Zusammenfassung

In dieser Folge startest du eine neue Unterreihe: Du besprichst nacheinander die AYP-Bücher von Yogani und beginnst mit dem Band „Tiefe Meditation“. Du erklärst, wie Yogani seit 2003 ein offenes Online-Yoga-System (mit Forum/Community) aufgebaut hat und daraus später 11 handliche Buchbände entstanden sind. Kernthese: Tiefe Meditation ist bei Yogani das A und O – ohne sie bleiben Pranayama/Wirbelsäulenatmung energetisch zwar wirksam, aber nicht sinnvoll „verarbeitet“.

Du begründest, warum du Yoganis System dem Kriya Yoga zurechnest: wegen der zentralen Rolle der Wirbelsäulenatmung (Spinal Breathing Pranayama). Gleichzeitig betonst du, dass Kriya-Linien (SRF, dynastische Linie etc.) stark variieren, weshalb Unterschiede zwischen SRF/Yogananda und Yogani nicht überraschen.

Dann arbeitest du die Praxis-Unterschiede heraus:

Im Zentrum steht das Mantra AYÄM (I AM): Bedeutung egal, entscheidend ist nur der Klang. Gedankenabschweifen ist normal; man kehrt einfach zurück. Das Mantra wird mit zunehmender Tiefe „unscharf“, bis man in eine stille Tiefe gleitet. Du setzt das in Beziehung zu Hong-Sau (Atemkommentar Hong/Sau) und zur OM-Erfahrung: Am Ende führen beide Wege in der Praxis häufig zur OM-Wahrnehmung (Schwingung/Licht/Trance-Ebene).

Zum Schluss erläuterst du Yogani’s Unterscheidung von „Energie-Techniken“ (Energiefluss anregen, z. B. Wirbelsäulenatmung) vs. „Nutzungs-Techniken“ (Energie in Bewusstseinserfahrung umsetzen: Tiefe Meditation). Du streifst außerdem die mögliche Nähe zur Transzendentalen Meditation (TM), bleibst aber ausdrücklich bei einer Vermutung, weil du es nicht sicher weißt. Abschließend empfiehlst du: ausprobieren, sich ein Bild machen – und als Kriya-Aspirant kann man dadurch sehr profitieren. Danach folgt ein Song/Hymnus zu Yogani.

Strukturiertes Transkript

Kriya Yoga Podcast Deutsch | Podcast-Transkription

Keywords: Kriya Yoga, Tiefe Meditation, Yogani, I AM Mantra, AYÄM, Wirbelsäulenatmung, Pranayama, Hong-Sau, Transzendentale Meditation, Yogananda, SRF

Tiefe Meditation im Kriya Yoga: Yoganis Schlüsseltechnik erklärt

Die Tiefe Meditation ist das Herzstück von Yoganis Open-Source-Yoga-System – und damit auch ein zentrales Element des modernen Kriya Yoga. In dieser Podcast-Episode beleuchte ich, was diese Technik ausmacht, wie sie sich von anderen Meditationsformen wie Hong-Sau und der OM-Meditation unterscheidet, und warum sie ein wertvoller Einstieg für jeden spirituellen Suchenden ist.

Wer ist Yogani? Das Open-Source-Yoga-System

Seit 2003 veröffentlicht Yogani sein umfassendes Yoga-System kostenlos im Internet. In rund 500 Lektionen – auf Englisch und größtenteils auch auf Deutsch – vermittelt er sämtliche Aspekte des Yoga: von Pranayama und Asanas über Tantra und Samyama bis hin zu Ernährung, Selbstanalyse und Bhakti. Zusätzlich zu den Online-Lektionen (www.fyue.de) erschienen elf kompakte Bände zu den einzelnen Techniken, darunter „Tiefe Meditation“, „Wirbelsäulenatmung“, „Asanas, Mudras und Bhandas“ und „Befreiung“.

Von allen Techniken bezeichnet Yogani die Tiefe Meditation als die wichtigste. Ohne sie – so seine Überzeugung – entfaltet auch die Wirbelsäulenatmung (Spinal Pranayama) nicht ihr volles Potenzial.

Warum gehört Yoganis System zum Kriya Yoga?

Das Wirbelsäulen-Pranayama – das Atmen durch die Wirbelsäule – ist die Kerntechnik des klassischen Kriya Yoga, der auf Lahiri Mahasaya zurückgeht. Da diese Technik auch das Fundament von Yoganis System bildet, ist seine Methode eindeutig dem Kriya Yoga zuzuordnen. Interessant ist dabei, dass innerhalb des Kriya Yoga erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Linien bestehen: Die Schülerlinien Lahiri Mahasayas – darunter die Self-Realization Fellowship (SRF) von Paramahansa Yogananda – überliefern das System teils sehr unterschiedlich. Yoganis Ansatz unterscheidet sich von der SRF, steht aber klar in derselben Tradition.

