Kurzzusammenfassung

Die Episode vergleicht die Fortgeschrittenen Yoga Übungen (FYÜ/Yogani) mit dem Kriya-Yoga-Weg (u. a. SRF, dynastische Linie). Kernaussage: Kriya Yoga ist in der Praxis fordernder und für viele wirkmächtiger – weniger Vielfalt, dafür konsequente, täglich eingeübte Kerntechniken. Du schilderst Zielumfänge (z. B. 144 Kriyas bei SRF), betonst „Qualität vor Quantität“, beschreibst deine „Pflicht/Kür“-Routine (12 als Minimum; Module mit Kechari/Wechselatmung; Ergänzungen aus höheren Einweihungen) und die Rolle eines persönlichen Lehrers vs. reinem Selbststudium. Am Ende: dein Song „Oh, Sri Yukteswar sitar“.

Transkript strukturiert

Kriya Yoga vs. Fortgeschrittene Yoga Übungen: Was bringt wirklich den spirituellen Fortschritt?

Eine häufig gestellte Frage lautet: Sind die Fortgeschrittenen Yoga Übungen (FYÜ) oder der Kriya Yoga fortgeschrittener? Welche Methode ist wirkmächtiger? In diesem Artikel möchte ich diese wichtige Frage differenziert beleuchten.

Die gängige Sichtweise: Yoga Übungen als Voraussetzung

Lange Zeit habe ich vertreten, dass die Yoga Übungen – insbesondere das System von Yogani – eine gute Voraussetzung für die Kriya Yoga Einweihung darstellen. Sie dienen sozusagen als Vorarbeit, die den Körper und Geist auf die intensivere Praxis vorbereitet.

Nach meinen Erfahrungen bleibt dies im Wesentlichen meine Überzeugung: Der Kriya Yoga ist eindeutig das Wirkmächtigere.

Allerdings wurde ich während einer Einweihungsveranstaltung mit einer berechtigten Frage konfrontiert: Worauf gründet sich meine Ansicht, dass Yoganis Lektionen nicht so fortgeschritten sind? Das veranlasste mich, meine Position genauer zu überdenken und zu präzisieren.

Die Wahrheit liegt in der Praxis, nicht in der Theorie

Das ist der entscheidende Punkt: Yogani vermittelt tatsächlich viele fortgeschrittene Techniken – teilweise sogar fortgeschrittene Kriya Yoga Techniken wie die Kinnpumpe. Theoretisch sind die Lehren also umfassend.

Das Problem liegt nicht darin, was angeboten wird, sondern darin, wie es in der Praxis umgesetzt wird. Ich muss ehrlich zugeben: Ich habe kaum jemanden getroffen, der die fortgeschrittenen Techniken von Yogani wirklich konsequent anwendet.

Die meisten Menschen tun folgendes:

  • Sie schnuppern in verschiedene Techniken hinein
  • Sie holen sich einige Informationen heraus
  • Sie üben sporadisch und oberflächlich
  • Sie durchziehen die Praxis nicht mit der erforderlichen Disziplin

Das Anforderungsniveau: Ein entscheidender Unterschied

Hier zeigt sich der fundamentale Unterschied zwischen den beiden Systemen:

Kriya Yoga nach der SRF

Bei der Self-Realization Fellowship (SRF) beginnt man mit 12 Kriyas (Kriya-Atemzüge). Im weiteren Verlauf steigert man sich regelmäßig und strebt idealer Weise 144 Kriyas an. Das ist beachtlich.

Yogananda selbst empfahl jemandem sogar, täglich 144 Kriyas zu praktizieren. Lassen Sie mich ausrechnen, was das bedeutet:

Die mathematische Realität:

  • Eine Kriya-Atmung sollte etwa 30 Sekunden dauern (15 Sekunden Einatmung, 15 Sekunden Ausatmung)
  • 144 Kriyas ÷ 2 = 72 Minuten reine Atemtechnik
  • Inklusive Vorarbeit und Nacharbeit: mindestens 1,5 bis 2 Stunden täglich

Das erfordert ernsthafte Disziplin und Fertigkeit im Umgang mit diesen Techniken.

