Zusammenfassung
In dieser Episode erklärst du, warum „höhere Einweihungen“ im Kriya Yoga überhaupt existieren – und für wen sie sinnvoll sind. Du startest mit den naheliegenden Einwänden: Viele scheitern schon daran, die erste Einweihung konsequent zu praktizieren (insbesondere im SRF-Kontext mit langer Vorbereitung). Warum also noch mehr Stufen?
Deine Kernthese: Höhere Einweihungen sind nicht für „alle“, sondern für jene, die es ernst meinen – oder an einen Punkt kommen, an dem sie es ernst meinen. Kriya Yoga ist in den Techniken zwar schlicht, aber die langfristige Konsequenz über Jahre ist die eigentliche Hürde.
Du verknüpfst das mit deiner eigenen Praxisbiografie: Von frühen Meditationen über Hong-Sau und OM bis zur Kriya-Einweihung (1988) und späteren Stufen. Ein wiederkehrendes Muster: Neue Techniken wirken oft anfangs sehr stark, doch nach Jahren lässt die „Besenwirkung“ nach. Genau dort setzt das System der höheren Einweihungen an: potentere Techniken zur passenden Entwicklungsphase.
Du gibst außerdem ein anschauliches Wirkmodell: Höhere Einweihungen können – richtig ausgeführt – eine Art Potenzierung der Wirkung ermöglichen, teils mit deutlich weniger Zeitaufwand im Vergleich zu sehr langen Wiederholungszahlen der Grundtechnik.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Vergleich SRF (Lehrbriefe/Briefwechsel) vs. dynastische Linie nach Shibendu Lahiri: In der dynastischen Linie erlebst du den Vorteil eines „Guru/Lehrer“-Prinzips mit konkreten Übungsaufgaben, Tagebuch/Plan, Nachhalten und Retreat-Rahmen – als motivierenden „Ansporn“, der Praxis stabilisiert und vertieft.
Zum Schluss betonst du: Höhere Einweihungen sind „Übungsmunition“ für ernsthafte Aspiranten, die über Grenzen ihres bisherigen Kriya-Zweigs hinauswollen – und du lädst Interessierte ein, diesen Weg in deinem Rahmen kennenzulernen.
Strukturiertes Transkript
Die höheren Einweihungen im Kriya Yoga: Warum sie sinnvoll sind
Einleitung: Braucht man wirklich höhere Einweihungen?
Viele Kriya Yoga Praktizierende stellen sich die Frage: Reicht nicht die erste Einweihung aus? Bei der Self-Realization Fellowship (SRF) muss man bereits lange auf diese erste Einweihung warten und sich intensiv vorbereiten. Viele scheitern sogar schon an der konsequenten Praxis dieser ersten Stufe. Warum sollte man sich dann mit höheren Einweihungen beschäftigen?
Die Antwort ist einfach: Die höheren Einweihungen sind für jene gedacht, die es mit ihrer spirituellen Entwicklung wirklich ernst meinen. Und ich bin überzeugt, dass jeder Mensch irgendwann an diesen Punkt kommen wird.
Für wen sind höhere Einweihungen geeignet?
Kriya Yoga besteht aus einfachen, wenigen und sehr effektiven Techniken. Sie sind nicht schwer zu erlernen, und die Einweihung selbst mitzumachen ist nicht kompliziert. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, die Praxis richtig durchzuführen und über Jahre konsequent dabei zu bleiben.
Für mich persönlich war Kriya Yoga ein reiner Spaziergang – das Beste, was mir passieren konnte. Ich gehe stark davon aus, dass ich Ähnliches bereits in früheren Leben praktiziert habe. Diese Praxis gehört zu meinem Leben, und ohne sie würde es mir deutlich schlechter gehen.
Der historische Kontext: Spirituelle Hochtechnologie aus Indien
In Indien gab es spirituelle Praktiken wie Kriya Yoga schon immer. Doch in unserer europäischen Kultur ist der Zugang zu dieser „spirituellen Hochtechnologie“ noch nicht lange möglich.
Indien ist der Exporteur dieser Techniken, und die Kanäle wurden erst mit Paramahansa Yogananda im 20. Jahrhundert geöffnet. Ab 1920 begann diese Entwicklung, und erst ab den 1950er Jahren kamen die ersten Berichte und Techniken nach Europa und Deutschland.
Mein persönlicher Weg mit Kriya Yoga
Die erste Einweihung (1988)
Ich erhielt 1988 nach einjähriger Vorbereitung meine Kriya Yoga Einweihung. Darauf hatte ich hingefiebert, und es war etwas ganz Besonderes für mich. Die Kriya-Lektionen musste ich mir zu Hause neben dem Studium aneignen, was nicht einfach war.
In den ersten Jahren nutzte ich die Techniken intensiv und spürte ihre Wirkung. Bereits bei Hong-Sau hatte ich festgestellt, wie kraftvoll neue Techniken wirken. Nach einigen Wochen oder Monaten kam dann die nächste Technik – die OM-Meditation, und nach einem halben Jahr die Kriya-Lektionen mit weiteren Techniken.
