieder intensiver damit beschäftigt habe und auch so Foren besucht habe, englische Foren zur SRF. Davon gab es damals mehrere. Darin habe ich dann auch mitgeschrieben mit gelesen.
Dort habe ich dann erfahren, dass eben Yogananda diese Techniken vereinfacht haben soll und dann habe ich mich erst auf die Suche gemacht, auch woanders noch Erfahrungen zu Kriya Yoga zu sammeln, bis ich dann zur Überzeugung gelangt bin, dass daran wirklich etwas dran ist, dass Yogananda da etwas vereinfacht hatte.
Dann habe ich mich eben auf die Suche gemacht, auf den originalen Kriya Yoga zu gelangen und bin dann eben auf Shibendu Lahiri gestoßen und der hat auch behauptet, dass er halt in der Familientradition von Vater von Lahiri Mahasaya zum Sohn zum Enkel und zum Urenkel zu Shibendu Lahiri, da wurde dieser Kriya Yoga, der von Lahiri Mahasaya in die Welt gebracht wurde, also relativ unverfälscht weitergegeben und damit hätte ich diesen Kriya Yoga.
Das war die Ansage von Shibendu Lahiri. Aber als ich das erste Mal bei ihm teilgenommen habe … Die Anpreisungen auch vorher, bevor er kam, waren dahingehend, dass er ein großer spiritueller Meister ist. Und nach dem, was ich so über Yogananda, über Lahiri Mahasaya erfahren hatte, da fehlte doch einiges und das, was Shibendu Lahiri vermittelte, das schien mir auch nicht so geheuer zu sein.
Also es gab da auch diese Kriya Techniken: Das Kriya Pranayama das Maha Mudra, das Yoni Mudra. Das waren eigentlich die drei, die ich von der SRF schon kannte. Es gab dann noch die kurzen Kriyas, das sind Meditationshaltungen, wo aber nicht viel darüber gesagt wurde.
Also es wurde eben ganz anders gelehrt. Der massive Unterschied ist, dass man drei Tage zur Verfügung hat bei dieser Einweihung nach Shibendu Lahiri und auch verschiedene andere Kriya Yoga Richtungen machen das auch in drei Tagen.
In drei Tagen wird der ganze Stoff durchgenommen und werden die Technik vermittelt. Das ist also der große Unterschied. Bei der SRF hat man das ganze Jahr Zeit.
Wenn man ungeduldig ist, dann sagt man: Ja, ich will nicht so lange warten, bis ich die Kriya Technik habe. Und die Kriya Techniken sind diese wundervollen Techniken. Damit werde ich dann bald erleuchtet. Deshalb will ich die gleich haben.
Und dann hat man diese Technik, dann weiß man nicht, wie man richtig damit umgehen muss oder soll, ist nicht vorbereitet. Das ist halt der Unterschied bei Shibindu Lahiri.
In diesen drei Tagen hat er noch viele so interessant?, es war interessant, interessante Storys so erzählt. Für mich, der ich schon 20, über 20 oder 25 Jahre Kriya Yoga praktiziert habe, war das interessant, weil ich ja schon einen großen Horizont über den Kriya Yoga hatte und Vorkenntnisse auch Praxiserfahrungen.
Aber für Leute, die beginnen, Kriya Yoga zu lernen, da muss ich sagen, das ist sehr schwierig, damit was anzufangen, etwas Sinnvolles.
Da war ich wirklich gesegnet, dass ich zuerst zu Yogananda gekommen bin und dann über Yogananda, oder nach Yogananda, dazwischen war noch Yogani, dann zu dieser dynastischen Linie gekommen bin.
Und was ich da in der ersten Einweihung, also diese drei Tage in Varanasi 2013, im Januar, da war eben der Unterschied, ist einmal diese drei Tage nur und dann ist bei Shibendu Lahiri, noch eine Übung Navi-Kriya dabei, die sich auf den Nabel bezieht und eine Übung Talabya Kriya, die ich von der SRF her nicht kannte.
Es ist nicht alles schlecht, was bei Shibendu Lahiri ist. Also dieses Talabya Kriya ist eine sehr wichtige Übung, weil es eine Vorübung ist für Kechari-Mudra und Kechari-Mudra findet Erwähnung in der SRF.
