Die Episode skizziert die wichtigste Kriya-Yoga-Literatur rund um Paramahansa Yogananda (v. a. Autobiografie eines Yogi, Gita- und Bibelkommentare, Lehrbriefe/SRF) und ordnet weitere Quellen ein: Purana Purusha (über Lahiri Mahasayas Tagebücher), Einweihungs­traditionen, sowie offen publizierte Ansätze (u. a. Yogani, Ennio Nimis, J. C. Stevens). Kernaussage: Lesen inspiriert, aber Praxis und wenige, essenzielle Techniken tragen am weitesten (Meinung des Sprechers).

Strukturiertes Transkript

Kriya Yoga Literatur: Der Leitfaden zu den wichtigsten Werken und Lehrquellen

Die Literatur zum Kriya Yoga ist vielfältig und umfangreich. In diesem Artikel möchte ich dir einen Überblick über die wichtigsten Werke und Lehrquellen geben – und dir helfen, herauszufinden, welche Quellen für deinen spirituellen Weg am geeignetsten sind.

Paramahansa Yogananda: Der Hauptmotor der Kriya Yoga Verbreitung

Paramahansa Yogananda ist ohne Frage die zentrale Figur in der Verbreitung des Kriya Yoga weltweit. Seit seiner Ankunft in Amerika 1920 hat er durch seine Lehren und Veröffentlichungen den Kriya Yoga einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das war seine Mission – und sie hat sich erfolgreich erfüllt.

Die Autobiografie eines Yogi

Das bekannteste Werk Yoganandas ist zweifellos seine Autobiografie eines Yogi. Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung für jeden, der sich mit Kriya Yoga beschäftigt. Es enthält nicht nur detaillierte Hintergrundinformationen zum Kriya Yoga, sondern auch persönliche Erfahrungen Yoganandas, die tief inspirieren.

Das Besondere: In dieser Autobiografie steckt bereits alles, was man über den Kriya Yoga verstehen muss – zumindest theoretisch. Danach braucht man nur noch die Übungen zu praktizieren.

Der Kommentar zur Bhagavad Gita

Yoganandas Kommentar zur Bhagavad Gita ist ein monumentales Werk. Die Bhagavad Gita selbst ist eine der heiligsten Schriften des Hinduismus – ein kurzes Bändchen, das aus der Mahabaratha stammt. Yoganandas Kommentar umfasst dagegen etwa 2000 Seiten, veröffentlicht in zwei Bänden (sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch).

In diesem umfassenden Werk findet sich vieles, das früher nur über die Lehrbriefe zugänglich war. Es ist eine tiefgreifende, umfassende und erhellende Interpretation der Lehren.

Der Kommentar zur Bibel

Ebenso tiefgreifend und umfassend ist Yoganandas Kommentar zur Bibel. Mit dieser Arbeit verbindet er östliche Weisheit mit westlichen religiösen Traditionen und zeigt die universale Spiritualität hinter den Heiligen Schriften.

Die Vortragsmitschriften

Yogananda hielt unzählige Vorträge, aus denen er spontan die tiefsten und ergreifendsten Erkenntnisse vermittelten konnte. Diese Vorträge wurden gesammelt – zum großen Teil durch die Arbeit von Daya Mata, eine seiner bedeutendsten Schülerinnen.

Daya Mata kam als 17-Jährige zu Yogananda, und sie wurde später die zweite Präsidentin der Self-Realization Fellowship (SRF). Sie schrieb seine Vorträge sorgfältig mit, und viele dieser Mitschriften wurden als Bände veröffentlicht. Sie bilden eine reiche Quelle spiritueller Weisheit.

Die Self-Realization Fellowship (SRF): Yoganandas Vermächtnis

Die Lehrbriefe

Wenn man die Übungen und Techniken des Kriya Yoga praktizieren möchte, sind die SRF-Lehrbriefe der erste Ansprechpartner. Sie bieten eine grundsolide Ausbildung im Kriya Yoga.

Die Lehrbriefe sind didaktisch hervorragend aufbereitet – besser meiner Meinung nach, als wenn man Kriya Yoga nur an einem Wochenende-Workshop lernt. Traditionell wird man über ein volles Jahr vorbereitet, bevor man die eigentlichen Kriya-Techniken erhält. Später wurde dies auf etwa ein halbes Jahr bis drei Viertel Jahr reduziert.

Während dieser Vorbereitungszeit erhält man bereits wichtige Grundtechniken wie Hong-Sau (eine Konzentrationsübung), Om-Meditation und Energetisierungsübungen. Diese Techniken sind exklusiv in den Lehrbriefen enthalten.

2019 wurden die Lehrbriefe überarbeitet und sind nun auch online verfügbar, was den Zugang deutlich erleichtert.

Die digitale Transformation der SRF

Die SRF war lange Zeit eine Organisation, die eher traditionelle Wege beschritt. Corona hat allerdings eine Wende bewirkt: Die Organisation wurde gezwungen, ihre Präsenz online zu verstärken. Das hat sich als großer Erfolg erwiesen. Heute erkennt die SRF das große Potenzial und die Nachfrage nach digitalen Angeboten und arbeitet daran, ihre Aktivitäten weiter auszubauen.