Meine persönliche Praxis

Ich muss gestehen: Ich praktiziere nicht 144 Kriyas täglich. Mittlerweile reichen mir 12 Kriyas, und ich habe gelernt, dass Qualität vor Quantität geht.

Sowohl beim Kriya Yoga als auch bei den Fortgeschrittenen Yoga Übungen (FYÜ) gilt: Wenn du wenige Techniken machst, aber exakt und effektiv, bringst du mehr heraus, als wenn du viel praktizierst, aber unkonzentriert und unfokussiert.

Mit wenigen, gut ausgeführten Techniken erreichst du dein spirituelles Pensum genauso gut oder sogar besser als mit viel oberflächlicher Praxis.

Mein System: Pflicht und Kür

Aus meiner Sportvergangenheit kenne ich das Konzept von Pflicht und Kür – wie beim Eiskunstlaufen. Ich übertrage dieses Modell auf meine Kriya Yoga Praxis:

Pflicht (das Minimum):

  • 4 normale Kriya-Atmungen
  • 4 Kriya-Atmungen mit Kechari (Zungenposition) und Wechselatmung
  • 4 abschließende Kriya-Atmungen
  • Insgesamt: 12 Kriyas täglich

Kür (je nach Belieben zusätzlich):

  • Viele zusätzliche Kriya-Atmungen statt der ersten 4
  • Variationen mit Kechari und abschließenden Atmungen
  • Spezielle Wirbelsäulenatmungstechniken

Die höheren Einweihungen

Darüber hinaus habe ich die höheren Einweihungen bei Shibendu Lahiri absolviert, die ich ebenfalls lehrte. Diese umfassen 3 Stufen mit jeweils mehreren fortgeschrittenen Techniken. Nähere Details hierzu finden sich in der Podcastfolge 43 zur Thematik der höheren Einweihungen.

Kriya Yoga bei Shibendu Lahiri: Klare Etappenziele

Shibendu Lahiri (+ 2024) vermittelt Kriya Yoga mit präzisen Übungszielen für jede Stufe. Auf den ersten Blick wirken diese Ziele horrend und unmachbar. Jedoch hatten Vorgänger vor mir bestätigt, dass sie diese durchlaufen haben.

Das war für mich der Ansporn, es ebenso zu tun. Und das Ergebnis: Ich habe um ein Vielfaches mehr aus meiner Praxis herausholen können, als ich mir mit den SRF-Lehrbriefen zugetraut hätte.

Diese deutliche Steigerung verdanke ich dem System klarer Etappenziele und dem Wissen, dass andere dies bereits bewältigt haben.

Warum Kriya Yoga wirkmächtiger ist als FYÜ

Nach dieser ausführlichen Analyse bleibe ich bei meiner Aussage: Kriya Yoga, insbesondere mit einem System von Grundeinweihung und höheren Einweihungen, ist das forderndere und effektivere System.

Die Gründe:

1. Klare Struktur und Progression

Kriya Yoga folgt einem strukturierten Aufbau mit klar definierten Einweihungsstufen. Jede Stufe baut auf der vorherigen auf und erfordert demonstrierten Fortschritt.

2. Persönlicher Lehrer als Katalysator

Bei Yogani hingegen fehlt oft der persönliche Lehrer. Das Selbststudium funktioniert nur bei wenigen Menschen. Die meisten kratzen nur an der Oberfläche, weil:

  • Keine Überprüfung der Praktizierenden stattfindet
  • Die Motivation durch einen äußeren Ansporn fehlt
  • Keine Anpassung an individuelle Bedürfnisse möglich ist

3. Fokus auf Kernlektionen

Yogani bietet viele Techniken an. Beim Kriya Yoga konzentriert man sich auf wenige, hocheffektive Techniken, die ein ganzes Leben lang täglich praktiziert werden sollen.

Diese Fokussierung auf das Wesentliche ist der Schlüssel zu dauerhaftem Fortschritt. Während Menschen bei Yogani herumpicken und sporadisch praktizieren, sind Kriya Yoga Praktizierenden zu einer konsistenten, jahrzehntelangen Routine verpflichtet.