Auf Kechari Mudra bin ich aufmerksam geworden, bewusst bei Yogani bereits und habe mich nicht erinnert daran, dass es irgendwie in der SRF auch thematisiert wurde. Weil in der SRF diese ganzen Sanskrit-Begriffe, die sind da relativ nebensächlich.
Und erst, als ich dann auch bei Yoga Vidya war und dann mit diesen Begriffen mehr umzugehen gelernt habe, dann auch im Gedächtnis behalten habe, da habe ich dann mal wieder die Techniken rekapituliert in den Zehnerjahren, ja, also die SRF-Techniken.
Und da ist mir dann aufgefallen, dass dieses Kechari-Mudra in den Kriya-Lektionen Erwähnung findet, zumindest. Ja, es wird da auch nicht besonders drauf eingegangen oder war es damals so, dass nicht besonders drauf eingegangen wurde.
Es wurde erwähnt und verschiedenes anderes auch, aber wichtig waren die verschiedenen Praxisübungen, die Kriya-Techniken, also die vorbereitenden: Energetisierung, Hong-Sau, OM-Meditation. Dann die Kriya-Techniken: Maha-Mudra, Kriya Pranayama und Yoni-Mudra. Das waren die Techniken, mit denen man umzugehen gelernt hatte und die ganze Theorie.
Die gab es eigentlich auch noch nicht, als ich … Also gut in den Lehrbriefen gab es natürlich viel Theorie, aber auch nicht so tiefgehende. Das wirklich Geballte, das kam dann erst in der SRF mit der Veröffentlichung der Kommentare zur Bhagavad Gita und zur Bibel.
Mein Ansatz war eben ein nicht so materialistisches Leben, dass man sich um das Spirituelle nicht kümmert. Ich habe immer das Üben, das Praktizieren in den Mittelpunkt gestellt. Aber habe mich auch nicht zurückgezogen und habe mich jetzt nicht so eingefleischt auf diese Theorie gestürzt.
Das war mir relativ unwichtig, da die Ausdrücke und die Vedanta und die verschiedenen Schriften, die man ja bei Yoga Vidya sehr gut lernen kann. Dort gibt es verschiedene Angebote, sich da reinzusteigern. Für mich war immer die Praxis wichtig.
Die Theorie, die mir gereicht hat, das war die, die von Yogananda kam. Und damit bin ich auch gut gefahren, denn nach meinem Dafürhalten immer noch ist Yogananda eine genauso wichtige Quelle von Heiligen Schriften, wie das die Bibel und andere Heilige Schriften sind.
Und der Vorteil bei Yogananda ist eben, dass man da keinen Übersetzer, wenn man das Englisch liest, dazwischen geschaltet hat oder irgendwelche Überliefungspfade, die unsicher sind. Sondern man hat hier wirklich eine verbürgte, also quellenmäßig untadelige Situation und kann sich auf diese Worte von Yogananda verlassen.
Und das ist ja bei vielen anderen nicht der Fall, was so überliefert ist, aus dem Alten Indien und den sonstigen Religionen. Das hat mir eigentlich ziemlich genügt.
Und bei Shibendu Lahiri, da gab es natürlich dann auch so aus dem indischen Kulturkreis noch viel, was er so erzählt hat. Das war interessant. Aber für die Leute, die jetzt dort beginnen wollen, den Kriya Yoga zu lernen …
Wenn man sehr viel Ehrgeiz hat, erleuchtet zu werden und daran glaubt, dann kann man das vielleicht mit viel geistiger Anstrengung und mentalem Zwang, da sich durchzwängen durch das, was da geboten wird. Aber es ist meiner Ansicht nach relativ unfruchtbar, was da herauskommt.
Und nach dem, was ich da gesehen habe und erlebt habe, bei Shibendu Lahiri ist es auch so und der Ennio Nimis, mit dem hatte ich ein relativ gutes Verhältnis bis 2014, 2015. Als ich dann begonnen habe, für den Shibendu Lahiri da die Kriya Einweihungen zu organisieren.