Dies liegt ganz im Sinne von Yoganandas Mission: Seine Lehren sollen so viele suchende Menschen auf der Welt wie möglich erreichen.

Yogananda: Eine neue Heilige Schrift

Hier möchte ich eine kühne These aufstellen: Yogananda hat der Menschheit eine neue Heilige Schrift hinterlassen – eine, die viel unmittelbarer und reiner ist als die großen Weltreligionen.

Vergleicht man Yoganandas Werke mit den heiligen Schriften des Buddhismus, Judentum, Christentum und Islam, fällt auf: Bei den traditionellen Heiligen Schriften gingen viele Lehren durch lange Überlieferungsprozesse, Übersetzungen und Jahrhunderte verloren. Vieles wurde falsch interpretiert, manche Teile wurden mehrfach überarbeitet oder sogar „gerädert“ – besonders die Bibel.

Das, was Yogananda uns hinterlassen hat, ist nicht sektiererisch und nicht verunreinigt durch diese langen Überlieferungsketten. Man kann es ganz unabhängig von der SRF lesen und sich selbst ein Bild machen. Es ist unmittelbare Gotteserkenntnis, vermittelt durch einen Gott begnadeten Lehrer. Deshalb kann ich es nur empfehlen.

Lahiri Mahasaya und die Purana Purusha

Lahiri Mahasaya war der Guru von Sri Yukteswar und indirekt der Gründer der modernen Kriya Yoga Bewegung. Er hinterließ 24 Tagebücher – nicht über alltägliche Ereignisse, sondern über spirituelle Erlebnisse und Einsichten.

Diese Tagebücher wurden später in dem Werk Purana Purusha verarbeitet. Der Urenkel von Lahiri Mahasaya, Satya Charan Lahiri, beauftragte 1980 einen Gelehrten namens Dr. Ashok K. Kumar Chatterjee, ein Professor aus Kolkata, mit der Auswertung dieser Tagebücher.

Dies war sinnvoll, da die Tagebücher in Bengali geschrieben waren – der Sprache, die Lahiri Mahasayas Familie in West-Bengalen sprach – und Satya Charan Lahiri sich nicht zutraute, die Werke selbst akademisch aufzuarbeiten.

Meine Erfahrung mit Purana Purusha

Die Zitate aus Purana Purusha, die ich gelesen habe, sind tiefgreifend. Allerdings: Das Buch liest sich nicht so flüssig und inspirierend wie die Werke Yoganandas. Es ist akademischer, verdichteter. Wenn man alle Werke Yoganandas durchgearbeitet hat und nach etwas Neuem sucht, kann man sich Purana Purusha durchaus vornehmen. Aber es ist nicht die erste Wahl.

Andere Kriya Yoga Organisationen und Lehrer

Hariharananda

Hariharanandas Linie (Hariharananda war ebenfalls ein Schüler von Sri Yukteswar) gehört mehr zur Linie von Yogananda und führt drei-tägige Einweihungen durch. Er hat auch ein interessantes theoretisches Werk zum Kriya Yoga verfasst.

Yogiraj SatGurunath Siddhanath

Yogiraj SatGurunath Siddhanath bietet Wochenendveranstaltungen an, in denen Kriya Yoga Techniken gelehrt werden.

Yogani und später Ennio Nimis offenbaren die Kriya Techniken

Ein Wendepunkt in der Verfügbarkeit von Kriya Yoga Lehren kam mit Yogani 2003 und später mit dem Italiener Ennio Nimis, der sechs Jahre lang bei Shibendu Lahiri (dem Urenkel von Lahiri Mahasaya) trainierte. Nach dieser Zeit veröffentlichte er ein autobiografisches Werk, in dem er viele Kriya Techniken offenbarte – etwas, das zuvor nicht üblich war.

2010 setzte ich mich mit Ennio Nimis in Verbindung und fragte, ob ich sein Buch ins Deutsche übersetzen könnte. Er lehnte ab, da er das Buch ständig überarbeitet (es ist auf kriyayogainfo.net verfügbar). Ich übersetzte stattdessen nur einen Teil – die Techniken der ersten Einweihung.

Das Buch ist sehr umfassend und wird regelmäßig aktualisiert. Es kombiniert Materialien und Techniken aus verschiedenen Kriya Schulen.

J.C. Stevens: Kriya Secrets Revealed

Ein umfassendes englisches Lehrbuch ist „Kriya Secrets Revealed: Complete Lessons and Techniques“ von J.C. Stevens. Ich entdeckte die russische Version 2015 in einem Buchladen in St. Petersburg und habe seitdem auch die englische Version.

Meine kritische Bewertung

Dieses Buch ist eine Anleitung, die versucht, systematisch viele Kriya Techniken zu lehren. Es ist sehr umfangreich – zu umfangreich, meiner Meinung nach.

Das Problem: Kriya Yoga zeichnet sich durch Beschränkung auf die wesentlichen Techniken und klare Geradlinigkeit aus. Stevens Buch lässt diese Beschränkung vermissen. Es führt viele Atemtechniken und Variationen ein, die das Lernen zerfasert.

Yogananda hat diese Balance perfekt getroffen: Er vereinfachte zwar die Techniken, aber auf geniale Weise. Das Wesentliche blieb erhalten, und das, was vereinfacht wurde, ist hocheffektiv. Die meisten westlichen Schüler können damit vollständig arbeiten.