Der nachlassende Effekt
Mit der Zeit stellte ich jedoch fest, dass der „neue Besen“ aufhörte, gut zu kehren. Die Wirkung ließ nach. Das ist ein natürliches Phänomen: Jede Technik wirkt am besten unter optimalen Voraussetzungen, wenn man gut vorbereitet ist und sie zum richtigen Zeitpunkt der Entwicklung erhält.
Die zweite Einweihung (1994)
In meiner Meditationsgruppe in Fellbach bei Stuttgart erfuhr ich von den höheren Einweihungen. Ohne diese Gruppe hätte ich möglicherweise nie davon erfahren. 1994 schrieb ich an das Mutterzentrum in Los Angeles, und nach einem Briefwechsel über meine Praxiserfahrungen erhielt ich die zweite Einweihung mit den Lektionen 10 bis 14.
Diese anzueignen war wieder eine Aufgabe. Die Technik war potenter, aber es erforderte Motivation, sie mehrmals durchzuführen und zur Gewohnheit zu machen.
Ein interessanter Motivationstrick
Ich erinnere mich, dass ich damals eine junge Frau kennenlernen wollte, was Mut erforderte. Ich nutzte diese Herausforderung, um auch im Kriya Yoga weiterzukommen. Ich sagte mir: „Bevor ich zu dieser Frau fahre, praktiziere ich die zweite Einweihung.“ Wenn ich diese anstrengende Aufgabe geschafft hatte, würde ich das andere, vergnüglichere, aber ebenfalls Mut erfordernde angehen.
Über solche Tricks mit Zielsetzung und Belohnung schaffte ich es, mir die höhere Einweihung anzueignen und zur Gewohnheit zu machen.
Die dritte und vierte Einweihung (1997)
Nach einigen Jahren ließ auch hier die Wirkung nach. 1997 erhielt ich die dritte und vierte Einweihung, die bei der SRF zusammenkommen. Diese war relativ einfach zu erlernen, sehr wirkungsvoll, und ich praktizierte sie intensiv.
Der Sinn und Zweck höherer Einweihungen
Vorbereitung auf potentere Techniken
Die höheren Einweihungen fügen jeweils eine potentere Kriya-Technik hinzu. Man bereitet sich darauf vor, indem man die vorhergehenden Einweihungen erhält, praktiziert und Erfahrungen damit macht. Dadurch entwickelt man Körper, Geist und Bewusstsein weiter, um die höheren Techniken überhaupt sinnvoll anwenden zu können.
Die Potenzierung der Wirkung
Aus meiner Erfahrung würde ich sagen: Wenn man von einer ausgenutzten Technik zur nächsten höheren Einweihung übergeht, entspricht das ungefähr einer Potenzierung um das Zehnfache.
Ein konkretes Beispiel zur Verdeutlichung:
- Erste Einweihung: 12-14 Kriya-Atmungen in etwa 10 Minuten
- Zweite Einweihung: 1 Minute Praxis entspricht der gleichen Wirkung wie die 10 Minuten der ersten Einweihung
Wenn man die höhere Einweihung dann 3, 4, 5 oder 10 Mal macht, hat man das Hundertfache dessen, was man bei der zwölfmaligen Ausführung der normalen Einweihung erreicht.
Natürlich kann man die normale Einweihung auch 144 Mal machen (eine Maßzahl bei Yogananda und Shibendu Lahiri), dann gleicht sich das wieder aus – aber man braucht zehnmal so viel Zeit, um das Gleiche zu erreichen.
Die dynastische Linie: Shibendu Lahiri
Fünf höhere Einweihungen
In der dynastischen Linie von Shibendu Lahiri, dem Ur-Enkel von Lahiri Mahasaya, gibt es fünf höhere Einweihungen. Diese Anzahl und Art der höheren Einweihungen unterscheidet sich stark von anderen Kriya Yoga Linien.
Der Unterschied zum SRF-System
Ursprünglich lernte ich in der SRF über Lehrbriefe. Das war relativ mühsam. Mit etwas mentaler Stärke schafft man es, aber viele scheitern daran.
Bei Shibendu Lahiri hatte ich erstmals einen persönlichen Lehrer – einen Guru. In Indien ist „Guru“ einfach die Bezeichnung für Lehrer, nichts Besonderes oder Abgehobenes.
Übungspensen und Tagebuch
In der dynastischen Linie gibt es klare Übungspensen, die man absolvieren muss, um zur nächsten höheren Einweihung zugelassen zu werden. Man kann sich Zeit lassen, aber es ist ein starker Ansporn. Die Person, die einem die Aufgabe gestellt hat, prüft nach. Das schafft eine stärkere Motivation als der schriftliche Austausch mit dem „Mutterzentrum“ bei der SRF.