Die Tiefe Meditation: Das AYÄM-Mantra (I AM)

Das zentrale Werkzeug der Tiefen Meditation ist ein zweisilbiges Mantra: „AYÄM“ – alternativ als „I AM“ (englisch für „ICH BIN“) geschrieben. Entscheidend ist dabei: Nicht die Bedeutung zählt, sondern ausschließlich der Klang. Wer durch die englische Schreibweise „I AM“ ständig an die Bedeutung erinnert wird, kann die Schreibweise AYÄM bevorzugen, die den Mantra-Charakter deutlicher hervorhebt.

Die Praxis verläuft so: Man wiederholt das AYÄM still im Geiste, ohne dabei auf den Atem zu achten. Der Atem läuft „unterhalb des Radars“ – er wird weder beobachtet noch kommentiert. Wenn man sich in Gedanken verliert – was ganz normal ist – erinnert man sich irgendwann wieder an das Mantra und nimmt es einfach wieder auf. Mit zunehmender Meditationstiefe wird der Klang des Mantras von selbst unschärfer und verschwommener. Das ist kein Fehler, sondern ein Zeichen, dass man tiefer eintaucht.

Zusätzlich bietet Yogani sogenannte Mantra-Erweiterungen an: Nach einer ausreichend langen Praxis mit dem Basis-Mantra AYÄM kann man schrittweise auf erweiterte Varianten umsteigen, die den Reinigungsprozess intensivieren sollen. Diese Stufen sind vergleichbar mit Einweihungsstufen und sollten nicht überhastet durchlaufen werden.

Tiefe Meditation vs. Hong-Sau: Die wichtigsten Unterschiede

Yoganandas SRF-System nutzt vor der eigentlichen Wirbelsäulenatmung zwei vorbereitende Techniken: Hong-Sau (eine Konzentrationsübung mit Atembeobachtung) und die OM-Meditation. Bei Yogani hingegen folgt die Tiefe Meditation nach der Wirbelsäulenatmung und vertieft deren Wirkung. Die Hauptunterschiede:

Atemfokus: Hong-Sau verbindet das Mantra direkt mit dem Atem (Einatmen: „Hong“, Ausatmen: „Sau“) und kultiviert dadurch tiefe Konzentration. Das AYÄM-Mantra hingegen ignoriert den Atem vollständig.

Mantra: Hong-Sau ist zweisilbig und atemgekoppelt; AYÄM ist ebenfalls zweisilbig, aber atemunabhängig.

Ziel: Beide führen letztlich zum selben Ziel: Bei ausreichend tiefer Praxis verschmilzt man mit dem universellen OM-Klang, der als Schwingung und Licht erlebt werden kann.

Der Platz der Tiefen Meditation in der Kriya-Sitzung

Yogani empfiehlt folgenden Aufbau einer Meditationssitzung:

1. Tiefe Meditation zur Vorbereitung (kurz, um den Geist zu beruhigen)

2. Wirbelsäulenatmung (Spinal Pranayama) als Energietechnik

3. Tiefe Meditation zur Nachbereitung (um die freigesetzte Energie in tiefe Bewusstseinserfahrungen umzuwandeln

Diese Systematik folgt einem Prinzip, das sich mit dem physikalischen Energieerhaltungssatz veranschaulichen lässt: Die Wirbelsäulenatmung „schlägt Energie los“ – sie aktiviert den Energiefluss. Die Tiefe Meditation nutzt diese Energie und wandelt sie in Bewusstseinszustände um: Glückseligkeit, emotionale Ausgeglichenheit, Kreativität, innere Erkenntnis und heilende Kraft.

Woher stammt die Tiefe Meditation? Der Einfluss der Transzendentalen Meditation

Yogani legt nicht offen, woher er seine einzelnen Techniken bezieht – aus naheliegenden rechtlichen Gründen. Es gibt jedoch Hinweise, dass die Tiefe Meditation in ihren Grundprinzipien der Transzendentalen Meditation (TM) nach Maharishi Mahesh Yogi ähnelt. Die TM, die dieser große indische Lehrer von den späten 1950er Jahren bis zu seinem Tod 2008 lehrte, ist eine kostenpflichtige (ca. 2.000 Euro) Einzel-Einweisung in ein Mantra-Meditationssystem. Yoganis System würde damit die Grundprinzipien der TM – die als besonders wirksam gilt – einem breiten Publikum kostenfrei zugänglich machen und sie in den Kontext des Kriya Yoga integrieren.

Für wen ist die Tiefe Meditation geeignet?

Die Tiefe Meditation ist für jeden zugänglich – unabhängig von der eigenen Kriya-Linie oder spirituellen Zugehörigkeit. Sie eignet sich besonders für:

•  Einsteiger, die zuerst eine stabile Meditationspraxis aufbauen wollen, bevor sie die Wirbelsäulenatmung hinzunehmen.

•  Fortgeschrittene Praktizierende, die ihre bestehende Praxis (z. B. Hong-Sau und OM-Meditation) ergänzen oder alternativ erproben möchten.