Als der dann erfahren hat, dass ich für den Shibendu Lahiri Kriya Einweihungen organisiere und für den das mache, da bin ich offensichtlich in seinem Ansehen sehr gesunken, er hat dann den Kontakt mit mir abgebrochen, hat nicht mehr geantwortet. Aus gutem Grund wahrscheinlich, aber mein Ansinnen war ja,
dass die zweite höhere Einweihung, die ich dann bei Shibendu Lahiri eben genossen habe …
Also diese erste Einweihung, wie die Shibendu Lahiri (+2024) vermittelt, das ist recht rudimentär, recht mühsam. Und die Erfahrung musste ich auch danach machen, als ich dann für ihn übersetzt habe und da in Deutschland die Voranstaltungen, die Einweihungs-Veranstaltungen und später auch die Retreats organisiert habe,
dass viele Menschen gekommen sind. Also dieser Name, Urenkel von Lahiri Mahasaya hat natürlich gezogen, da kamen viele. Die haben auch eifrig mitgemacht und haben sich bemüht, das zu lernen. Aber die wenigsten waren fähig aus diesem ja relativ undidaktisch vermitteltem Material etwas Sinnvolles draus zu machen.
Manche kamen dann das nächste Jahr wieder, wollten die höhere Einweihung machen und haben gar nicht verstanden gehabt, was die Voraussetzungen sind für die höhere Einweihung.
Das ist ein großer Unterschied, also in diesen drei Tage den Kriya Yoga vermittelt zu bekommen, ist sehr sportlich, muss ich sagen, kann ich eigentlich mit gutem Gewissen niemandem empfehlen.
Mein Weg wäre immer zuerst bei der SRF langsam sich die Grundlagen zu erarbeiten, die einfacheren Techniken zu lernen. Später, wenn man genug hat, das ganze Material bei SRF durchgearbeitet hat, erst dann ist es an der Zeit woanders hinzuschauen.
Denn das Leben, wenn man früh anfängt, das Leben ist lang und man sollte diese Techniken als etwas Heiliges ansehen und wirklich diese ausreizen, das heißt, solange damit arbeiten, bis man wirklich genug davon hat und nichts mehr davon rausholen kann.
Erst dann zu einer anderen Organisation wechseln, wo es dann wieder andere Techniken gibt, die dann wie es bei mir auch der Fall war.
Also die ersten Techniken (die Techniken der Ersten Einweihung durch Shibendu Lahiri in Varanasi 2013), die haben mir eigentlich nichts Besonderes gebracht. Davon habe ich meine eigene Routine nicht beeinflussen lassen oder ich habe die versucht zu praktizieren. Aber meine Routine war stärker und hat eigentlich keinen Einfluss auf meine eigene Routine gehabt.
Dann bin ich aber zur zweiten Einweihung bei Shibendu Lahiri hingefahren und dort hat sich dann gezeigt, dass diese zweite Einweihung wahrscheinlich erst nach der langen Vorbereitung, die ich darauf verwendet habe mit der SRF, die hat bei mir richtig eingeschlagen und die hat mich dann überzeugt, die Wirkung dieser zweiten Einweihung,
dass etwas Gutes dran ist und dass es wichtig ist, diese Techniken zu erhalten. Da hatte ich dann irgendwie schon auch vorausgesehen, dass diese Techniken, also ich war bei Yoga Vidya damals sehr viel und wollte auch Yoga Vidya damit ein bisschen befruchten,
denn Yoga Vidya, so gut und so schön es ist: Dort hat mir eben auch diese Einfachheit gefehlt, die es in der SRF gab. Die wollte und hoffte ich, dann eben über Shibendu Lahiri zur SRF zu bringen,
erst einmal dadurch, dass ich diesen Herrn eingeladen habe und wie das dann kommen sollte, wusste ich nicht, aber es hat sich dann eben so ergeben nach 2022, dass dieser Shibendu Lahiri nicht mehr so fähig war, diese Einweihung zu geben
und ich dann die Lehrerlaubnis bekommen habe und jetzt das als meine Aufgabe ansehe, diese höheren Einweihungen, dann vor allen Dingen der dynastischen Linie, der Lahiri-Familie dann weiterzugeben und die nicht in Vergessenheit geraten zu lassen,
jetzt erstmal die nächsten Jahre in eigenen Einweihungen und dann später werde ich das sicher auch mal oder denke ich mal zu Papier bringen, damit das auch erhalten bleibt langfristig.