Retreats und gemeinsames Üben
Shibendu Lahiri zeigte die höheren Einweihungen, beauftragte aber erfahrene Kriyabans (bereits Eingeweihte), Fragen zu beantworten und die neu Eingeweihten zu unterstützen. Im Rahmen von Retreats konnte man gemeinsam üben, morgens die Übungen praktizieren und Fragen an die versierte Kriyabans stellen. Das war immer wieder ein Ansporn, sich in die Praxis reinzuhängen.
Die Unterschiede zwischen den Kriya Yoga Linien
Es gibt nicht viele Kriya Yoga Linien, die höhere Einweihungen lehren, und schon gar nicht fünf Stufen wie in der dynastischen Linie. Die Unterschiede zwischen den Linien sind erheblich:
- Unterschiedliche Anzahl höherer Einweihungen
- Unterschiedliche Arten und Techniken
- Große Unterschiede zwischen SRF und der dynastischen Linie
- Verschiedene Übungspensen und Anforderungen
Ermutigung statt Vorsicht
Bei der SRF wurde immer gewarnt: „Vorsicht, nicht zu viel machen!“ Bei Shibendu Lahiri gab es klare Ansagen: „Du machst jetzt diese Anzahl, um weiterzukommen.“
Das waren Höhen, die ich mir bei der SRF mit all den Vorsichtsaufrufen nie zugetraut hätte. In der dynastischen Linie wurde es einfach gemacht. Es gab andere, die es schon geschafft hatten, und dadurch traute ich es mir selbst zu und fand Wege, die einzelnen Einweihungsstufen nach der Reihe zu durchlaufen.
Meine aktuelle Praxis
Jetzt bin ich bei der letzten Einweihungsstufe und habe immer noch ein Pensum vor mir. Diese letzte Stufe ist so umfänglich, dass ich mir die Motivation nicht durch schnelles Durchrauschen nehmen möchte. Es ist etwas Schönes, immer noch ein Ziel vor Augen zu haben.
Fazit: Das Flugzeug zur Erleuchtung
Kriya Yoga wird als das „Flugzeug“ im Vergleich zu den „Ochsenkarren“ auf dem Weg zur Erleuchtung beschrieben. Doch die wenigsten werden mit ein bisschen normalem Kriya Yoga ihr Ziel erreichen. Dann ist es gut, wenn man noch „Übungsmunition“ bekommt, um weiterzumachen.
Die höheren Einweihungen erfüllen einen wichtigen Zweck:
- Sie sind für diejenigen, die mehr wollen und sich vertiefen möchten
- Die Effektivität potenziert sich von Stufe zu Stufe
- Sie geben einen schönen Ansporn zum Weiterüben
- Sie ermöglichen es, das letztendliche Ziel zu erreichen
Die Zukunft von Kriya Yoga
Ich gehe davon aus, dass immer mehr Menschen den Wert von Kriya Yoga erkennen werden. Der Sinn des Kriya Yoga ist es, sich selbst zu erforschen und das Ziel der Selbstvervollkommnung zu erreichen.
Wenn dies in den Mainstream kommt und die Menschen den Wert davon erkennen, dann geht es für die Einzelnen und für die Welt allgemein erst richtig los. Dafür arbeite ich, und dafür halte ich das Wissen bereit, das ich bei Shibendu Lahiri über diese höheren Einweihungen erhalten habe.
Mein Angebot
Momentan bin ich der einzige, der hier die höheren Einweihungen nach Shibendu Lahiri anbietet – vor allem für diejenigen, die mit ihrer Organisation oder ihrem Kriya-Pfad an Grenzen gekommen sind.
Ihr seid herzlich eingeladen, diese höheren Einweihungen kennenzulernen. Ich gehe davon aus, dass die meisten, die bereits gute Erfahrungen mit Kriya Yoga gemacht haben, den Wert davon erfahren und damit ein Stück weiterkommen können.
Vielleicht kommt ihr erst nach vielen Jahren hierher, um euch das abzuholen, was ich bereit bin zu geben.
Namaste
Gedicht: Oh Sri Yukteswar
Sri Yukteswar, Weiser, streng und klar,
ein Stern, der leuchtet, ewig wahr.
Du sahst im Schüler mehr als Sein,
ein Bote Gottes, licht und rein.
In Yogananda, deinem Kind,
erkanntest du den göttlichen Wind,
der Kriya’s Flamme weit entfacht
und trägt sie in die neue Zeit der Macht.
Dein Blick durchdrang das Schleier-Spiel,
kein Wort war leer, kein Rat zu viel.
Mit Strenge schufst du eine Bahn,
dass Wahrheit wirken konnte fortan.
Nicht Ruhm, nicht Ehre war dein Ziel,
dein Werk war Gottes reines Spiel.
Du warst der Pflug im Erdengrund,
damit der Same Frucht bekund‘.
Und als dein Schüler über’s Meer,
die Botschaft trug zu Menschen her,
da klang in seinem Wort dein Geist,
der heute tausend Herzen speist.