•  Menschen, die mit atemgekoppelten Techniken Schwierigkeiten haben und einen atemunabhängigen Zugang zur Meditation suchen.

Die Charaktere und spirituellen Neigungen der Menschen sind verschieden: Wer gut auf atembasierte Techniken anspricht, bleibt vielleicht bei Hong-Sau. Wer sich direkt in die Stille fallen lassen möchte, findet im AYÄM-Mantra möglicherweise einen besseren Zugang.

Fazit: Die Tiefe Meditation als unverzichtbare Grundlage

Die Tiefe Meditation ist im System Yoganis das A und O – ein Wasserträger des Kriya Yoga, vergleichbar mit der Hong-Sau-Übung in der SRF. Sie kann flexibel eingesetzt werden: zur Vorbereitung, zur Nachbereitung und überall dort, wo gerade keine andere Technik praktiziert wird. Wer seinen Kriya-Weg beginnen möchte, dem empfehle ich, mit der Tiefen Meditation zu starten und sich erst danach der Wirbelsäulenatmung zuzuwenden.

Alle Materialien – Lektionen, Audios und Bücher – sind kostenlos auf Deutsch verfügbar unter www.fyue.de (ab Lektion 13). Das kleine Büchlein „Tiefe Meditation“ (ca. 100 Seiten) bietet dazu eine vertiefte Einführung.

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Nächste Episode zu den Büchern Yoganis in Podcast 55: Die Wirbelsäulenatmung (Spinal Pranayama) im Kriya Yoga

Hari OM Tat Sat. Namaste.

Leicht überarbeitetes Transkript

Liebe Freunde des Kriya Yoga. Heute bin ich mit einer Unterreihe dieses Podcasts.

Ich werde der Reihe nach die Bücher Yoganis besprechen mit dem jeweiligen Titel. Heute beginne ich mit: „Tiefe Metdation“ und Kriya Yoga.

Yogani hat ein, falls das noch nicht bekannt sein sollte, ein Online Open Source Yoga System in die Welt gesetzt. Seit 2003 hat er damit begonnen. Dann so 10 Jahre daran gearbeitet und dann war das vollständig, würde ich mal sagen. Es existiert noch ein Forum und es hat sich eine Community gebildet.

Er hat so an die 500 Lektionen zum Yoga herausgegeben, also ein weites Feld, das überspannt alles. Er hat darin seine Haupttechniken, die Tiefe Meditation, Wirbelsäulenatmung und Samyama ist noch wichtig bei ihm. Aber als am Wichtigsten bezeichnet er immer die Tiefe Meditation.

Das ist das A und O für alles. Ohne Tiefe Meditation ist auch Pranayama, die Wirbelsäulenatmung nichts. Das ist eigentlich, wo wir hin wollen die tiefe innere Stille, die Stille im Handeln dadurch kultivieren.

Es hat ja damit begonnen, dass Yogani Lektionen ins Internet gestellt hat, in denen er sein System vorstellte. Dann hat er eben durchgezogen, immer epochenweise dann eine Technik besprochen und dann dazu Fragen beantwortet, dann wieder eine neue Technik und Fragen beantwortet. Dann hat sich das ein bisschen vermischt auch. Aber er hat immer wieder neue Themen aufgemacht, die Yoga betreffen und hat eigentlich das ganze Yoga-Feld ausgeleuchtet.

Dann hat er zuerst noch ein Buch herausgegeben, in dem die Lektionen bis 235 abgedruckt wurden. Das war ein dicker Band mit den Tantra-Lektion auch noch drin. Dann hat er sich entschieden, dann noch einzelne kleine Bände zu den einzelnen Techniken heraus zu geben: Also die Tiefe Meditation; das Pranayama der Wirbelsäulenatmung; Asanas, Mudras und Bhandas; Tantra; Samyama; Ernährung, Shatkarmas und Amaroli; Selbstanalyse; Bakhti und Karma-Yoga; dann: „Die achte Glieder des Yoga“, schließlich noch „Retreats“ und „Befreiung“.

Das sind elf Bände. Diese, um das ein bisschen handlicher zu machen für das Publikum, ein anderer Weg noch einmal in Richtung der damit Beglückten im Grunde.

Heute, wie gesagt, die Rolle der Tiefen Meditatoin im Rahmen des Kriya Yoga.

Warum rechne ich Yoganis System zum Kriya Yoga? Das deshalb, weil die Wirbelsäulenatmung, Yoganis Atmung durch die Wirbelsäule, das Wirbelsäulen Pranayama, die wichtigste oder zentrale Übung des Kriya Yoga ist und damit fällt sein System auch in den Kriya Yoga.

Es gibt ja beim Kriya Yoga ziemlich viele Unterschiede. Es geht auf Lahiri Mahasaya zurück. Aber er hatte dann verschiedene Schüler und die haben dann Schülerlinien gegründet und er hat auch noch eine dynastische Linie, also innerhalb der Familie, da gibt er das weiter. Und das Erstaunliche ist, dass da eben große Unterschiede bestehen in dem, was man dort vorfindet, wenn man dann mal die Probe aufs Exempel macht und sich einweihen lässt in eine Linie.