Also den großen Unterschied habe ich ja jetzt aufgezeigt, liegt in der didaktischen Herangehensweise bei der SRF, das langsam und ausführlich geschieht. Bei Shibendu Lahiri in einer drei Tagesveranstaltung Freitagabend bis Sonntag-Nachmittag,
wobei dann auch noch viel Zeit immer darauf verwendet wurde, aus der indischen Tradition irgendwelche Geschichten zu erzählen, aus der Mahabharata, die auch sehr interessant waren. Aber es fehlte halt dann wieder Zeit diese Techniken einzüben.
Der Unterschied zwischen Shibendu Lahiri und dem, was ich mache, das werde ich auch noch einmal gesondert behandeln. Aber man bekommt eben dann die Techniken.
Es gibt zwischen den Techniken, in der Ausführung gibt es Unterschiede. Maha Mudra wird anders gemacht, Yoni Mudra wird bei Shibendu Lahiri anders gemacht. Auch die Kriya Atmung wird anders gemacht.
Also in der Ausführung gibt es noch Unterschiede und es gibt dann auch noch in der Anzahl und der Art der Kriya Techniken, also Talabya Kriya habe ich ja schon gesagt, erscheint nicht bei Yogananda.
Das ist übrigens auch ein Unterschied eben zu Yogani, da gibt es auch nicht das Talabya Kriya. Es gibt dann auch noch das Navi Kriya. Dieses gibt es bei der SRF auch nicht.
Also die SRF ist schlicht und einfach, aber sehr effektiv, didaktisch gut aufgebaut, also kann man nur empfehlen.
Bei Shibendu Lahiri muss ich sagen: Es ist auch nicht schlecht, wenn man das gemacht hat. Aber es war dann wirklich notwendig oder sehr von Vorteil, wenn man schon von einer anderen Kriya Organisation, ob das jetzt SRF war.
Es waren auch dann andere von Hariharananda von der Organisation, kamen dann verschiedene Leute. Die konnten damit dann auch mehr anfangen.
Die höheren Einweihungen bei Shibendu Lahiri, dazu ist es natürlich auch gut, wenn man diese Vorbereitung der SRF hatte. Also man kann sich da natürlich durchzwängen nach den Vorgaben von Shibendu Lahiri
oder von der dynastischen Linie, ich denke, das wird immer noch mehr oder weniger so jetzt vom Sohn von Shibendu Lahiri, dem Ujwal Lahiri weitergegeben.
Aber das ist dort sehr schwierig, das sinnvoll oder produktiv in eine produktive Bahn zu lenken, wenn man das Vorwissen nicht hat. Vielleicht können das die Inder noch einfacher, weil dort allgemein in der Kultur noch viel mehr Spiritualität gelebt wird.
Ein Westler tut sich sehr schwer, damit dann wirklich was Gutes anzufangen. Der belegt dafür auch eben die vielen Leute, die eben nicht mehr gekommen sind, nachdem sie eingeweiht wurden in diese ohne Zweifel sehr potenten und sehr effektiven Techniken,
wenn man damit umzugehen weiß. Aber das Wissen, wie man damit umzugehen hat, das lernt man eben vor allen Dingen bei der SRF.
Das kann ich eben wie gesagt empfehlen. Das Schöne bei Shibendu Lahiri war, andererseits der Bezug zu einer Person, zu einem Lehrer und der Lehrer muss auch nicht jetzt ein großer geistiger Führer sein, ein großer Erleuchteter sein.
Sondern es reicht ja schon, wenn man einen Kristallisationspunkt für seine Bemühungen hat.