O Meister, stark, von Liebe voll,
du bist der Grund, der Ursprung, das Soll,
durch dich erblüht, was Lahiri begann,
Kriya Yoga für jedermann.
Sri Yukteswar, dein Name bleibt,
der Weg, den du für uns beschreibst,
führt in die Freiheit, weit und klar –
sei ewig gepriesen, du großer Avatar.
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Leicht überarbeitetes Transkript
Liebe Freunde des Kriya Yoga. Heute wieder zum Kriya Yoga ein Thema: Die höheren Einweihungen. Was soll das? Was ist der Zweck davon? Warum höhere Einweihungen im Kriya Yoga?
Reicht es nicht, diese eine Einweihung zu bekommen des Kriya Yoga auf die man ja bei der SRF schon gehörig lange warten muss und sich vorbereiten muss. Viele scheitern ja schon an der ersten Einweihung, die praktizieren diese gar nicht. Was soll das eigentlich? So viele Einweihungen?!
Zum Beispiel in der dynastischen Linie von Shibendu Lahiri, dort gibt es fünf höhere Einweihungen. Ja, was soll das alles? Gut, das sind berechtigte Fragen.
Denn die höheren Einweihungen sind in der Tat nur für jene gedacht, die es wirklich ernst meinen oder in der Phase der Entwicklung ihrer Spiritualität sind, in der sie es ernst meinen. Denn ich denke, jeder wird irgendwann einmal an den Punkt kommen, an dem er es ernst meint, und dann sind auch die höheren Einweihungen für ihn sehr sinnvoll. Für viele andere allerdings nicht. Oder zumindest vorläufig erst einmal nicht.
Denn ja, Kriya Yoga ist zwar einfach. Es sind einfache Techniken. Es sind wenige Techniken, sehr effektiv, nicht schwer zu erlernen oder sich anzuhören, die Einweihung mitzumachen. Das ist nicht schwierig. Aber dann das auch richtig durchzuführen oder konsequent über Jahre dran zu bleiben, das erscheint doch etwas schwieriger zu sein für den einen weniger, für den anderen mehr.
Also für mich persönlich war es ein reiner Spaziergang. Das war für mich das Beste, was mir passieren konnte. Gut, es hat vielleicht mal Tage gegeben, wo ich dann auch … aber ganz wenige eigentlich, vielleicht Launen. Aber im Grunde ist das etwas, was auf mich zugeschnitten ist, was ich möglicherweise seitdem ich in diese Welt, in dieses Leben herangeboren wurde, gesucht habe, weil ich sehr stark davon ausgehe, dass ich Ähnliches schon in früheren Leben praktiziert habe.
Ich denke auch, dass ich in einer Entwicklungsphase bin, wo das zum Leben gehört. Und wenn ich diese Möglichkeit, diese Einweihung, diese Übungen nicht hätte, dann würde es mir sehr übler gehen in diesem Leben. Also nicht ausdenken, wenn ich in einem Jahrhundert geboren wäre, in dem es diese Möglichkeit nicht gäbe oder in einem Land, in einem Jahrhundert …
Also in Indien glaube ich, gab es so etwas Ähnliches immer und man konnte immer drauf stoßen. Aber in unserer europäischen Kultur ist es noch nicht lange möglich, dass man Zugang zu dieser, wie ich das nenne, spirituellen Hochtechnologie bekommt.
Indien ist der Exporteur dieser spirituellen Hochtechnologie seit langer Zeit und die Kanäle wurden erst mit Yogananda im 20. Jahrhundert, 1920, ab der Zeit, wurden die Kanäle geöffnet und ab den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts kamen auch die ersten Berichte und die ersten Techniken, glaube ich, dann auch erst nach Europa, also Deutschland auch.
Aber gut, ich muss jetzt von mir ausgehen. Ich kenne jetzt nicht so viele, die es zu ernst nehmen wie ich. Wenn man dann wirklich einsteigt in den Kriya Yoga, dann merkt man, welche Kraft darin steckt, welches Potenzial, was man damit anfangen kann, was der bewirkt und dann wird man das praktizieren.
Ich habe dann aber festgestellt, dass mit der Zeit im Laufe der Jahre (also ich habe 1988, habe ich die Kriya Yoga Einweihung bekommen nach einjähriger Vorbereitung und habe darauf hingefiebert und das war für mich etwas ganz Besonderes oder ja, war ich natürlich glücklich, das erreicht zu haben.
Also ich hatte dann diese Kriya-Lektionen zu Hause und musste die dann erst einmal mir wieder aneignen, was auch nicht so einfach ist, neben dem Studium noch unterzubringen. Aber ich bin da drauf gekommen und habe das praktiziert seitdem. Ja, habe das mehrere Jahre so genutzt und habe die Wirkung auch verspürt. Allerdings mit der Zeit hat der neue Besen doch aufgehört so gut zu wirken, so gut zu kehren.