Gut. Wenn man sich in eine nur einweihen lässt, dann meint man vielleicht, das ist der Kriya Yoga. Aber wenn man sich in zwei oder drei einweihen lässt, dann ist man schon verwundert, warum so große Unterschiede bestehen. Und somit ist es auch kein Wunder, dass zwischen Yogani und anderen Kriya Yoga-Meistern, zum Beispiel der SRF, dann größere Unterschiede bestehen.

Ich habe das, glaube ich, auch schon mal, Yoganis-System und die SRF, müsste ich eigentlich schon verglichen haben. Ich weiß nicht, ob diese Folge schon raus ist. Da gehe ich dann spezieller darauf ein. Auf jeden Fall ist Yoganis System definitiv zum Kriya Yoga zu rechnen.

Aber der Kriya Yoga ist eigentlich ein effektives System, das sich auf die wichtigsten Lehren, auf die wichtigsten Techniken stützt und beschränkt. Und da ist Yogani einen anderen Weg gegangen. Er hat auch seine Haupttechniken, aber er hat eben noch ein breites Wissen vermittelt. Alles, was man so brauchen kann im Yoga, das kommt bei ihm auch noch mit oder auch noch verschiedene andere Techniken. Das berührt er alles.

Das ist definitiv sehr erhellend, vor allen Dingen, weil man es auch kostenlos online sich zu Gemüte führen kann. Es ist in Deutsch so ziemlich alles übersetzt, was er so auf der Webseite hatte, die Grundstruktur der Lektionen zumindest. Yogani selbst hat da immer noch weiter dran gearbeitet und hat auch ein bisschen eine Premium-Version mit eingeführt. Aber die deutsche Version ist kostenlos zur Verfügung gestellt.

Damit kann man sich eigentlich, wo immer man her ist, muss gar nicht Kriya Yoga sein. Aber selbst diejenigen, die in einen Kriya Yoga-Zweig eingeführt sind, die können sich da auch definitiv noch bereichern, würde ich sagen. Keine Frage.

Aber jetzt diese tiefe Meditation, die ist bei Yogani eben die Haupttechnik und bei der sagt es ja schon, bei der geht um die Meditation, das ist die zentrale Technik. Wenn man noch nichts anderes kann, dann lernt man zuerst die tiefe Meditation und wenn man dann die tiefe Meditation beherrscht, lange genug geübt hat, dann geht man über und nimmt noch die Wirbelsäulenatmung hinzu und wenn man diese Wirbelsäulenatmung gelernt hat, dann nimmt man aber die Wirbelsäulenatmung vor die tiefe Meditation und so hat man ein zweistufiges System schon mal und das kann man dann weiter ausbauen.

Diese tiefe Meditation unterscheidet sich, also wenn man das vergleicht mit dem, was die SRF so oder Yogananda, der Hauptmeister des Kriya Yoga, wie ich ihn bezeichnen will und was nach meiner Ansicht auch ist, der hat ja eine Konzentrationsübung mitgegeben, die Hong-Sau-Übung (vgl. Podcast 40) und eine OM-Meditationsübung

Diese tiefe Meditation, die unterscheidet sich von diesen. Da möchte ich jetzt ein wenig die Unterschiede herausarbeiten:

einmal die tiefe Meditation soll ja nach der Wirbelsäulenatmung eingesetzt werden und bei Yogananda in der SRF, da soll man mit Hong-Sau auf die Wirbelsäulenatmung oder die Kriya Atmung, wie es dort heißt, vorbereiten und auch die OM-Meditation ist eine Vorbereitung auf die Wirbelsäulenatmung oder die Haupttechnik, die Wirbelsäulenatmung mit Yoni Mudra noch.

Bei Yogani soll man nach der Wirbelsäulenatmung eben die tiefe Meditation durchführen, die genaue Beschreibung, die findet man wie gesagt auf der Webseite (www.fyue.de
Lektion 13 ff.) und in dem kleinen Büchlein, tiefe Meditation, das sind so 100 Seiten, in verschiedene Kapitel untergliedert. Es ist nicht alles nur praxisbezogen. Er holt ein bisschen weiter aus. Aber er gibt ein breites Spektrum, ein umfassendes Verständnis vermittelt er zur tiefen Meditation.

Also bei Hong-Sau, da ist ja im Grunde auch ein Mantra dabei. Aber der Unterschied zu Hong-Sau, das ist einmal das unterschiedliche Mantra, Hong-Song wird bei der SRF benutzt, bei dieser Konzentrationsübung, Rückfalltechnik, wie ich sie bezeichne: Also immer wenn man nichts anderes macht in der Kriya Sitzung, dann macht man zumindest Hong-Sau, also ein passives Atembeobachten und -kommentieren durch die Silben Hong und Sau (gesprochen So) Ein- und Ausatmen und bei der tiefen Meditation ist das Mantra AYÄM (I AM)

und dieses Mantra benutzt man ausschließlich und lässt den Atem mehr oder weniger, den lässt man laufen, man berücksichtigt ihn überhaupt nicht, man denkt nicht an ihn. Der geht unterhalb des Radars. Es ist nur wichtig, der Klang, des Mantras, den man mental wiederholt und man nimmt eben das Mantra I AM (AYÄM)

wobei nicht die Bedeutung von I AM, also englisch für ICH BIN, irgendeine Bedeutung hat, irgendwas aussagt. Sondern es ist nur der reine Klang AYÄM wichtig.