Das gibt Motivation. Bei der SRF gibt es halt das Mutterzentrum. Dort werden diese Brief, die Kommunikation wird mit „Mutterzentrum“ unterschrieben. Man hat keine einzelne Bezugsperson, zumindest nicht hier in Europa oder fern von Amerika, wo man vielleicht auch im Ashram, wo man da vielleicht dann hingehen kann oder im Tempel, SRF-Tempel gibt es ja auch. Dort gibt es dann vielleicht auch jemanden, wo man eine Bezugsperson hat. Aber für hier, für …
Ja das Gute bei dieser Art von der Shibendu Lahiri oder der dynastischen Linie, warum ich das eben auch dann nach Deutschland geholt habe und dann wollte, dass es hier eben auch Deutschland mehr oder weniger beglückt, ist eben dieser Lehrer-Schüler-Bezug, dieser direkte Bezug und dann auch, dass darüber auch es möglich ist, mehr zu fordern von den Schülern.
Also das, was bei Shibendu Lahiri als Voraussetzung für die nächste höhere Einweihung, gefordert wurde, das hatte ich eigentlich vorher nicht gedacht, dass man das irgendjemandem zutrauen kann.
Das ist auch das, was bei der SRF und auch bei Yogani ein Manko ist, dass die natürlich in ihrem indirekten und weit gestreuten Bezug zu einer Schülerschaft, einer anonymen Schülerschaft, weitgehend anonymen Schülerschaft, nicht wissen, mit wem sie es zu tun haben und dann immer zur Vorsicht mahnen müssen und lieber weniger fordern als, oder zu mehr Vorsicht dann anregen, als vielleicht bei dem einen oder anderen dann nötig oder angebracht wäre.
Und wenn man dann noch den inneren Schweinehund beim Schüler hat, der dann zwar durch diese Güte der Techniken schon einiges Gutes bekommt, andererseits aber nicht die Spitzen, diese Höhen, diese Sonderleistungen, dann abruft, die möglich wären für ihn, dann kommt es halt eben dazu, dass es da irgendwelche Grenzen gibt in diesen Herangehensweisen an den Kriya Yoga, die eben bei dem, was bei Shibendu Lahiri dann gefordert wird, nicht mehr so der Fall ist.
Dort geht es, in den höheren Einweihungen in, bildlich gesprochen astronomische Höhen der Wiederholungen, die man dann nicht regelmäßig machen muss, sondern als Voraussetzung für die nächste Einweihung, muss man die vorhergehende Technik der Einweihung, also jede Einweihungsstufe ist eine neue Technik, eine potente Technik, in der Regel 5er oder 10er Potenz, würde ich mal sagen, in der Effektivität, das heißt, sehr potent und die muss man einmal zur Höchstleistung gebracht haben.
Aber wenn man das mal dann gemacht hat, also dieses eine Mal erreicht hat, dann kann man wieder zurückfallen auf ein niedrigeres Niveau mit der Idee, dass wenn man das einmal gelernt hat, richtig intensiv abzurufen, dann schafft man das auch, also mit vielen Wiederholungen, dann schafft man das auch, mit wenigen Wiederholungen und so kann man sich dann immer auf die nächste höhere Einweihungsstufe konzentrieren, die anderen in vermindertem Maße noch praktizieren, wobei auch zu sagen ist,
dass die zweite, dritte und vierte Einweihung, die zweite und dritte Einweihung ist eine Vorbereitung auf die vierte Einweihung und die fünfte Einweihung, also die vierte höhere, ist eine Hinführung zur sechsten höheren, so dass es eigentlich in Wirklichkeit nur zwei höhere Einweihungen gibt, die dann später so auch in jeder Meditation praktiziert werden können und dann hat man hier ein vollständiges Paket von Übungen …
Ich habe das Prinzip auch nicht so ganz verstanden. Das habe ich dann erst verstehen gelernt, als ich dann bei Shibendu Lahiri da durchgelaufen bin durch diesen Prozess der höheren Einweihungen. Dort war dann auch durch das Kennen oder dieses gemeinsame Einweihen, wenn man immer am gleichen Ort eingeweiht wurde, wie ich da dann später in Bad Meinberg.
Da gab es dann auch ein bisschen so Ansporn unter den Kriyabans, also unter den anderen Eingeweihten, die dann auch diese Einweihungsstufen durchliefen, die einen haben das schneller gemacht, die anderen langsamer. Zum Beispiel ich, der ich da schon 2014, die zweite höhere Einweihung in Russland, 2015 auch mal, die dritte höhere Einweihung erhalten habe.