Unterschiede zur direkten Lehre bei Shibendu Lahiri

Ich bin selbst seit 2013 bei Shibendu Lahiri in der Lehre und habe mehrere Einweihungsstufen durchlaufen. Als ich Stevens Buch mit der Lehre von Shibendu Lahiri verglich, stellte ich fest: Das Buch ist eine erhebliche Abwandlung. Ennio Nimis nimmt kontinuierlich Änderungen vor und integriert Hinweise aus verschiedenen Lehren.

Das Wesentliche kann man noch erkennen, aber es ist stark verändert. Shibendu Lahiri lehrt weniger, aber gezielter. Yogananda ist sogar noch fokussierter.

Mein Fazit: Wer des Englischen mächtig ist und ein umfassendes Nachschlagewerk sucht, kann Stevens Buch nutzen. Aber es ist nicht das ideale Lehrbuch für den Anfänger.

Meine Erfahrung: Von den SRF-Lehrbriefen zu Shibendu Lahiri

Ich selbst habe mit den SRF-Lehrbriefen begonnen und bin später zu Shibendu Lahiri gegangen. Beides hat Vorteile:

Die SRF-Lehrbriefe können funktionieren, wenn man sehr motiviert ist. Ein persönlicher Lehrer ist aber wertvoll, weil er:

  • Ein Kristallisationspunkt für die eigene Motivation ist
  • Anregungen gibt, die über Bücher hinausgehen
  • Ermöglicht, mit anderen Schülern zu reden und sich auszutauschen
  • Ein Vorbild lebt

Die SRF arbeitet nach dem Vorsichtsprinzip – man macht kleine Schritte und es ist an westliche Kultur angepasst. Das ist nicht schlecht, aber bei Shibendu Lahiri habe ich mehr Tiefe erlebt.

Wichtig: Die höheren Einweihungen unterscheiden sich deutlich zwischen den verschiedenen Schulen. Das ist ein wesentlicher Unterschied.

Für die Zukunft: Mein Kriya Yoga Lehrbuch

Ich arbeite selbst an einem Kriya Yoga Lehrbuch. Allerdings sehe ich noch nicht den richtigen Zeitpunkt, die Techniken zu veröffentlichen. Ich möchte das Wissen, das ich von Shibendu Lahiri gewonnen habe, bewahren und als Vermächtnis hinterlassen.

Durch meine eigenen Einweihungen lerne ich ständig, auch wie man unterrichtet. Ich merke, wo ich selbst noch Lücken habe, und diese Erkenntnisse werden in ein zukünftiges Buch einfließen. Der richtige Zeitpunkt wird sich zeigen.

Das Wesentliche: Praxis vor Theorie

Egal wie viel man liest: Das Wesentliche beim Kriya Yoga ist die Praxis, nicht die Theorie.

Lies so lange und so viel, wie du es für deine Motivation brauchst. Es braucht nicht nur Kriya Yoga Literatur – andere spirituelle Bücher können dir auch helfen. Aber sobald du deine Routine hast und im Schwung bist, ist Praktizieren wichtiger als Lesen.

Wenn man beruflich eingespannt ist, ist es besser, die Zeit für die Praxis zu nutzen als für Lesestoff. Die Techniken sind das, worauf es ankommt.

Empfohlene Lesestoff

Zusammengefasst, meine Top-Empfehlungen:

Anfänger: Autobiografie eines Yogi, dann die SRF-Lehrbriefe Fortgeschrittene: Bhagavad Gita Kommentar, Bibel Kommentar, weitere Vortragsmitschriften Tiefere Studien: Purana Purusha (wenn Yogananda durchgelesen)

Praktiker ohne Englischkenntisse: Fortgeschrittene Yoga Übungen von Yogani

Praktiker mit Englischkenntnissen: Stevens „Kriya Secrets Revealed“ als Nachschlagewerk (nicht als Haupttext)


Hari Om Tat Sat. Alles Gute, Namaste.


Bonus: Das Lied „O Sri Yukteswar“ von Bernd Prokop

O Sri Yukteswar, weiser Giri Leuchtturm der Wahrheit,

Meister der Stille Dein Leben war ein Tempel der Weisheit Dein Geist,

ein Spiegel göttlicher Fülle

In Serampore stand dein Ashram Ein Ort,

wo Suchende Frieden fanden

Dein Blick durchdrang die Illusion

Dein Wort entzündete die inneren Gedanken

Du lehrtest die Wissenschaft der Seele

Die Einheit von Materie und Geist „Die Heilige Wissenschaft“,

dein Werk Zeigt uns den Weg, der niemals kreist

Geringfügig überarbeitetes Transkript

Liebe Yoga Freunde, liebe Kriya Yoga Freunde, heute wieder ein neues Thema.

Heute wollen wir uns mal mit ein bisschen Literaturbeschäftigung beschäftigen zum Kriya Yoga.

Ich habe es schon gesagt zu Yogananda. Also Yogananda ist der Propagator oder also die Speerspitze des Kriya Yoga, derjenige, der, was er von sich selbst behauptet, auserkoren wurde, den Kriya Yoga weltweit bekannt zu machen und zu verbreiten und ich habe keinen Zweifel daran, dass es so ist.