Also am Anfang, das habe ich dann immer festgestellt, wenn man eine neue Technik bekommt, also es war schon bei Hong-Sau so. Da habe ich mich darauf gestürzt, ein paar Wochen oder Monate damit gearbeitet. Dann war es auch gut, die nächste Technik zu bekommen, die OM-Meditation, danach nach einem halben Jahr die Kriya- Lektionen mit weiteren Techniken und die haben immer gut gewirkt und haben einen weitergebracht. Tiefe Meditationen waren damit möglich. Aber das hat dann mit der Zeit eben nachgelassen.
Dann war der Punkt gekommen, an dem ich mich an diese höheren Einweihungen erinnerte. Ich war damals in Fellbach (nahe Stuttgart) in einer Meditationsgruppe (der SRF) und da wurde dann ein bisschen auch gesprochen über derartige Dinge. Wenn ich in dieser Gruppe nicht gewesen wäre, möglicherweise hätte ich nie erfahren oder daran gedacht, dass es höhere Einweihungen gibt.
Irgendwie bin ich darauf gekommen, es gibt höhere Einweihungen, da habe ich dann, ich glaube, das war so 1994, erst habe ich dann an das Mutterzentrum geschrieben in Los Angeles und dann wurde abgefragt, welche Erfahrungen ich mache mit meiner Praxis.
Dann ging, glaube ich, ein Briefwechsel sogar ein bisschen hin und her mit Änderungswünschen und Klarstellungen und dann bekam ich die zweite Einweihung, nachdem ich mich also dafür beworben hatte. Die zweite Einweihung bestand, glaube ich, aus vier Lektionen, 10, 11, 12, 13 oder 14
Dann habe ich damit dann zu tun gehabt und die hat dann wieder … Also das war erstens mal wieder eine Aufgabe, mir die anzueignen, so von Lektionen her. Dann einmal durchzuführen, war schon anstrengend und die Motivation aufzubringen, das mehrmals durchzuführen, dann die Gewohnheit sich anzueignen, diese doch potentere Technik dann zu nutzen.
Ich kann mich erinnern, das war damals, da hatte ich gerade ein Frauenthema, also eine junge Frau für die ich mich interessierte. So habe ich das genutzt, diese Aufgabe, mich dieser Frau zu nähern, was Mut erforderte. Diese Aufgabe habe ich benutzt, um auch im Kriya Yoga weiterzukommen.
Ich habe mir nämlich gesagt, also es erfordert jetzt Mut da hinzufahren zu dieser Frau und die anzusprechen und es erfordert auch Mut oder auch Kraft und Anstrengung, diese Kriya Yoga, zweite Einweihung zu praktizieren. Zwölfmal war, glaube ich, die Ansage. Ich habe das eben, glaube ich, beim ersten Mal noch nicht geschafft und habe da mehrere Versuche gebraucht und dann habe ich mir gesagt, ja bevor ich da hinfahre, mache ich das und wenn ich dann diese Aufgabe der Praxis der höheren Einweihung geschafft habe, dann werde ich das andere, das mehr Vergnüglichere auch Anstrengende, auch Mut erforderte, dann angehen.
So habe ich dann über diese Tricks mir selbst zu verhandeln und mir selbst Ziel zu setzen und mich selbst zu belohnen, damit habe ich das geschafft, dann mir die höhere Einweihung anzueignen und bin dann auf den Geschmack gekommen und habe dann über diesen Wege dann auch die Gewohnheit erzeugt oder geschaffen, die dann regelmäßig anzuwenden.
Da wieder genauso, also die Wirkung, erst einmal muss man sie praktizieren, man muss sie lernen, dann muss man sie gut praktizieren, also richtig praktizieren, um überhaupt die richtige Wirkung zu bekommen. Dann, wenn man die enorme Wirkung dann wirklich verspürt, dann heißt es, das richtig auszulutschen, wie ich sage. Also dann das herauszuholen, was mit dieser neuen Technik möglich war.
Dann habe ich aber wieder festgestellt, dass nach einigen Jahren die Wirkung nachlässt oder nicht mehr so stark ist, und dann habe ich wieder daran gedacht, die nächste höhere Einweihung, ich glaube, das war 1997. Damals habe ich dann die dritte und vierte Einweihung, die kommen bei der SRF zusammen.
Die habe ich mir wieder angeeignet, die ist relativ einfach gewesen, sehr wirkungsvoll und dann habe ich die wieder praktiziert.
Dieser Sinn der höheren Einweihung ist eben, dass da eine potentere Kriya Technik dann hinzugenommen wird, auf die man sich vorbereitet, indem man die vorgehehenden Einweihungen erhält, praktiziert und damit Erfahrungen macht und seinen Körper, seinen Geist, sein Bewusstsein weiterentwickelt, um überhaupt die höheren Einweihungstechniken dann sinnvoll anwenden zu können.
Also das ist die Frage: Warum? Also erstens mal jede Technik wirkt unter den optimalen Voraussetzungen, dass man dafür gut vorbereitet ist und dass sie zum richtigen Zeitpunkt der Entwicklung an einen herangetragen wird. Nach einiger Zeit lässt diese Wirkung nach. Dann ist es gut, die nächste höhere Einweihungsstufe zu bekommen.