Yoganis Mantren-Einweihungen: Ein anderes System

Yogani hat auch sogenannte Mantren-Einweihungen und Mantren-Erweiterungen, die nach bestimmter Zeit in Angriff genommen werden können. Diesen System hat seine Regeln und Struktur.

Allerdings: Das hat einen ganz anderen Stil und Stellenwert als die Kriya Yoga Einweihungen. Bei Yogani liest man Lektionen, das Material verbleibt eher oberflächlich im Gedächtnis. Dies hat nicht die Verbindlichkeit und den existenziellen Anspruch, den ich bei Kriya Yoga erlebt habe.

Das Urteil: Warum Kriya Yoga das Hauptmodell ist

Ich komme zu folgendem Fazit: Yoganis Lektionen sind unterstützend sehr wertvoll, bieten gutes Material und einige fortgeschrittene Techniken. Aber:

Kriya Yoga mit einem strukturierten System von Einweihungen, klaren Etappenzielen und idealerweise mit einem lebenden Lehrer ist das fordernde und effektive Hauptmodell.

Die entscheidende Variable ist nicht das Angebot, sondern die Umsetzung. Kriya Yoga zwingt durch sein System dazu, konsequent und diszipliniert zu praktizieren. Das ist es, was Spiritualität auf ein neues Niveau hebt.

Wer Vergleichbares bei Yogani erreichen will, müsste:

  • Die gleiche Disziplin aufbringen
  • Die gleiche Zeitinvestition leisten
  • Den gleichen Fokus bewahren
  • Sich selbst zur Rechenschaft ziehen

Das gelingt den wenigsten ohne externe Struktur und einen Lehrer.


Namaste. Alles Gute. Hari Om Tat Sat.


Bonus: Das Lied „O Sri Yukteswar“ von Bernd Prokop

O Sri Yukteswar, weiser Giri Leuchtturm der Wahrheit, Meister der Stille Dein Leben war ein Tempel der Weisheit Dein Geist, ein Spiegel göttlicher Fülle

In Serampore stand dein Ashram Ein Ort, wo Suchende Frieden fanden Dein Blick durchdrang die Illusion Dein Wort entzündete die inneren Gedanken

Du lehrtest die Wissenschaft der Seele Die Einheit von Materie und Geist „Die Heilige Wissenschaft“, dein Werk Zeigt uns den Weg, der niemals kreist

Transkript mit geringen Korrekturen

Hallo! Liebe Freunde des Kriya Yoga heute zur Frage: Was sind die fortgeschritteneren Techniken oder was ist fortgeschrittener? Die Fortgeschrittenen den Yoga-Übungen (FYÜ) oder der Kriya Yoga, die Kriya Yoga Einweihung, die ich zum Beispiel anbiete oder die auch bei der SRF angeboten wird.

Ich habe eigentlich das immer so gepredigt oder verlautbaren lassen, dass Yoganis Lektionen und das, was er vermittelt, eine gute Voraussetzung ist oder Vorarbeit, um sich dann in den Kriya Yoga einweihen zu lassen, weil für mich der Kriya Yoga eindeutig das Wirkmächtigere ist.

Allerdings hat mich dann im Zuge einer Einweihungsveranstaltung jemand darauf angesprochen und gefragt, warum ich da eigentlich darauf komme, dass Yogani nicht so fortgeschritten ist.

Und dann habe ich das erklärt: Ja im Grunde bringt Yogani sehr viele Techniken, bringt auch sehr viel Gutes, auch fortgeschrittene Techniken. Aber ich muss halt sagen, die fortgeschrittenen Techniken, dazu habe ich bis jetzt kaum jemanden getroffen, der diese auch anwendet. Also die meisten schnuppern da hinein, holen sich einige Informationen raus, aber es sind nicht so viele, die das dann wirklich durchziehen und dann auch in einer Form durchziehen, dass es so anspruchsvoll ist, wie das beim Kriya Yoga gefordert und in der Regel auch dann erhalten wird.