Es mag welche geben, die das bezweifeln. Aber das, was sich abspielt, seitdem Yogananda 1920 nach Amerika gekommen ist, weist ganz klar darauf hin, dass er der Hauptmotor für die Verbreitung von Kriya Yoga ist und das unterstreicht er auch durch ein breites Feld von Veröffentlichungen vornehmlich natürlich, am bekanntesten seine „Autobiografie eines Yogi“, die ist immer zu empfehlen, da steht sehr viel über Kriya Yoga drin – jetzt nichts zu den Techniken, aber so Hintergrundinformationen, dann eigene Erlebnisse von Yogananda.

Darin steckt eigentlich schon alles drin, was man braucht und dann bräuchte man eigentlich nur noch die Übungen machen. Aber Yogananda hat noch sehr viel mehr geschrieben. Eben diesen Kommentar zur Bhagavad Gita, also Bhagavad Gita ist die Heilige Schrift. Also in Indien gibt es ja viele Heilige Schriften, aber das ist die Eigentliche, die von dem meisten als wichtigste Heilige Schrift angesehene. Ein kleines Bändchen von Versen, ein Auszug aus der Mahabaratha. Dieser Kommentar ist aber an die 2000 Seiten, glaube ich, lange, also zwei Bände im Englischen und im Deutschen auch zwei Bände, im Deutschen noch umfänglicher.

Da steht auch sehr viel drin. Also was früher nur über die Lehrbriefe greifbar war, das ist jetzt heutzutage weitgehend auch über diesen Kommentar zur Bhagavad Gita greifbar. Dann hat er aber auch noch einen Kommentar zur Bibel geschrieben, genauso tiefgreifend, umfassend, ausgreifend und erhellend.

Und des Weiteren natürlich seine, die Vortragsmitschriften. Er hat ja unzählige Vorträge gehalten, er konnte aus dem Stegreif die interessantesten, die ergreifendsten Vorträge halten und ich denke, es war vor allen Dingen die Daya Mata, also diese Frau die er als 17-Jährige in Salt Lake City bei den Mormonen abholte. Zu „abholte“ steckt auch eine Geschichte dahinter. Dafür kann man sich mal interessieren. Die wurde ja dann die zweite Präsidentin nach Yogananda und die hatte, als sie im Ashram war bei Yogananda, seine Vorträge immer mitgeschrieben.

Wahrscheinlich sie und andere auch. Aber die war besonders fleißig, soweit ich erfahren habe, und die wurden halt gesammelt und da wurden dann auch viele sehr interessante Schriften, Bände herausgegeben. Also es gibt eine umfassende Literatur. Dann gibt es von den Schülern, also von den Mönchen und den Nonnen in den SRF-Ashrams, also die haben ja Frauen und Männer-Ashrams. Da gibt es herausragende Persönlichkeiten, die haben etwas geschrieben im Umfeld von Kriya Yoga. Aber gut die SRF ist teilweise, also was danach kommt, nach Yogananda, ist teilweise eine besondere Interpretation.

Es gibt auf jeden Fall dort sehr viel zu lesen, zu hören. Also man kann auch Audio, also früher waren es ja Kassetten oder Schallplatten, habe ich noch erlebt, jetzt inzwischen sind ja Downloads, eBooks. Da kann man sich viel zu Gemüte führen. Das ist sehr tiefgreifend, sehr solide und eigentlich nur zu empfehlen. Natürlich, wenn man die Übungen, die Techniken machen will, dann sind natürlich die Lehrbriefe an vorderster Stelle zu erwähnen, da bekommt man eine grundsolide Ausbildung des Kriya Yoga, mag vielleicht nicht alles sein, aber Yogananda der hat es verstanden, das auch didaktisch gut aufzubereiten, also viel besser meiner Ansicht nach, als mal an einem drei Tage-Wochenende den Kriya Yoga zu lernen.

In den Lehrbriefen wird man über ein halbes Jahr, früher ein ganzes Jahr, wird man vorbereitet. Ich weiß nicht, wie lang es jetzt dauert, halbes, dreiviertel Jahr und dann bekommt man erst die eigentlichen Kriya Techniken. Aber die vorbereiteten Techniken, also das Hong-Sau, eine Konzentrationsübung, und die Om-Meditation, so wie natürlich am Anfang die Energetisierungsübungen, das gibt es nur in den Lehrbriefen, die umgestaltet wurden 2019 und jetzt auch online sehr viel machbar ist.

Ich habe auch jetzt erfahren, dass die SRF gerade durch Corona und den Zwang sich da elektronisch besser aufzustellen. Die sind ein bisschen Nachzügler gewesen. Aber seitdem haben sie da gut daran gearbeitet und das hat dann auch sehr viel Zulauf gebracht und dann haben sie jetzt erkannt, dass darin sehr viel Potenzial, sehr viel Nachfrage ist und dass sie eigentlich ihre Präsenz, ihre Aktivitäten, ihre Anstrengungen noch ausweiten sollten und da einiges auf die Füße stellen müssen,

um dem Ansinnen des Meisters, von Paramahansa Yogananda, also den vielen Menschen, den vielen suchenden Menschen auf der Welt, die nach derartigen Übungen suchen, also eigentlich das Beste. Das Beste heißt es eigentlich, gut, wer etwas anderes als besser ansieht, ja, der sollte das auch zumindest mal probieren und dann vielleicht untersuchen, wie es für ihn passt.