Jetzt von der Wirkung her, das zu beurteilen oder mal eine Hausnummer zu geben: Also meine Empfindung ist, wenn man halt eine Technik praktiziert, die ausgeluscht hat und dann die nächste Technik bekommt, also die nächste höhere Einweihung, dann ist das ungefähr eine Potenzierung, sagen wir um das Zehnfache.
Also eine enorme Steigung, die man da in der Zeiteinheit damit an Effektivität oder an Energie hereinziehen, dann induzieren kann mit der höheren Einweihungstechnik.
Also sagen wir, ich nutze die normale Kriya Atmung, also die normale Kriya Einweihung, mit der viele Menschen zufrieden sind, wobei man vermuten kann, dass die das dann auch nicht mehr so konsequent dann nutzen oder zumindest nicht dann unbedingt weiterkommen wollen.
Aber auf jeden Fall, wenn man damit weiterkommen will und das praktiziert, dann macht man zwölf Kriya-Atmungen, zwölf bis 14, ungefähr sagen wir dann zehn Minuten, was man dafür braucht und wenn man jetzt die höhere Einweihung bekommt, die macht man dann normalerweise im Anschluss an die erste Einweihung, die zweithöchste Einweihung kommt gleich danach.
Also nach den zehn Minuten für die zwölf Kriya Atmungen macht man die höhere Einweihung nur eine Minute und die ist in dieser einen Minute genauso stark oder potent wie die Ausführung der ersten Einweihung des Kriya Pranayama zwölf Mal oder 14 Mal in zehn Minuten.
Wenn man diese höhere Einweihung dann drei, vier, fünf, oder zehn Mal macht, dann hat man das Hundertfache von dem, was man bei der zwölfmaligen Ausführung der normalen Einweihung bekommt.
Also so ungefähr kann man das rechnen, man kann natürlich diese normale Einweihung auch 144 Mal machen, was bei Yogananda auch eine Maßzahl ist und auch bei Shibendu Lahiri. Dann gleich sich das wieder aus aber man braucht eben viel länger dafür. Man braucht dann zehn Mal so viel Zeit, um das Gleiche zu erreichen.
Und genauso ungefähr kann man auch die Wirkung der Kriya Technik, des eigentlichen Kriya Yoga, also des Kriya Pranayama, der Kriya Techniken im Vergleich zu den vorbereitenden Techniken, also des Hong-Sau und der OM Meditation im Rahmen der SRF oder auch in meiner Einweihung dann einschätzen.
Also das eben, diese Zugabe von höheren Einweihungen für diejenigen, die es wirklich ernst meinen und die weiterkommen wollen. Deswegen auch der besondere Sinn und der Nutzen der Einweihungsform von der dynastischen Linie.
Ich habe ja ursprünglich in der SRF gelernt über Lehrbriefe und für mich war dann das: Also diese Einweihungen in der dynastischen Linie über Shibendu Lahiri, also dem Ur-Enkel von Lahiri Mahasaya das war für mich etwas Neues, einen Guru zu haben, also einen persönlichen Ansprechpartner, einen persönlichen Lehrer.
Also dieser Guru ist natürlich im Vergleich zu Yogananda … Darüber werde ich noch ein Video machen, wie ich das selbst beurteile, oder wie ich den Shibendu Lahiri kennengelernt habe in meiner persönlichen Auseinandersetzung mit ihm über fast 10 Jahre. Er ist von der Statur her weit hinter Paramahansa Yogananda. Aber andererseits: Er hat nur die Techniken vermittelt und die einigermaßen gut, soweit ich das beurteilen kann oder davon gehe ich mal aus.
Bei mir haben sie zumindest gut funktioniert. Also ich bin zufrieden damit. Und er muss auch kein allsehender, gottverwirklichter Guru sein, um solche Techniken zu vermitteln.
Das wird man überall finden, dass der Guru selbst also in der SRF ist es genauso, bei Sadhguru heutzutage, der seine Techniken natürlich auch nicht mehr persönlich … Jetzt mit Online-Kursen ist natürlich wieder möglich, aber es ist nicht viel schlechter, möglicherweise sogar teilweise besser, wenn einer der das regelmäßig macht, der mehr Blick für das Detail hat, das vermittelt, wie wenn das der Guru selbst macht, der mit ganz anderen Aufgaben überhäuft ist, dafür gar keine Zeiten hat und dafür sich gar nicht zu viel Zeit nimmt.
Also ich wollte ja erzählen, wie das eben im Vergleich zu den Lehrbriefen bei der SRF ist. Also das war immer relativ mühsam, sich das anzueignen in der SRF, dort aus Lehrbriefen heraus. Gut, wenn man ein bisschen mentale Stärke mitbringt, schafft man das. Aber viele scheitern glaube ich daran
und dann ist ein persönlicher Guru, ein Lehrer, muss man ja sagen. Guru, das klingt in Deutschland ein bisschen abgehoben. In Indien ist Guru aber einfach der Lehrer. Dort ist auch der Schullehrer, der Schullehrer in der Grundschule, das ist auch der Guru, also nichts Besonderes.