Wenn man das nicht glaubt oder von dem I AM, von der Schreibung I AM, dann immer auf die Bedeutung zurückgewiesen wird, dann kann man das I AM auch mit AYÄM, schreiben und dann sieht es eher aus wie ein Mantra.

Dann ist das gleichzeitig der Hinweis, dass eben nicht die Bedeutung, sondern nur der Klang des I AM wichtig ist.

Bei der tiefen Meditation, da konzentriert man sich auf diesen Klang oder man wiederholt dieses AYÄM dieses Mantra im Geiste und versucht, auf diesem Wege in die Stille zu kommen und immer, wenn man wegkommt von diesem AYÄM Mantra, also das ist ganz normal, dass man sich in Gedanken verliert, aber irgendwann erinnert man sich: Ich wollte ja eigentlich die I AM Meditation durchführen, wo ist jetzt mein Mantra.

Dann greift mal das Mantra wieder auf und macht eben weiter mit der Wiederholung des Mantras, mental.

Das soll auch keinen bestimmten Ort haben, das AYÄM, und so soll man dann immer tiefer in einen tieferen Meditationsstatus kommen und mit der Tiefe der Meditation, also braucht man jetzt nicht zwanghaft an einer klaren Intonation, am klaren Klang von AYÄM festhalten oder sich darum bemühen, sondern man wird dann passiv und dieses AYÄM dieser Klang, dieses Mantra verschwimmt, also wird undeutlich immer mehr.

Das ist eben der Unterschied zum einem Hong-Sau, wo man das zweisilbrige Mantra, Hong und Sau zusammen mit dem Atem anwendet, also Einatmen Hong, Ausatmen Sau, wobei man dann nicht aktiv Hong und Sau so ausspricht, sondern passiv.

Man wartet auf den Einatmenimpuls und dann kommentiert man diesen mit Hong und dann wartet man wieder auf den Ausatmenimpuls und diesen kommentiert man dann mit Sau.

Wenn man das eben richtig macht, dann wird man feststellen, dass man da ziemlich konzentriert wird mit dieser einfachen Übung Hong Sau.

Bei der I AM Meditation, da konzentriert man sich eben nicht auf den Atem, sondern man kommt gleich auf tiefere Ebenen des Bewusstseins, wobei das bei Hong so natürlich auch der Fall ist.

Bei dem AYÄM verschwimmt das im Endeffekt. Man wird, man kann eins werden mit dem Klang.

Aber im Endeffekt führen die beide zu dem gleichen Ziel. Man verschmilzt, wenn man genügend tief hineinkommt mit dem OM-Klang.

Es ist nicht so definitiv gesagt bei der SRF. Aber die Erfahrung zeigt, dass man, wenn man tief in Trance, ich nenne das immer Trance. Da gibt es verschiedene Definitionen von Trance. Das ist ein meditativer Zustand, in dem man eben nicht mehr das äußere Bewusstsein so betont, sondern mehr auf der Einheitsebene von Sat Chid Ananda, also der Wahrheit, mentale Konzentration und Glückseligkeit, wenn man auf dieser Ebene dann ist, dann verschmilzt man als Endeffekt am Ziel.

Also wenn man lange Zeit I AM Meditation praktiziert und übt und lange Zeit Hong Sau, also wahrscheinlich nicht jetzt beim ersten Mal, wenn man sich hinsetzt, sondern wenn man das lange Zeit viele Male gemacht hat und dann auch längere Zeit sitzt in einer Sitzung, dann wird man zu dem Punkt kommen, dass man bei beiden dann auch mit dem OM in Kontakt kommt, also der Hintergrundschwingung des Universums, die man wahrnehmen kann, also man nimmt den OM-Klang als OM war und als Schwingung im Körper und auch als Lichterfahrung.

Bei Yogani heißt es ja auch, dass es dann ganz verschworen wird zum Schluss und dass man das mehr oder weniger aufgeben kann, dann das I AM Mantra, damit hört man auf, obwohl man vorher das ausspricht.

Beim Hong Sau lauscht man, oder beobachtet man den Atemimpuls, aber zum Schluss lauscht man dann dem OM-Klang. Man wird eins mit diesem OM-Klang und das ist dann die tiefe Meditation, mit der man auch gut die Wirbelsäulenatmung vorbereitet haben kann oder, wenn man von der Wirbelsäulenatmung kommt wie im System von Yogani, dann kann man da eben die Wirkung der tiefen Meditation maximal ausschöpfen.