Damals haben welche in Bad Meinberg, erst die zweite höhere Einweihung erhalten, oder einer, einer, der war aus Norwegen. Der hat dann konsequent das durchgezogen und war dann schon, ich glaube, 2019 war er dann schon fertig, mit dem Durchlauf durch alle höheren Einweihungen, und hat das, glaube ich, geschafft.
Ich habe das dann erst drei Jahre später erreicht, obwohl der eben später angefangen hat. Also da gibt es dann so ein bisschen Ansporn und muss dann jeder selber entscheiden, wie schnell er vorwärtsgeht, wie lange er sich für jede einzelne höhere Einweihung Zeit lassen möchte.
Das Minimum meiner Ansicht nach sind ein Jahr. So kann man dann eben in sechs Jahren Minimum so durchlaufen. Oder man kann sich auch lange Zeit haben lassen und dann hat man mit diesen Aufgaben, die einem gestellt werden, für die nächste höhere Einweihung, hat man auch ein Übungsprogramm für das nächste Jahr, für die nächsten Jahre, für mich waren es da zweimal drei, zweimal waren es drei Jahre, einmal für Tokar und auch für die vierte höhere Einweihung, dafür habe ich mir jeweils drei Jahre Zeit gelassen und das war auch gut so meiner Ansicht nach und so ist man dann auch lange beschäftigt.
Weil aufgrund dieser Eigenschaft, dieser Kriya Techniken, dass diese potenten Techniken, da passt sich der Körper darauf an oder man adaptiert die und dann wirken die nicht mehr gut, so gut und dann kann man aber drei, vier Jahre, fünf Jahre mit so einer potenten Technik verbringen, kann sich selbst fordern und kann eben alles rausholen aus sich mit dieser Technik, was rauszuholen ist und so kommt man in den höheren Bewusstseinsstufen eben immer höher,
wessen man verlustig geht, wenn man, wie ja viele diese Techniken kennenlernen, dann die vielleicht ein bisschen praktizieren, dann Lust verlieren und dann haben diese potenten Techniken, die sie aus, wie Krishna sagt, sie von viel Furcht auf dieser Erde befreien könnte, die haben sie eben, ja, wie Juwelen vor den Schweinen, eben in den Dreck hineingetreten und sind im Grunde zu bedauern.
Aber da liegt halt viel dran an dem System der Vermittlung. Also wie das in der SRF geschieht, da geht man wirklich mit diesen kostbaren Übungen sehr behutsam und sehr wertschätzend um und das, was jetzt bei Shibendu Lahiri in dieser dynastischen Tradition abläuft,
Das ist halt dem geschuldet, dass leider, wenn ein Lahiri Mahasaya ein großer spiritueller Lehrer ist, sein Sohn, definitiv nicht dann das vererbt bekommt. Sondern je nachdem welche Seele sich da inkarniert, dann kann es sein, dass die eben gar nicht so viel damit anfangen können, dann aber trotzdem diese Familientradition übernehmen, gar nicht mehr richtig einsehen, um was es geht
und soweit ich erfahren habe, ich habe ja auch ein bisschen Kontakt auch zu älteren Kriyabands gehabt, hat dieser Shibendu Lahiri lange Zeit nicht mehr diese Kriya Techniken selbst angewandt. Er ist da, glaube ich, mal durchgelaufen in ein paar Jahren und ist selber nicht auf den Geschmack gekommen,
wie man damit langfristig arbeiten kann und konnte das natürlich auch nicht so vermitteln. Das war das Manko an dem, was Shibendu Lahiri eben aus dieser dynastischen Linie gemacht hat oder auch vielleicht schon sein Vater, ich weiß es nicht.
Die Techniken selbst wurden relativ gut vermittelt, wobei eben diese Kriyas, diese kurzen Kriyas wie sie genannt wurden bei Shibendu Lahiri diese Meditationstechniken, die in der SRF ihren markanten, ihre herausragende Stellung bekommen als vorbereitende und nachbereitende Techniken für die Kriya Techniken,
das ist halt in der dynastischen Linie ganz verloren gegangen und da hat der Lehrer selbst eben wahrscheinlich schon darunter gelitten und viele Schüler auch.