Aber es heißt so, dass es die Schnellstraße ist zur Erleuchtung, zu Gott, zur Erkenntnis. Da wollen sie jetzt noch viel mehr machen und rufen auch zu Spenden auf. Also wenn jemand Geld übrig hat und nicht weiß, wo er/sie es sinnvoll hinspenden kann, also meiner Meinung nach ist die SRF oder spirituelle Organisationen allgemein, das ist definitiv die beste Verwendung für irgendwelche finanziellen Spenden oder Unterstützungen.

Denn wenn man materielle Hilfe leistet, dann ist es für einmal, wenn man spirituelle Hilfe leistet, dann leistet man definitiv Hilfe zur Selbsthilfe. Das ist wie eine Lawine, die man positiv lostritt und das verstärkt sich dann und damit trägt man auch am besten zum Weltfrieden bei und zur Erweckung der Menschheit, was wir ja lange ersehnen und was leider immer wieder sich nicht so einstellt, wie wir das gerne hätten.

Also das ist die SRF, da gibt es sehr viel Literatur, dann gibt es verschiedene andere Organisationen, also ich habe hier auch die Purana Purusha, das ist eine Schrift, eine Biografie, nennt es sich eigentlich von Lahiri Mahasaya. Lahiri Mahasaya hat ja, ich glaube, so 24 Tagebücher hinterlassen, aber das sind jetzt keine Tagebücher über tägliche Ereignisse, sondern da wird hauptsächlich so über spirituelle Erlebnisse, so Einsichten, dann so kleine Notizen gibt es da. Also ich habe das selber noch nicht ganz gelesen. Die kleinen Zitate, die ich kennengelernt habe, die haben mich davon überzeugt, dass das definitiv von einer ganz anderen Natur ist, als das, was Yogananda uns hinterlassen hat.

Yogananda hat eine neue Heilige Schrift uns hinterlassen. Also das ist im Vergleich zu dem, was wir von den Weltreligionen haben, also sei es Buddhismus, Judentum, Christentum, Islam, da ist das, was Yogananda uns hinterlassen hat, eine viel unmittelbarere Weisheit eines Gott begnadeten Lehrers. Da kann man eigentlich alle anderen Heiligen Schriften in den Sand setzen und vergessen eigentlich, die könnte man alle einmotten, was auch gut wäre. Da steht zwar auch teilweise ganz Gutes drin. Aber es ist halt vieles verunreinigt durch die verschiedenen Überlieferungsprozesse, Übersetzungen, teilweise, ist es verschütt gegangen.

Dann wurden wieder nur Reste, Stücke wiedergewonnen und dann verarbeitet in der Bibel, in der Heiligen Schrift. In der Bibel wurde ja x mal rumgedoktert und es wurde überarbeitet, genauso beim Islam, beim Buddhismus, Hinduismus ja wahrscheinlich auch, bei den Sanskrit Texten, da wurde auch vieles überarbeitet, ging durch die dunklen Jahrhunderte. Kam dann wieder zum Vorschein und falsch interpretiert. Auf was soll man sich da verlassen? Das ist relativ vage, welche Grundlage man da hat und da kann man natürlich viel reininterpretieren. Darum auch die großen Unterschiede in den Religionen.

Das, was Yogananda uns hinterlassen hat, ist nicht sektiererisch. Das kann man ganz unabhängig von der SRF, die zwar auch eine Religion ist. Aber man kann das ganz unabhängig davon lesen. Also von Yogananda der Menschheit hinterlassen. Damit kann man sich sein eigenes Bild machen, das ist unmittelbare Gottes, ja Heilige Schrift, reiner, viel reiner als alles, was uns sonst in den Religionen hinterlassen wurde und darum kann ich das nur empfehlen.

Aber jetzt „Purana Puruscha“, das beruft sich eben auf diese Tagebücher. Also die Geschichte ist die, dass eben Lahiri Mahasaya diese 24 Tagebücher hinterlassen hat, seinem Sohn, Tinkori Lahiri, der hat sie dann weitergegeben an Satya Charan Lahiri, dem Enkel und der hat sie dann auch gehütet bis, so ziemlich bis an sein Lebensende. Dann 1980, war das, also acht Jahre vor seinem Tod ungefähr, hat er dann einen, so genannten, der heißt Dr. Ashok K. Kumar Chattarye, ja, wie man es genau ausspricht, weiß ich nicht. Den hat er beauftragt, das ist ein Gelehrter, ein Professor in Kolkata gewesen.

Also ich glaube, das war auch deswegen, weil Lahiri Mahasayas Familie stammt aus West-Bengalen, West-Bengalen und ist dann eben nach Varanasi gezogen. In West-Bengalen haben sie bengalisch gesprochen. In Varanasi ist die Landessprache eigentlich Hindi. Aber wie das üblich ist bei Migranten, die nehmen dann ihre Sprache mit und behalten die noch einige Zeit und so hatte der Enkel dann auch noch Bengalisch ein bisschen gekonnt, aber hat sich, glaube ich, nicht mehr zugetraut, dann was Lahiri Mahasaya, ich glaube, der hat das in Bengalisch niedergeschrieben und der hat dann jemanden eben aus Bengalen beauftragt, da diese Schiften auszuwerten.