Es gibt eben diese Kriya Techniken, diese Energietechniken, wie es bei Yogani heißt, oder diese … Yogani hat ein besonderes, ein besonderes Vokabular, das jetzt die zwei Arten von Techniken unterscheidet, einmal diese Energie, ich habe es zwar übersetzt, muss ich jetzt gestehen. Aber mir ist das ein bisschen zu fern …

Also es ist einmal, also ich beschreib es mal mit meinen eigenen Worten:

Es gibt einmal die Techniken, die Energie losschlagen, also den Energiefluss anregen und dann gibt es die Techniken, die den Energiefluss, der losgeschlagen wurde, durch verschiedene Techniken, die versuchen diesen Energiefluss zu nutzen, um eine vertiefte Meditationsebene zu erreichen. Die Wirbelsäulenatmung ist eben eine derartige Energie-Losgeschlagtechnik und mit der Wirbelsäulenatmung kann man verschiedene andere Techniken noch verbinden und mit der tiefen Meditation versucht man eben diese losgeschlagene Energie dann zu nutzen und sie in Bewusstseinserfahrungen umzusetzen.

Also wenn man von der Physik den Energieerhaltungssatz auf die Spiritualität überträgt, dann kann man es so formulieren:

Also die Energie im Weltraum ist vorhanden in der Grundschwingung, wenn man das so sagen will. Auf jeden Fall kann man sich in Verbindung setzen mit dieser jederzeit und überall vorhandenen Energie, die kann man in sich hereinlassen und die fließt dann durch einen und mit der tiefen Meditation, da versucht man diese Energie, die einen durchfließt dann das so umzuwandeln, dass man selbst in Bewusstseinszustände kommt, die Glückseligkeit, Erkenntniserfahrung, emotionale Ausgeglichenheit, Stabilität und alles Mögliche, was man halt haben will, Kreativität, auch heilende Energie umsetzen kann und in seinem Leben, in seinem Bewusstsein wirksam zu machen.

Diese tiefe Meditation erfordert tägliche Übung, tägliche Praxis. Aber damit kann man vieles ausrichten und es ist ein alternativer Weg, würde ich mal sagen, zu dem, was bei Yogananda in der SRF geboten wird.

Also die Hong-Sau Konzentrationsübung und die OM-Meditation sind zwar nach meiner Erfahrung sehr wichtige und kraftvolle Übungen. Aber möglicherweise hat jemand damit Schwierigkeiten oder man hat vielleicht lange damit praktiziert, möchte mal was anderes ausprobieren.

Dann ist es sehr angeraten mal, sich die tiefe Meditation vorzunehmen und diese mal vielleicht als Ersatz für Hong-Sau und die Om-Meditation zu nutzen.

Man kann diese tiefe Meditation definitiv auch vorbereitend für die Wirbelsäulenatmung anwenden, zumindest, um den Geist zu beruhigen. Das ist immer meine Empfehlung, ein bisschen in die Stille zu gehen. Man kann auch einfach sitzen, aber man kann auch da schon die tiefe Meditation anwenden und dann macht man die Wirbelsäulenatmung und dann kann man das noch einmal so vertiefen, also „Die Wiederkunft Christi“, wie wir also „The Second Coming of Christ“, also die erste Christuserfahrung täglich in der Meditation ist vor den Kriya Techniken die Wiederkunft Christi, das ist die tiefe Meditation nach den Kriya-Erfahrungen.

Normalerweise sollte man … Also einmal ist es gut, die Wirbelsäulenatmung vorzubereiten, denn je tiefer die Bewusstheit ist, mit der man die Wirbelsäulenatmung ausführt, desto besser wirkt sie auch.

Man muss da selber ein Gefühl dafür bekommen, wie lang das sein soll. Es sollte nicht zu lange sein, die Vorbereitung. Denn die Wirbelsäulenatmung wirkt definitiv auch so von sich aus sehr gut und dann, wenn man die Wirbelsäulenatmung praktiziert hat, dann kann man diese noch einmal, also das, was da mit losgeschlagen wurde, diese Energie, die kann man mit der tiefen Meditation noch einmal auf eine ganz andere Ebene heben oder damit noch etwas ganz anderes anfangen, mit dieser.

Also das ist ein Kapital, das man erhält, das man sich mehr oder weniger selbst nehmen kann.

Man kann sich da bedienen am Weltraum mit den Kriya Yoga Übungen am kosmischen Bewusstsein, um diese Energie zu haben und dann mit der tiefen Meditation, benutzt man diese, um tiefe spirituelle Erfahrungen zu machen, die wichtigste davon natürlich Glück, zur Zufriedenheit, Erkenntnis, Durchblick in das eigene Leben, in das Spiel, in das Gefüge der Welt.

Deswegen ist diese Meditationsform definitiv zu empfehlen. Damit sollte jeder einmal experimentiert haben.