Also sprich: Bei der SRF, wenn man dort den Kriya Yoga lernt, dann fängt man zwar mit 12 Kriyas an.]] In der Regel steigert man das aber und kommt dann auf, ja, 144 ist eigentlich das, was man in der SRF so erreichen sollte und dann … Ich habe mal gehört, dass Yogananda jemandem empfohlen hat, bei 144 zu bleiben, täglich, was natürlich schon ziemlich anstrengend ist und fordernd.

Denn bei Yogananda gibt es diese Maßzahl, dass eine Kriya-Atmung so 30 Sekunden dauern sollte, also 15 Sekunden für das Einatmen, 15 Sekunden für das Ausatmen. Wenn man das hochrechnet, dann sind das bei 144 durch zwei also 72 Minuten. Das sind dann schon ein ein Viertel Stunden mit Vorarbeit und Nacharbeit sind das schätzungsweise, ja, ein einhalb mindestens bis zwei Stunden und das täglich zu machen, das erfordert schon viel Disziplin, viel Fertigkeit, um mit diesen Techniken umzugehen. Also ich persönlich mache nicht so viel, muss ich zugeben.

Denn mir reichen inzwischen eigentlich 12. Aber es heißt beim Kriya Yoga und auch bei den Fortgeschrittenen Yoga Übungen (FYÜ), wenn du wenige machst, aber exakt und ja entsprechend effektiv, dann bringt das mehr, als wenn du viel machst. Mit wenigen erfüllst du dein Pensum möglicherweise genauso gut oder besser, als mit vielem Herumgehocke, unkonzentriert und ja eben nicht auf die Techniken oder auf das Üben fokussiert.

Ja und ich mache ja also 12, aber im Grunde ist 12 das Minimum und weil ich ja aus einer Sportvergangenheit komme und viel da immer auch angeschaut habe.

Dort gibt es ja die Pflicht und die Kür beim Eiskunstlaufen zum Beispiel. Pflicht ist das, was man eben machen muss, und Kür ist das, was man noch wählen kann. Also Pflicht sind für mich 12, und Kür ist natürlich dann je nach Belieben, dass man dann auch mal mehr macht.

Also ich mache ja erst mal 4 normale, dann 4 mit Kechari und mit Wechselatmung zusammen und 4 dann noch einmal zum Abschluss. Das ist die Pflicht. Und wenn ich die Kür mache, dann mache ich meistens viele Kriya-Atmungen statt der ersten 4, und mit Kechari 4 und den 4 zum Abschluss schließe ich dann die Wirbelsäulenatmung ab.

Aber dann kommt eben noch das, was ich in den höheren Einweihungen gelernt habe. Da mache ich auch jeweils—also es gibt da 3 Stufen—und von jeder Stufe mache ich eine Technik mehrere Atemzüge. Genaueres dazu findet man dann in der Podcastfolge 43, wo es um die höheren Einweihungen geht.

Bei Shibendu Lahiri (+ 2024), wie ich das jetzt auch so vermittle, gibt es klare Übungsziele und ich habe die selber schon durchlaufen, die erscheinen zwar horrend und nicht machbar. Aber ich hatte Vorläufer, die mir bestätigt haben, dass sie es gemacht haben, also Kriya Yoga ist ja mehr so eine Individualpraxis, wo man jetzt natürlich nicht dabei sitzt und das auch nicht überprüfen kann, was ein anderer macht.

Man verlässt ich auf das, was gesagt wird. Aber ich gehe davon aus, dass die dann das auch gemacht haben. Das war natürlich Ansporn, das ebenfalls zu machen. Da habe ich dann um ein Vielfaches mehr von Praxis bei mir herausgeholt, als ich mir das zugetraut habe in der Form von der SRF, den SRF Lehrbriefen (auf Englisch sind das auch Lektionen) oder den Lektionen von Yogani.

Dort ist gutes Material dabei, auch fortgeschrittene Kriya Techniken im Grunde, wie der Kinnpumpe. Aber, ja das ist jetzt etwas, was ich vergessen habe, als bei dem Vergleich von oder beim Sprechen über Yogani. Er hat eben auch fortgeschrittene Yoga Techniken eingebaut in seine Lektionen, die aber nicht als fortgeschrittene Kriya Yoga Techniken auftauchen und deswegen auch etwas untergehen.