Da habe ich halt festgestellt, dass dann diese Aufgaben, die in der dynastischen Linie mit den höheren Einweihungen dann immer mitgegeben wurden. Dort gab es oder gibt es ein Übungspensum, das ich jetzt auch vermittle, das man absolviert haben muss, um für die nächste höhere Einweihung zugelassen zu werden.
Dafür kann man sich dann Zeit lassen. Aber es ist dann ein Ansporn. Man hat die Person, die einem diese Aufgabe gestellt hat und diese Person prüft also auch nach. Da ist der Anreiz dann genauer zu üben und ja, und die Motivation ist da stärker vorhanden, als jetzt das in der SRF war, wo man sich da nur über Lehrbriefe, Lehrbriefe und schriftlich dann ausgetauscht hat.
Dann wurde immer mit Mutterzentrum unterschrieben. Es gab also keine Person, an die man sich konkret wenden konnte. Gut, wenn man da mehrmals hinfährt, dann kann man vielleicht eine Bezugsperson da erhalten. Aber in den 80er und 90er Jahren, wo ich da zugange war, da war es eben nicht so leicht da hinzufahren und da hat mir das ein bisschen gefehlt. Oder es hat mir nicht gefehlt, es war nicht da und ich habe das als normal empfunden.
Dann bei den höheren Einweihungen, bei Shibendu Lahiri, wo dann eben mit Tagebuch und Übungsplan dann diese höheren Einweihungen gezeigt wurden, dann eingeübt wurden. Also der Shibendu Lahiri hat die gezeigt, die höheren Einweihungen hat die aber dann von Kriyabans, also diejenigen, die diese Einweihungen schon genossen hatten, die wurden beauftragt, falls Fragen noch seien, dann sich dem Schüler, dem neu Eingeweihten dann zu widmen und Fragen zu beantworten.
Im Rahmen eines Retreats konnte man dann auch schön gemeinsam üben und morgens immer diese Übungen machen und dann dazu die Fragen stellen, an diejenigen Kriyabans, die eben damit durch eigene Praxis schon versiert waren. Das ist halt immer wieder ein Ansporn, sich wieder ein bisschen reinzuhängen in die Praxis und so immer noch ein Ziel vor Augen zu haben.
Wenn man jetzt mit der ersten Einweihung im Kriya Yoga die erhalten hat, dann praktiziert man, dann merkt man: Gut, die wirkt einfach nicht mehr so gut. Dann schätze ich mal, dass sehr viele in der Praxis nachlassen, die nicht mehr so geflissentlich ausführen. Das war auch bei mir so, gebe ich zu.
Dann schleicht sich da ein niedrigeres Niveau ein. Ja, man erreicht nicht mehr das, was man herausholen könnte und wenn man halt jetzt noch höhere Einweihungen hat und die sind im Vergleich zur SRF bei dieser dynastischen Linie, von der ich ja diese Einweihungsformen da bekommen habe, dann auch enorm fordernder.
Grundsätzlich muss man sagen, dass es auch nicht so viele Kriya Yoga Linien gibt, wo höhere Einweihungen gelehrt werden oder diese Anzahl von 5 höheren Einweihungen.
Dazu muss ich, glaube ich, noch einmal ein eigenes Video, einen eigenen Podcast aufnehmen dazu, welche Unterschiede zwischen den Kriya Yoga Linien bestehen. Definitiv in der Anzahl und in der Art der Höheren Einweihungen, die sind also auch nicht gleich irgendwie, sondern es bestehen große Unterschiede zwischen den höheren Einweihungen der SRF und den Höheren Einweihungen bei Shibindu Lahiri in der dynastischen Linie.
Durch Bekanntschaften, die mir ein bisschen was davon erzählt haben, habe ich auch noch ein bisschen Einblick in andere höhere Einweihungen gewonnen und da muss ich auch sagen: Es bestehen große Unterschiede. Die Anzahl der höheren Einweihungen unterscheiden sich und das, was ich bei Shibindu Lahiri in der dynastischen Linie kennengelernt habe, das hat mich anfangs stutzig gemacht, wie das funktionieren soll.
Aber andererseits empfand ich das als ein schönes System, dass man immer von der einen Einweihung zur nächsten eine Aufgabe eine Aufgabe bekommen hat. Man kann sich so lange Zeit lassen, wie man will. Man kann daran knappern und man hat immer ein Ziel vor sich und dadurch praktiziert man mehr und traut sich auch mehr zu.