Außerdem, ja in dem Buch steht auch, dass er eben sich das nicht zugetraut hat, weil dieser Satyajaran Lahiri, der Enkel von Lahiri Mahasaya eben kein Gelehrter war und darum hat er eben jemanden anderen beauftragt. Der hat dann daraus dieses Buch „Purana Purusha“ gemacht, auch mit tiefen Weisheiten im Grunde. Aber ja, es liest sich nicht so wie das, was Yogananda uns hinterlassen hat. Ja wenn man Yogananda durch hat und nichts Besseres zu tun hat, dann kann man sich das ruhig auch vornehmen. Also ich bin da immer noch nicht ganz durch. Ich habe ein paar mal angefangen. Aber es fasziniert mich nicht so wie das von Yoganada.

Aber gut, das ist etwas und dann gibt es ja …

Eigentlich heißt es ja, dass man die Techniken beim Kriya Yoga nur in den Einweihungen bekommt oder indirekte Einweihungen über die Lehrbriefe bei der SRF und sonst halt die drei Tageseinweihungen, wie in der dynastischen Linie, also der Linie von Lahiri Mahasayas Familie, Familientradition oder auch anderen Kriya Yoga Organisationen. Hariharanada, macht drei-tägige Einweihungen und dann auch (Yogiraj SatGurunath) Siddhanath, glaube ich, heißt er. Der macht ja auch Wochenendveranstaltungen, glaube ich. Dort lernt man dann normalerweise die Techniken.

In der Literatur war ursprünglich eben nichts zu finden und das hat sich aber geändert, seit Ennio Nimis. Eigentlich schon seit Yogani, der in seinem System seit 2003 viele Kriya Techniken offenbart. Dazu gibt schon eigene Podcasts. Ennio Nimis war beim Urenkel von Lahiri Mahasaya in der Lehre, bei Shibendu Lahiri. Ein Italiener, dieser Ennio Nimis und der hat dann sechs Jahre, nach sechs Jahren die ganzen Einweihungsstufen durchgenommen.

Er hat sich dann getrennt von Shibendu Lahiri und hat dann eine ein bisschen autobiografische Schrift verfasst und die Techniken veröffentlicht. Aber das ist ein, also ich habe mich 2010, 2011 Verbindung gesetzt mit diesem Ennio Nimis und habe den auch gefragt, ob ich das nicht übersetzen soll und dann hat er gesagt, das ganze Buch ist schwierig zu übersetzen, weil er jedes Jahr daran arbeitet. Das ist eigentlich so ein laufendes Werk, woran er eben schleift und das ständig verändert und ich habe dann aber einen Teil davon übersetzt, die Techniken der ersten Einweihung.

Aber der nimmt halt ganz verschiedene Materialen rein und ganz verschiedene Techniken auch von verschiedenen Schulen, Kriya Schulen. Das ist bei Ennio Nimis eben zu holen. Wie gesagt, das ändert sich alle Jahre oder zwei Jahre, teilweise erheblich. Ich habe mir das immer wieder runtergeladen. Es ist online verfügbar: Kriyayogainfo.net heißt es. Suchbegriff Ennio Nimis, damit findet man das.

Also da kann man was nachlesen und der Ennio Nimis dann in Zusammenspiel mit dem J.C. Stevens: Die haben, also ich habe das immer eingebunden, das ist eigentlich ziemlich schwarz und weiß, weil ich das immer viel herrumtrage, im Rucksack und so damit es nicht so zerflättet wird. Aber ist jetzt auch schon älter und sieht nicht mehr so ansehnlich aus. Also ich habe das Buch, da war ich jetzt 2015, dann das zweite Mal in Russland, um die zweite höhere Einweihung bei Shibendu Lahiri zu genießen. Dann bin ich ja, war mit dem Auto unterwegs.

Dann bin ich dann noch weiter nach Nischni Nowgorod und dann von Nischni Nowgorod dann nach St. Petersburg und habe ich dann in einem Buchladen, die russische Version von diesem Buch kennengelernt und habe mir dann die Englische natürlich auch geholt. Ich habe auch diesen J.C. Stevens mal gefragt, ob ich es nicht übersetzen soll. Aber da ist nichts draus geworden. Aber dieses Buch, das ist jetzt ein Versuch, eine richtige Anleitung zum Kriya Yoga zu geben. Aber ja, es ist sehr umfassend. Es ist ein bisschen so als Übungsfibel so aufgebaut mit, ja, was soll man tun, wie soll man anfangen, was ist der nächste Schritt, was sind Voraussetzungen für den nächsten Schritt.

Da werden halt dann immer wieder neue Techniken eingeführt. Es steht sehr viel drin. Es sollen auch … Also ich bin ja bei Shibendu Lahiri in die Lehre gegangen seit 2013. Das von Shibendu Lahiri sollte eigentlich auch dadrin veröffentlicht sein, was dort oder so heißt es eigentlich, wenn man annimmt, dass der Stevens bzw. der Ennio Nimis bei Shibendu Lahiri war und da die Techniken abgegriffen hat und die veröffentlicht hat. Aber nachdem ich eben diese durchgemacht habe bei Shibendu Lahiri, muss ich sagen: Da ist alles schon wieder ein bisschen anders.