In beiden Welten gibt es etwas Positives und was nicht so Positives.
Was ich eben dann daraus jetzt mache, dass ich aus der SRF, aus meiner SRF Vergangenheit, Self Realization Fellowship, Yoganandas didaktische Genialität versuche hereinzubringen in die Art der Kriya Einweihungen, die ich jetzt in drei Tagen gebe und auch das versuche, was eben bei Shibendu Lahiri von der dynastischen Linie gutes Erhalten geblieben ist und übermittelt worden ist, das will ich aber dann in einem eigenen Podcast dann genauer besprechen,
was jetzt dann die Eigenart dieses Kashi Kriyas ist, wie ich das jetzt nenne, im Unterschied zum dynastischen Shibendu Lahiri Kriya Yoga oder der dynastische Linie.
Mein Kriya Yoga geht natürlich auch auf Lahiri Mahasaya zurück, über andere Stränge. Aber was jetzt das ursprüngliche oder bessere Originale ist, habe ich in anderen Vorträgen, Podcast schon erwähnt, das ist gar nicht mehr so klar herauszuarbeiten
und dadurch, dass eben Sohn, Enkel, Ur-Enkel dann möglicherweise nicht mehr auf der Höhe der Spiritualität sind, die die Vermittlung, die richtige Vermittlung gebraucht hätte, kann man sich auch nicht so darauf verlassen, dass dieses Ursprüngliche da enthalten ist in der Shibendu Lahiri Linie, in der Linie, die Shibendu Lahiri weitergetragen hat an mich
und so nehme ich halt, um das ein bisschen wieder auszugleichen von der Yogananda Linie SRF etwas mit rein und aus meinen eigenen Erfahrungen, aus meinen eigenen Einsichten, die ich gewonnen habe, die gebe ich auch dazu und daraus ist dann dieser Kashi-Kriya Yoga entstanden, den ich jetzt vermittle.
Ich will eben die Höheren Einweihungen der dynastischen Linie, die mir weitgehend rein erhalten geblieben zu sein scheinen, erhalten und weitergeben und auch diese erste Einweihung, die relativ rudimentär und nicht so glücklich ist in der dynastischen Linie, die möchte ich upgraden durch das, was über Yogananda auf uns gekommen ist.
Das jetzt noch als Ausblick zu einer nächsten Folge, in der ich dann den Unterschied des Kashi-Kriya Yoga zu den anderen Kriya Yoga Formen, die ich sonst kennengelernt habe, dann herausstellen möchte.
Hari, Om, Tat, Sat. Das war’s für heute. Namaste. Alles Gute, Tschau!
Der heutige Song wieder aus dem Sri Yukteswar Album
Oh, Sri Yukteswar Progress
Sri Yukteswar, Weiser, streng und klar,
ein Stern, der leuchtet, ewig wahr.
Du sahst im Schüler mehr als Sein,
ein Bote Gottes, licht und rein.
In Yogananda, deinem Kind,
erkanntest du den göttlichen Wind,
der Kriya’s Flamme weit entfacht
und trägt sie in die neue Zeit der Macht.
Dein Blick durchdrang das Schleier-Spiel,
kein Wort war leer, kein Rat zu viel.
Mit Strenge schufst du eine Bahn,
dass Wahrheit wirken konnte fortan.
Nicht Ruhm, nicht Ehre war dein Ziel,
Dein Werk war Gottes reines Spiel
Du warst der Pflug im Erdengrund,
damit der Same Frucht bekund’.
Und als dein Schüler über’s Meer,
die Botschaft trug zu Menschen her,
da klang in seinem Wort dein Geist,
der heute tausend Herzen speist.
O Meister, stark, von Liebe voll,
du bist der Grund, der Ursprung, das Soll,
durch dich erblüht, was Lahiri begann,
Kriya Yoga für jedermann.
Sri Yukteswar, dein Name bleibt,
der Weg, den du für uns beschreibst,
führt in die Freiheit, weit und klar –
sei ewig gepriesen, du großer Avatar.