Man kann nicht alles machen, also man kann sich in einer Meditation dann entscheiden, ob man jetzt die tiefe Meditation anwendet oder Hong Sau und OM-Meditation.

Aber die Menschen sind verschieden, die Charaktere sind verschieden, auch die spirituellen Aspiranten sind verschieden, die einen harmonieren besser mit der tiefen Meditation, die anderen besser mit Hong Sau und der OM Meditation.

Bei mir, ich weiß nicht, wo es herkommt, auf jeden Fall habe ich unter Yogananda in der SRF …. Also Yogananda war leider schon gegangen in dieser Inkarnation. Aber in seiner Organisation habe ich das gelernt und habe das eigentlich seither auch nicht aufgegeben.

Ich habe mit dieser I AM Meditation auch experimentiert. Aber für mich hat die OM-Meditation und auch das Hong Sau eben besser funktioniert und so bin ich immer dann dabei geblieben.

Denn der Atem, das ist das, wie Yogananda sagt, was uns an diesen Körper kettet. Die Atmung ist das schnellste, mit dem wir uns selbst …, gut, der Herzschlag, ist vielleicht noch schneller. Aber wenn wir keinen Atem haben, dann geht es relativ schnell zu Ende.

Beim Herzschlag müsste man wirklich Gewalt anwenden, oder ja physische Gewalt. Gut ein Yogi, ein vollendeter Yogi kann natürlich auch den Herzschlag anhalten. Aber für uns Normalos ist die Atmung eben eine Bedingung Sine Qua Non also ohne die Atmung geht nichts.

Das hat natürlich auch einen Einfluss auf unser Bewusstsein. Die Atmung widerspiegelt einmal, wie wir uns befinden, geistig befinden auch, und andererseits, wenn wir Probleme mit Atmung haben, dann hat es schnell Auswirkungen auf unseren Geist.

Deswegen ist eine gute Atmung sehr wichtig für ein gesundes, ausgeglichenes Leben und auch für eine gesunde, ausgeglichene spirituelle Praxis, und deswegen ist eine Beobachtung des Atems definitiv wichtig und die richtige Herangehensweise mit der richtigen Übung kann eben sehr viel bewirken.

Also tiefe Meditation ist wie gesagt ein Wasserträger des Kriya Yoga vergleichbar mit der Hong-Sau-Übung und kann, wie gesagt, vielfältig eingesetzt werden zur Vorbereitung der Energietechniken und zur Nachbereitung.

Man kann sie eigentlich immer anwenden, wenn man nichts anderes anwendet.

Es gibt dann noch bei Yogani einen anderen Gesichtspunkt dieser tiefen Meditation, dass man das AYÄM-Mantra, mit dem man ja beginnt, dieses zweisilbige, dann mit sogenannten Mantra-Erweiterungen noch ausweiten kann und Yogani schlägt eben vor, dass man erst einmal das Mantra AYÄM ausreichend lang nutzt, um die Psyche, den Geist, darauf einzuschwingen und wenn man dann Bedürfnis hat nach mehr Kraft, die mit kommt, dann gibt es bei ihm, soweit ich mich erinnere, drei oder vier Mantra-Erweiterungen und damit kann man dann noch schneller reinigen …

Um Reinigung geht es ja, wobei Reinigen ja auch nur eine Umschreibung ist, dessen was dann wirklich stattfindet. Es ist ja ein Anheben des Bewusstseins und damit ein Loslassen, ein Zurücklassen von allem anderen, das in diese Bewusstseins-Ebene nicht mehr hereingehört.

Diese Mantra-Erweiterungen, die sollen halt da einen breiteren Besenstrich erlauben, mit dem viel mehr dann erreicht werden kann.

Man sollte eben damit nicht so schnell vorgehen, aber das sind halt noch einmal Stufen, vergleichbar mit den Einweihungsstufen.

Schematisch, ja, ist es so, sind es Stufen der Einweihung hier für die Tiefe Meditations-Übungsnutzung. Damit kann man eben diese Erfahrung noch intensivieren, was es andererseits eben bei den anderen Kriya Linien oder Kriya Organisationen so nicht gibt, muss ich sagen. Das ist schon was Besonderes.

Wo hat Yogani diese I AM Meditation her?

Ich kann es nicht genau sagen, aber ich habe gehört, dass das eigentlich die Meditationsanleitung ist, die von der Transzendentalen Meditation (TM), also von Maharishi Yogi stammt, diesem großen indischen Lehrer und Meister, Guru, der von Ende der 50er Jahre bis Ende der 10er Jahre, der 2000er Jahre, ich glaube, 2007 ist er so von uns gegangen, also 50 Jahre, hat er so ungefähr gewirkt.

Der hat ja auch ein System da entwickelt, die Transzendentale Meditation, in die man eingeführt wird, was allerdings zu 2000 Euro kostet.

Die haben so ein System der Vermittlung, das etwas exklusiv ist für jemanden meinesgleichen, der immer ein bisschen ärmlich daherkam, war so etwas nicht drin, dass ich was gezahlt oder groß gezahlt hätte für spirituelle Übungen und so ist auch die SRF aufgebaut.