Also wie gesagt, der Ennio Nimis feilt ja ständig dran und nimmt dann von allen möglichen Lehren da irgendwelche Hinweise mit rein und verändert das. Ein bisschen ist schon noch zu erkennen, was eigentlich das ist, was Shibendu Lahiri vermittelt hat. Aber es ist schon wieder eine große Abwandlung. Es ist sehr umfangreich. Es steht sehr viel drin, aber es mangelt diesem Buch (J.C. Stevens „Kriya Secrets Revealed: Complete Lessons and Techniques“) eben an der Besonderheit des Kriya Yoga: der Beschränkung auf wenige Techniken und der einfachen Geradlinigkeit.

Das ist wirklich ein umfassendes Lehrbuch, da kann man sich… Gut, es gibt vielleicht Leute, die damit arbeiten können. Aber also ich schaue gerne rein, da sind interessante Sachen drin. Aber für mich ist das viel, viel zu viel Stoff und da versinkt man ja. Also man muss sich konzentrieren beim Kriya Yoga auf das Wesentliche und das hat Yogananda meiner Meinung nach gut vermittelt und auch bei Shibendu Lahiri gibt es nur wenige Techniken, ein bisschen mehr noch als bei Yogananda.

Aber bei Yogananda muss man sagen: Da ist die Gewichtung und die Zusammenstellung definitiv viel zielführender, als ich das bei Shibendu Lahiri kennengelernt habe. Der Stevens, der holt halt so viele andere Atemtechniken noch und andere Sachen noch mit rein, dass es irgendwie ausufernd ist. Vielleicht braucht es jemand. Aber da ist die Beschränkung auf das Wesentliche und das ist ja auch etwas, was der Lehrer dem Schüler da ein bisschen vorleben oder vormachen sollte. Das ist dort eben nicht gegeben.

Also ich habe da Schwierigkeiten gehabt, mich darauf zu verlassen auf das, was da gesagt wird. Vieles kannte ich auch schon und habe das eben als unerheblich dann angesehen. Die wesentlichen Techniken, die ich dann bei Shibendu Lahiri gelernt habe: Da habe ich mir eigentlich gesagt, ich mache erst das bei Shibendu Lahiri durch und dann schaue ich da hinein in dieses Buch (von Stevens) und vergleiche mal. Das habe ich auch gemacht, bis auf die letzte Technik.

Da habe ich dann schon ein bisschen vorher reingelugt, weil Corona-Zeit war und dann war es doch drei Jahre, die ich auf die nächste Technik warten musste und das war dann doch schon fertig und dann habe ich hier ein bisschen rein gepiekst und da habe ich dann auch wieder Unterschiede zu dem festgestellt, was dann Shibendu Lahiri gelehrt hat, was ich dann aber auch als sinnvoll ansehe. Da biete ich dann beides an, dann bei mir in den Einweihungen oder erkläre das mal, welche Unterschiede ich da festgestellt habe. Möglicherweise ist bei Shibendu Lahiri ein bisschen Unreinheit reingekommen.

Auf jeden Fall, ja, wie gesagt, diese „Kriya-Secrets revealed“ von J. C. Stevens. Das gibt es leider nur auf Englisch. Also wie gesagt, ich wollte es mal übersetzen, aber dann hat sich der Mann nicht mehr gemeldet. Ich habe dann auch gesagt, ob er dann nicht vorbeikommen kann und das auch mal unterrichten kann. Aus irgendeinem Grund hat sich das dann verlaufen. Ja ich unterrichte ja jetzt selbst. Ich glaube, ein persönlicher Lehrer ist ganz gut, also ich habe ja selbst bei der SRF diese Lehrbriefe durchgearbeitet.

Ich habe gesehen, man kann das auch so über den schriftlichen Weg dann machen, wenn man motiviert ist, wenn man sehr motiviert ist, wie ich das war. Das funktioniert auch gut. Aber ich habe dann auch das gesehen, wie es läuft, wenn man da einen Lehrer hat, der jetzt kein so herausragender Überflieger, spiritueller Überflieger ist wie Yogananda, das war.

Er war auch nicht ohne, muss ich auch sagen, er hatte seine Schwächen, seine Fehler, aber er hatte zumindest da beim Vermitteln der Techniken sich auf das Wesentliche konzentriert und er war halt auch ein, also ein Kristallisationspunkt für die eigene Motivation und hat auch zu Dingen angeregt, die ich eben aus so Büchern, also oder nicht er, sondern das ganze Umfeld.

Wenn man weiß, das sind dann andere Schüler, die auch dasselbe gemacht haben und die kann man auch fragen, dann kann man ja, dann kann man mit denen reden und sagen, mal fragen, wie die das erlebt haben oder wie die damit gearbeitet haben, dann bekommt man einen ganz anderen Zugang zu diesen Techniken, ganz andere Motivation.

Bei der SRF wird immer zur Vorsicht gemahnt, also nicht zu viel machen, immer 12er Schritte. Dann ist es auch teilweise ein bisschen auf die westliche Kultur abgestimmt, ein bisschen vereinfacht. Das wird ja dem Yogananda vorgeworfen, dass er die Techniken ein bisschen vereinfacht hat.