Also bei Yogani da konzentriert man sich auf wenige Techniken. Dort ist vieles nicht relevant. Jeder ist frei, sich anzueignen, was er will. Aber man konzentriert sich beim Kriya Yoga auf die wenigen effektiven Techniken und die sollen täglich praktiziert werden, ein ganzes Leben lang. Das wirkt sehr gut und stellt meiner Ansicht nach deshalb klar das in den Schatten, was Yogani zu bieten hat, wo eben die meisten Leute im Selbststudium dann sich ein bisschen was rauspicken, vielleicht ein bisschen üben, aber wahrscheinlich eher nur auf der Oberfläche kratzen, weil der persönliche Lehrer dann doch irgendwie fehlt.

Das wollen manche natürlich nicht wahrhaben. Also ich habe das auch immer gedacht, dass das, also einen Guru zu haben, der nicht mehr im Körper ist, das habe ich als nichts Besonderes oder sogar als wertvoller angesehen, als wenn der Guru im Körper ist und dann möglicherweise nicht so leicht auf die Bedürfnisse des Schülers eingehen kann und …

Deshalb bleibe ich bei der Aussage, dass der Kriya Yoga, die Kriya Einweihung mit dem System der Etappenziele der Grundeinweihung und der höheren Einweihungen das forderndere ist, das effektivere und im Grunde auch das Hauptmodell ist. Yoganis Lektionen sind unterstützend sehr gut, aber das Selbststudium ohne Lehrer, das funktioniert, glaube ich, eher nur bei den Wenigsten, dass die damit Vergleichbares erreichen, wie wenn sie ihren Ansporn haben bei einem Lehrer zur nächsten Einweihungsstufe zu kommen.

Also bei Yogani gibt es auch so Mantra-Einweihungen, Mantra-Erweiterungen genannt und die sollen auch nach gewisser Zeit erst in Angriff genommen werden. Es gibt da ein paar Regeln dazu. Aber das ist halt ein ganz anderer Stil, da liest man halt Lektionen und vergisst es vielleicht wieder. Das hat nicht den Stellenwert, wie ich das beim Kriya Yoga kenne.

Namaste, alles Gute, euer Kriya Yogi Bernd.

Der heutige Song von Bernd Prokop

Oh, Sri Yukteswar sitar (song)

O Sri Yukteswar, weiser Giri
Leuchtturm der Wahrheit, Meister der Stille
Dein Leben war ein Tempel der Weisheit
Dein Geist, ein Spiegel göttlicher Fülle

In Serampore stand dein Ashram
Ein Ort, wo Suchende Frieden fanden
Dein Blick durchdrang die Illusion
Dein Wort entzündete die inneren Gedanken

Du lehrtest die Wissenschaft der Seele
Die Einheit von Materie und Geist“
Die Heilige Wissenschaft“, dein Werk
Zeigt uns den Weg, der niemals kreist

Paramahansa Yogananda, dein geliebter Schüler
Wurde durch dich zum Boten des Lichts
Du formtest ihn mit strenger Liebe
Ein Diamant, geschliffen in Pflicht

Dein Lächeln war wie der Mond
Sanft und doch voller Kraft
Deine Gegenwart, ein Segen
Deine Lehre, ein mächtiger Schaft

O Sri Yukteswar, Jnana Avatar
Du verkörperst die Weisheit der Zeiten
Dein Leben war ein Beispiel der Hingabe
Dein Wirken, ein Licht, uns zu leiten

Gelobt seist du, großer Guru
Dein Geist umarmt die ganze Welt.
Du zeigtest uns die Einheit allen Seins
Die Liebe, die alles durchdringt und hält

In deinem Namen erklingt das Om
Die Urschwingung, die alles vereint
Du bist der Brückenbauer zwischen Himmel und Erde
Ein Licht, das niemals verblasst, nie weint

Möge dein Segen uns immer begleiten
Deine Lehren uns führen, Tag für Tag
O Sri Yukteswar, wir danken dir,
Für deine Liebe, deinen Lichtstrahl, deinen Pfad.