Maharishi Yogis System ist ein bisschen anders. Dort zahlt man recht viel, weil man das auch wertschätzen soll. Da gibt es verschiedene Gründe dafür, aber es heißt, dass im Grunde diese Tiefe Meditation die Prinzipien der Transzendentalen Meditation, die sehr wirksam sein soll, hier dem breiten Publikum auch öffnet.

So ist die transzendentale Meditation auch in das Kriya System da mit eingeflossen über diesen Weg Yoganis.

Yogani legt ja nicht offen, wo er einzelne Technik herhat, wie er die verändert hat oder so.

Er hat offensichtlich sich weit umgesehen und hat das, was er als am bedeutendsten, am effektivsten betrachtet so der Öffentlichkeit dann bereitgestellt in seinem System.

Er redet da klugerweise nicht darüber, wo er das her hat. Denn es gibt Organisationen, die mit dem Anwalt kommen und einem das Leben sehr schwer machen können, wenn da irgendetwas nachgewiesen werden kann oder zugegeben wird, oder dass man das irgendwie sich inspirieren hat lassen von irgendwoher und deswegen ist es vielleicht besser, wenn er dazu nichts sagt.

Aber man kann die Vermutungen anstellen, also das ist wie gesagt keine 100%ige Aussage, weil ich eben nicht weiß, wie diese TM, transzendentale Meditation funktioniert oder wie die gelehrt wird. Aber das kann schon sein, denn die Grundtechniken, die Grundprinzipien, wichtiger oder effektiver spiritueller Übungen müssen vom Prinzip ähnlich sein oder gleiche Konstituenten haben.

So kann man davon ausgehen, dass das, was bei Yogani gut funktioniert, auch von guter Quelle sein muss.

Das jetzt zu dieser tiefen Meditation.

Es gibt natürlich sicher noch mehr zu sagen, aber wie gesagt, man kann es nachlesen oder man kann es ja auch anhören, es gibt ja auch das Audiobook auf Deutsch, Englisch, also es sind eigentlich keine Wünsche offen oder nicht befriedigbar.

So kann ich nur empfehlen, dass man sich ein bisschen damit beschäftigt, dass man ausprobiert und seine Kriya Reise vielleicht damit beginnt, dass man zuerst die tiefe Meditation lernt und dann die Wirbelsäulenatmung. Das wird das Nächste sein, was besprochen wird beim nächsten Mal in der Reihe zu den Bücher Yoganis in den fünfer Folgen, also Podcast 55.

Also, Hari OM Tat Sat, Namaste, Alles Gute, Ciao.

Der heutige Song:

Yogani, Meister der inneren Reise,

Yogani, Meister der inneren Reise,

Oh, Yogani, Meister der inneren Reise,

Deine Lehren erstrahlen auf stillem Gleise.
Ein Schatz aus Weisheit, tief und klar,
Führst uns zum Selbst, ganz offenbar.

Meditation, der Schlüssel zu tiefer Ruh’,
Ein innerer Fluss, der führt uns dazu,
Das Denken zu klären, den Geist zu befreien,
Die Essenz des Seins in uns zu vereinen.

Mit dem Pranayama der Wirbelsäulenatmung zart,
Erweckst du die Energie, die in uns ward.
Ein Strom aus Licht, der sanft uns trägt,
Ein Weg, der uns zum Göttlichen bewegt.

In Asanas, Mudras und Bandhas vereint,
Erlebt der Körper, wie er neu erscheint.
Eine Harmonie von Form und Energie,
Ein Tanz des Lebens in stiller Magie.

Durch Samyama, die Kraft des Verweilens,
Lehrst du uns, die Grenzen zu teilen.
Von Stille zur Aktion, ein göttlicher Fluss,
Ein Moment, in dem alles werden muss.

Dein Wissen reicht weit, zu Ernährung und mehr,
Von Shatkarmas Reinigung, befreiend und schwer.
Amaroli, die Kunst der Alchemie,
Ein Pfad, der klärt, mit Demut und Energie.

Bhakti, die Hingabe, wie Feuer so rein,
Entfacht in uns das Göttliche Sein.
In Karma Yoga wird das Wirken zur Tat,
Ein Dienst am Leben, das Liebe naht.

Mit Selbst-Analyse lehrst du uns sehn,
Die Wahrheit, die hinter den Schatten mag stehn.
Die 8 Glieder des Yoga, ein heiliger Plan,
Der Weg zur Befreiung, die Quelle voran.

Deine Retreats, Oasen der Zeit,
Bieten uns Ruhe und inneres Geleit.
Zur Befreiung, dem Ziel, führst du mit Macht,
Ein Weg ins Licht, in ewige Pracht.

Oh Yogani, Lehrer der stillen Kraft,
Dein Werk hat Millionen zur Tiefe gebracht.
Ein Dank sei dir, ein Lob für dein Tun,
Möge dein Licht ewig weiter ruh’n.