Da muss ich aber ganz klar dazu sagen: Wenn es vereinfacht ist … Ja es ist definitiv vereinfacht, würde ich mal sagen, aber es ist genial vereinfacht, es ist wirklich das Wesentliche, beibehalten und das, was vereinfacht wurde, ist auch sehr effektiv und man kann sehr viel damit erreichen. Den meisten in der westlichen Welt reicht das auch vollkommen und die mehr wollen, die können dann, das sich in der dynastischen Linie oder auch jetzt bei mir, der ja auch diese höheren Einweihungen vor allen Dingen … Bei diesen liegt eigentlich der große Unterschied … Das kann man dann da abholen …

Wenn jemand der Typ für so ein Buch ist, das durchzulesen oder als Begleitlektüre, kann man das natürlich immer machen, wenn man des Englischen mächtig genug ist. Ich werde auch mal an einem Buch, ober ich habe schon angefangen, ich arbeite schon länger dran. Aber ich sehe jetzt noch nicht den Zeitpunkt gekommen, dass ich jetzt auch da ein Kriya-Lehrbuch herausgebe und die Techniken veröffentliche. Also ich möchte auf jeden Fall das Wissen erhalten, das ich dort (bei Shibendu Lahiri) gewonnen habe.

Das werde ich sicher als Vermächtnis dann zurücklassen, wenn ich einmal diese Erde verlassen werde. Dann ist immer noch Zeit und bis dahin werde ich dann über meine eigenen Einweihungen, dabei lerne ich natürlich auch sehr viel, auch wie man unterrichtet. Ich merke immer, was ich selbst nicht so gut mache und dann werde ich hoffentlich auch da die genügenden Hinweise bekommen, wie ich das Buch am besten gestalten sollte und das werde ich dann auch tun.

Aber das jetzt mal zur Literatur. Es gibt noch viele andere Bücher zum Kriya Yoga. Also der Hariharananda hat auch Kriya Yoga ein interessantes theoretisches Werk geschrieben. Ja, man kann viel darüber lesen. Das Wesentliche sind die Übungen, die Techniken und alles, was geschrieben wurde, muss man (wenn man wirklich weit gekommen ist, kann man das auch) aus sich selber herausholen. Man sollte ja so lange lesen, viel lesen, solange man das braucht für die Motivation. Man muss auch nicht nur Kriya Yoga Literatur lesen, es gibt sehr viel anderes, was einem motivationsmäßig unterstützen kann.

Das muss jeder selber entscheiden. Das Wesentliche ist, wie gesagt, dann die Praxis und wie kann man dann auch, wenn man dann wirklich im Schwung ist, das Momentum aufgebaut hat, dann kann man auch praktizieren, ohne dass man irgendwas liest. Wenn man jetzt im Beruf ist oder in Geschäftszeitigkeit eingebunden, dann hat man auch nicht so viel Zeit für den Kriya Yoga, dann verwendet man die Zeit besser auf die Praxis als auf das lesen von irgendetwas.

Gut, soweit jetzt heute. Hari Om Tat Sat. Lasst ein Like da, abonniert den Kanal. Lasst auch einen Kommentar da und sagt es weiter, empfehle es weiter, wenn es euch gefallen hat und kommt vor allen Dingen auch mal zu einer Einweihung. Über diesen Podcast, da sage ich jetzt schon viel. Bei diesen Einweihungen geht es natürlich vor allen Dingen darum, dann die Techniken einzuüben und eine Routine sich anzueignen, mit der man dann im täglichen Leben arbeiten kann. Hari Om Tat Sat. Namaste, Tschau.

Der heutige Song von Bernd Prokop

O Sri Yukteswar Song cine.

O Sri Yukteswar, weiser Giri
Leuchtturm der Wahrheit, Meister der Stille
Dein Leben war ein Tempel der Weisheit
Dein Geist, ein Spiegel göttlicher Fülle

In Serampore stand dein Ashram
Ein Ort, wo Suchende Frieden fanden
Dein Blick durchdrang die Illusion
Dein Wort entzündete die inneren Gedanken

Du lehrtest die Wissenschaft der Seele
Die Einheit von Materie und Geist“
Die Heilige Wissenschaft“, dein Werk
Zeigt uns den Weg, der niemals kreist

Paramahansa Yogananda, dein geliebter Schüler
Wurde durch dich zum Boten des Lichts
Du formtest ihn mit strenger Liebe
Ein Diamant, geschliffen in Pflicht

Dein Lächeln war wie der Mond
Sanft und doch voller Kraft
Deine Gegenwart, ein Segen
Deine Lehre, ein mächtiger Schaft

O Sri Yukteswar, Jnana Avatar
Du verkörperst die Weisheit der Zeiten
Dein Leben war ein Beispiel der Hingabe
Dein Wirken, ein Licht, uns zu leiten

Gelobt seist du, großer Guru
Dein Geist umarmt die ganze Welt.
Du zeigtest uns die Einheit allen Seins
Die Liebe, die alles durchdringt und hält

In deinem Namen erklingt das Om
Die Urschwingung, die alles vereint
Du bist der Brückenbauer zwischen Himmel und Erde
Ein Licht, das niemals verblasst, nie weint

Möge dein Segen uns immer begleiten
Deine Lehren uns führen, Tag für Tag
O Sri Yukteswar, wir danken dir,
Für deine Liebe, deinen Lichtstrahl, deinen Pfad.