Also in der SRF wurde immer gewarnt, man sollte nicht zu viel machen: Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht! Bei Shibendu Lahiri in der dynastischen Linie gab es dann einfach diese Ansage: Du machst jetzt diese Anzahl, um weiterzukommen, was ich mir bei der SRF gar nicht zugetraut hätte oder ja das wären astronomische Höhen gewesen, was ich nie selbstständig dann mit den ganzen Vorsichtsaufrufen mir getraut hätte.
Dort (bei Shibendu Lahiri) wurde es einfach gemacht, da gab es andere, die es schon gemacht haben, und dann habe ich mir es eben selbst zugetraut und habe dann auch Wege gefunden, dort die einzelnen Einweihungsstufen nach der Reihe durchzugehen.
Jetzt bin ich bei der letzten Einweihungsstufe und habe immer noch ein Pensum vor mir, weil die letzte Einweihungsstufe so, so umfänglich ist, wenn man das korrekt machen will und ich werde es auch nicht jetzt leichtwertig durch schnelles Durchrauschen dann mir diese Motivation nehmen, immer noch ein Ziel vor Augen haben zu haben. Das ist eben was Schönes …
Das ist eigentlich das, was ich zu den höheren Einweihungen sagen wollte. Die erfüllen einen Zweck darin dass diejenigen, die noch mehr wollen, die sich da reinsteigern …
Der Kriya Yoga wird zwar als das Flugzeug im Vergleich zu den Ochsenkarren auf dem Weg zur Erleuchtung angepriesen. Aber die wenigsten werden halt mit ein bisschen normalem Kriya Yoga ihr Ziel erreichen und dann ist es gut, wenn man halt noch Übungsmunition bekommt, um weiterzumachen. Es ist ein schöner Ansporn.
Die Effektivität oder die Wirkung ist von Einweihungsstufe zu Einweihungsstufe potenziert. Das kann ich wohl sagen und damit hat jeder die Möglichkeit, weit zu kommen und das letztendliche Ziel zu erreichen.
Es ist also für diejenigen gedacht, die es wissen wollen. Ich gehe davon aus, dass diejenigen, die es wissen wollen, immer zahlreicher werden, dass Kriya Yoga, ja der Sinn des Kriya Yoga, sich selbst zu erforschen, das letztendliche Ziel der Selbstvervollkommnung damit erreicht werden kann.
Wenn das mal in den Mainstream kommt, dass die Leute den Wert davon erkennen, dann geht es für die einzelnen und für die Welt allgemein erst richtig ab. Da hinzukommen, dafür arbeite ich und dafür halte ich auch das Wissen, das ich bei Shibendu Lahiri über diese höheren Einweihungen erhalten habe.
Ich glaube, ich bin jetzt zur Zeit, im Moment sogar der einzige, der hier die höheren Einweihungen nach Shibendu Lahiri anbietet, vor allen Dingen für diejenigen, die eben an dem Punkt angelangt sind, wo sie mit ihrer Organisation, mit ihrem Kriya Pfad mit ihrem Kriya-Zweig an Grenzen gekommen sind.
Die sind herzlich eingeladen, hierher zu kommen und diese höheren Einweihungen zu kosten. Ich gehe davon aus, dass die meisten, die schon gute Erfahrungen mit Kriya Yoga gemacht haben, den Wert davon erfahren können und dann damit eben ein Stück weiterkommen können.
Das biete ich an und lade euch herzlich ein, möglicherweise erst nach vielen Jahren hierherzukommen und euch das abzuholen, was ich bereit bin zu geben. Namaste
Herzlichen Gruß an euch, lasst ein Like da, wenn ihr wollt. Abonniert den Kanal, empfehlt ihn möglicherweise weiter. Bis zum nächsten Mal. Tschau.
Der heutige Song wieder aus dem Sri Yukteswar Album
Oh Sri Yukteswar orient
Sri Yukteswar, Weiser, streng und klar,
ein Stern, der leuchtet, ewig wahr.
Du sahst im Schüler mehr als Sein,
ein Bote Gottes, licht und rein.
In Yogananda, deinem Kind,
erkanntest du den göttlichen Wind,
der Kriya’s Flamme weit entfacht
und trägt sie in die neue Zeit der Macht.
Dein Blick durchdrang das Schleier-Spiel,
kein Wort war leer, kein Rat zu viel.
Mit Strenge schufst du eine Bahn,
dass Wahrheit wirken konnte fortan.
Nicht Ruhm, nicht Ehre war dein Ziel,
dein Werk war Gottes reines Spiel.
Du warst der Pflug im Erdengrund,
damit der Same Frucht bekund’.
Und als dein Schüler über’s Meer,
die Botschaft trug zu Menschen her,
da klang in seinem Wort dein Geist,
der heute tausend Herzen speist.
O Meister, stark, von Liebe voll,
du bist der Grund, der Ursprung, das Soll,
durch dich erblüht, was Lahiri begann,
Kriya Yoga für jedermann.
Sri Yukteswar, dein Name bleibt,
der Weg, den du für uns beschreibst,
führt in die Freiheit, weit und klar –
sei ewig gepriesen, du großer Avatar.



